Bröselmaschine

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Bröselmaschine
Peter Bursch und Detlef Wiederhöft, 2012
Peter Bursch und Detlef Wiederhöft, 2012
Allgemeine Informationen
Genre(s) Krautrock, Folk
Gründung 1968, 1974, 1975, 1984, 2005
Auflösung 1973
Website broeselmaschine.jimdo.com/
Gründungsmitglieder
Peter Bursch
Gitarre, Gesang
Willi Kissmer
Gesang, Flöte
Jenni Schücker
Lutz Ringer
Michael Hellbach
Aktuelle Besetzung
Gitarre, Gesang, Sitar
Peter Bursch
Gitarre
Michael Dommers
Keyboard
Tom Plötzer
Manni von Bohr
Detlef Wiederhöft
Vocals, Backing Vocals
Liz
Percussion
Nippy Noya / Piiti Hecht

Bröselmaschine ist eine Duisburger Band, die 1969 von Peter Bursch und Willi Kissmer gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bröselmaschine ging aus der 1966 gegründeten Folk-Band Les Autres hervor. Der Name der Band geht zurück auf eine Cannabis-Zerkleinerungsapparatur und das Geräusch eines Motorrads, das einem Freund des Bandmitgliedes Jenny Schücker gehörte. Die Bandmitglieder lebten in einer Kommune in Duisburg und gehörten Ende der 1960er Jahre zu den deutschen Rock-Bands der ersten Stunde. Zur ersten Besetzung gehörten Peter Bursch, Willi Kissmer, Lutz Ringer, Jenny Schücker, Michael Hellbach.

Die Band löste sich 1973 auf. 1974, 1975 und 1984 erfolgten Neuformationen. Seit Dezember 2005 steht die Band, initiiert durch einen WDR Rockpalast Fernsehmitschnitt[1] bei dem auch das ehemalige Bandmitglied Helge Schneider mitwirkte, wieder auf der Bühne. Aus der Formation von 1975 sind noch Peter Bursch und Detlef Wiederhöft dabei, Michael Dommers spielte in der Formation 1983. Tom Plötzer und Manni von Bohr sind seit 2005 Mitglied und Liz vervollständigte die jetzige Formation Ende 2014. Ergänzt wird die Band durch Nippy Noya oder Pitti Hecht an Percussion Instrumenten.

Im Mai 2008 veröffentlichte die Band eine DVD und eine CD, auf der Konzertmitschnitte des Burg-Herzberg-Festivals und des Rockpalast-Konzerts Bonn sowie Interviews zu sehen und zu hören sind.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971: Bröselmaschine
  • 1976: Peter Bursch und die Bröselmaschine
  • 1978: I feel fine
  • 1985: Graublau
  • 2008: Live (auch als DVD)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2014 wurde das erste Album der Bröselmaschine vom New Yorker Musik-Blog Pigeons & Planes auf Platz 9 der 20 wichtigsten Krautrockalben gewählt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WAZ vom 21. Dezember 2005: Bröselmaschine rockt wieder
  2. pigeonsandplanes.com: The 20 Best Krautrock Albums