Brenden (Ühlingen-Birkendorf)

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Brenden
ehemaliges Wappen der Gemeinde Brenden
Koordinaten: 47° 43′ 44″ N, 8° 13′ 33″ O
Höhe: 880 m ü. NHN
Einwohner: 371 (1. Okt. 2015)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 79777
Vorwahl: 07747
Die Löffelkapelle bei Brenden
Die Löffelkapelle bei Brenden

Brenden ist ein Ortsteil der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf im Landkreis Waldshut im Südschwarzwald.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Brenden liegt auf dem Brendener Berg oberhalb von Berau und unterhalb von Staufen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brenden gehörte (wie auch Berau) nach der Aufteilung des Reiches von Karl dem Großen zum Alpgau und wurde später Teil der Landgrafschaft Stühlingen. Brenden wird 1295 im Zürcher Urkundenbuch erstmals genannt. Hier bestand ein Hof dessen Vogteirecht 1353 durch Junker Chŭnrad vo Chrenkingen aus dem Geschlecht der Herren von Krenkingen an das Kloster Berau kam. Im Jahr 1536 wird erstmals eine Kirche zu Brenden genannt. 1612 erwarb Abt Martin I. von St. Blasien die Herrschaft von Maximilian von Pappenheim. Brenden gehörte nun zur Grafschaft Bonndorf und war damit Eigentum des Klosters St. Blasien bis 1803, dann kurze Zeit unter dem Maltesergroßpriorat bis 1806, kurze Zeit württembergisch und kam dann an Baden kam.

Volksmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Brenden stammen die Mitglieder der Volksmusikgruppe Original Brendener Bergbuebe. Es besteht eine Guggenmusik, die “Studähaaghüüler Brenden”.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das geteilte Wappen zeigt den steigenden Hirsch für das Kloster St. Blasien und in Silber einen roten Rost.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Vocke (Hrsg.), Chronik des Landkreis Waldshut, 1957
  • Norbert Nothhelfer (Hrsg.), Der Kreis Waldshut, 1979
  • Waldemar Lutz und Hansjörg Noe (Hrsg.): Kennzeichen WT Heimatkunde für den Landkreis Waldshut, Reinhard Caspers (Mithrsg.), 1989, ISBN 3-12-258330-5
  • Stadt Tiengen (Hochrhein): Der Klettgau, Franz Schmid (Hrsg.), 1971; (bis heute maßgebliche Monographie, mit Beiträgen von: Ruth Blum, Eugen Fürstos, Richard Gäng, Josef Hirt-Elmer, Josef Isele, Helmut Maurer, Ludwig Mayer, Emil Müller-Ettikon, Heinrich Münz, Helmut Naumann, Alois Nohl, Alfons Peter, Ernst Rüedi, Franz Schmid, Karl Schwarzenberg, Ignatz Stein, Heinz Voellner, Karl Friedrich-Wernet, Hans Jakob Wörner)
 Commons: Brenden (Ühlingen-Birkendorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien