Brwinów

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Brwinów
Wappen von Brwinów
Brwinów (Polen)
Brwinów
Brwinów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Powiat: Pruszków
Fläche: 10,06 km²
Geographische Lage: 52° 9′ N, 20° 43′ OKoordinaten: 52° 9′ 0″ N, 20° 43′ 0″ O
Einwohner: 13.601
(30. Jun. 2019)[1]
Postleitzahl: 05-840
Telefonvorwahl: (+48) 22
Kfz-Kennzeichen: WPR
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Warschau–Katowice
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 15 Schulzenämter
Fläche: 69,16 km²
Einwohner: 26.543
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 384 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1421033
Verwaltung (Stand: 2016)
Bürgermeister: Arkadiusz Kosiński
Adresse: ul. Grodziska 12
05-840 Brwinów
Webpräsenz: www.brwinow.pl



Brwinów ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Masowien mit etwa 11.800 Einwohnern. Die Stadt ist zugleich Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 20 Kilometer südwestlich vom Zentrum Warschaus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als Brwinowo stammt aus dem Jahr 1406. 1423 wird eine Pfarrei erwähnt, die damit eine der ältesten Masowiens ist. Die zugehörige Kirche ist dem Heiligen Florian (św. Florian) geweiht. Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt der Ort das Stadtrecht, verlor es aber 1831 bereits wieder. Am 14. Juni 1845 fuhr das erste Mal ein Zug auf der Strecke Warschau – Wien. 1910 wurde die Freiwillige Feuerwehr von Brwinów gegründet. 1927 bis 1937 wurde die hölzerne Kirche durch eine gemauerte ersetzt. Am 1. September 1939 wurde die Stadt von der deutschen Luftwaffe bombardiert. Am 12. September 1939 kam es bei der Stadt zu einer Schlacht zwischen der Wehrmacht und dem 36. Grenadierregiment. Am 17. Januar 1945 endete die Besatzung durch die Deutschen. 1950 erhielt der Ort das Stadtrecht.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Warschau.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1825 1870er 1939 1961 2005
Einwohnerzahl[3] 374 700 4.200 10.467 11.889

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • die Kirche des Heiligen Florian (św. Floriana)
  • der römisch-katholische Friedhof von 1820
  • der Kowalski-Palast von 1909 in der ul. Dworcowa 5
  • die Landwirtschaftsschule von 1900 in der ul. Pszczelińska 99
  • die Villen Chałupka (1908) in der ul. Batorego 8, Zagroda (1905–1910) in der ul. Grodziska 57, Janina (1909–1911) in der ul. Leśna 14, Kossowskich in der ul. Leśna 18 und weitere.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Brwinów hat eine Fläche von 69,16 km², auf der etwa 21.000 Einwohner leben. Der Ort teilt sich in die 15 Schulzenämter Biskupice, Czubin, Domaniew, Falęcin, Kanie, Koszajec, Kotowice, Krosna, Milęcin, Moszna, Otrębusy, Owczarnia, Parzniew, Terenia und Żółwin.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadt verläuft die Woiwodschaftsstraße 720. Zehn Kilometer nordwestlich von Brwinów endet die Straße in der Stadt Błonie, durch die die Europastraße 30 verläuft. Etwa acht Kilometer südlich endet die 720 in der Europastraße 67. In südwestliche Richtung führt die 719 nach Warschau. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Warszawa–Katowice.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Brwinów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  3. Für 1825, 1870er, 1939, 1961: [] aktuelle Daten: Główny Urząd Statystyczny: Ludność. Stan i struktura w przekroju terytorialnym. (Memento des Originals vom 30. Dezember 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat.gov.pl