Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT
«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Hauptsitz Bern
Vorsteher Dirk Lindemann[1]
Mitarbeiterzahl rund 1100
Aufsicht Eidgenössisches Finanzdepartement EFD
Website www.bit.admin.ch

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT (französisch Office fédéral de l’informatique et de la télécommunication OFIT, italienisch Ufficio federale dell’informatica e della telecomunicazione UFIT, rätoromanisch Uffizi federal d’informatica e da telecommunicaziun UFIT) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist ein dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) unterstelltes Bundesamt der Bundesverwaltung der Schweiz. Englischsprachig wird offiziell der Name Federal Office of Information Technology, Systems and Telecommunication (FOITT) angegeben.

Tätigkeitsfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BIT entstand am 1. Juli 1999 aus dem damaligen Bundesamt für Informatik und wurde infolge einer Reorganisation angesichts der raschen Entwicklung der Informationstechnologie ins Leben gerufen, heute arbeiten dort 1100 Mitarbeiter.

Das BIT ist in den vier strategischen Geschäftsfeldern IT-Consulting, IT-Solutions, IT-Infrastructure und IT-Education tätig und erbringt vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Internet, SAP, operative Sicherheit, Telekommunikation usw. Wie die meisten Bundesämter der Schweizerischen Eidgenossenschaft verfügt das BIT zudem auch über einen amtsinternen Rechtsdienst (Legal Services BIT). Dessen Aufgabe besteht darin alle Geschäfts- und Tätigkeitsfelder des BIT juristisch zu begleiten. Zu den Rechtsgebieten der Legal Services BIT zählen unter anderem IT-Vertragsrecht (Werkverträge, Aufträge, Kaufverträge, Dienstleistungsverträge), öffentliches Beschaffungsrecht (Einkauf von Güter und Dienstleistungen insbesondere im IT-Bereich), Bundespersonalrecht, IT-Datenschutzrecht, Informationsschutzrecht, Legal-Compliance usw.

Seit dem 2. März 2020 betreibt das BIT den zivilen Bereich der RZ Frauenfeld (Rechenzentrum des Bundes), welches gemeinsam mit dem eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport betrieben wird. Die Immobilie wurde von Armasuisse gebaut. Das BIT betreibt in dem neuen Rechenzentrum unter anderem Server des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement.[2]

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Titanic II im Berner Monbijouquartier
Gebäude des BIT in Zollikofen

Organisatorisch dem Eidgenössischen Finanzdepartement angegliedert, befindet sich der Hauptsitz des BIT in der Stadt Bern in dem als «Titanic II» bekannten Verwaltungsgebäude an der Monbijoustrasse. Das BIT verfügte vor wenigen Jahren noch über sieben Aussenstellen, davon ein Rechenzentrum. Neben vier weiteren Standorten in der Stadt Bern, befand sich je eine Niederlassung in Köniz und in Genf. Durch den Neubau in Zollikofen konnte die Anzahl der Standorte auf zwei reduziert werden.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. bit.admin.ch
  2. Neues Rechenzentrum des Bundes geht in Betrieb. Abgerufen am 19. März 2020.
  3. baublatt.ch, 16. August 2010.
  4. Das BIT → Kontakt (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive)

Koordinaten: 46° 56′ 25,5″ N, 7° 26′ 5,9″ O; CH1903: 599720 / 198814