Bunkerung

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel behandelt das Bunkern in der Schifffahrt. Für das Bunkern in der industriellen Fertigung siehe Bunkern
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Türkischer Neubau Ulusoy-14 bunkert Schweröl - Flensburger Schiffbau-Gesellschaft - 2012

Als Bunkerung wird in der Schifffahrt die Übernahme von Brennstoffen (beispielsweise Kohle oder Schweröl) für den Schiffsantrieb und die Einlagerung von Ladung für den Eigenbedarf des Schiffes bezeichnet.

Da die zumeist für den Schiffsantrieb mit Verbrennungsmotoren benutzten Schweröle (auch Bunkeröle genannt) bei normaler Umgebungstemperatur eine schnittfeste Konsistenz haben, werden sie zum Bunkern erhitzt und in einem oder mehreren Bunkern im Schiff gelagert. Im linken Bild gut am Bunkerboot zu erkennen sind die gelben Schwimmschläuche als Ölsperre.

Umgangssprachlich bezeichnet man mit Bunkern auch die bewusste Hortung von Verbrauchs- oder Gebrauchsgütern über einen unbestimmten Zeitraum aufgrund einer befürchteten baldigen Verknappung.