Carl Ludwig von Oesfeld

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Carl Ludwig von Oesfeld

Carl Ludwig von Oesfeld (* 4. März 1741; † 4. November 1804) war Königlich Preußischer Geheimer Rat und ein deutscher Kartograph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oesfelds Vater Johann Friedrich Oesfeld war Prediger in Berlin und Potsdam, sein Bruder Friedrich Wilhelm Advokat in Frankfurt a. O. und später ebenfalls in Potsdam. Carl Ludwig Oesfeld selber übte den Beruf eines Landkartenzeichners, Topografen, Militärschriftstellers und Zeichners im Ingenieurcorps aus. Er bildete 1772 Daniel Friedrich Sotzmann aus. Im Jahr 1786 wurde er gemeinsam mit seinem Bruder geadelt, 1788 dann zum Geheimrat ernannt.

1801 ließ er als Geschenk an seine Ehefrau auf dem damals in seinem Eigentum stehenden Pfingstberg in Potsdam den Pomonatempel durch den erst 19 Jahre alten Karl Friedrich Schinkel errichten.

Oesfeld sammelte Landkarten und Kupferstiche. Sein Sohn Karl Wilhelm von Oesfeld war ebenfalls als Kartograf und Topograf tätig.

Grundriß der königl. Residenzstädte Berlin von 1789

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beschreibung der neu erbauten Thürme an den beyden Kirchen auf dem Friedrich-städtischen Markt zu Berlin. 1784. (Monographie)
  • Anzeige sämmtlicher Werke von Daniel Berger, Rector und Lehrer der Kupferstecherkunst. 1792. (Monographie)
  • Gegend bey Berlin und Potsdam. 1778. (Karte)
  • Neuauflage des Kartenwerkes Grundriß der königl. Residenzstädte Berlin. 1789.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M. v. Oesfeld.: Oesfeld, Karl Wilhelm von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 470–472. [darin auch Carl Ludwig abgehandelt]
  • Klaus Arlt: Oesfeld, Carl Ludwig von. In: Friedrich Beck und Eckart Henning (Hrsg.): Brandenburgisches Biographisches Lexikon (=Einzelveröffentlichung der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V., Band 5). Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002, S. 300, ISBN 3-935035-39-X.
  • Winfried Bliß: Carl Ludwig von Oesfeld. In: Freundeskreis für Cartographica in der Stiftung Preussischer Kulturbesitz e.V.: Mitteilungen. Heft 18, 2005, S. 6–16, ISSN 1612-9512

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]