Catherine De Bolle

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Catherine De Bolle

Catherine De Bolle (geboren am 17. Februar 1970 in Aalst, Belgien) ist eine belgische Juristin, ehemalige Generalkommissarin der Nationalpolizei des Königreichs Belgien und seit Mai 2018 Direktorin des Europäischen Polizeiamtes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Bolle studierte Rechtswissenschaften an der Universität Gent von 1988 bis 1993 und war Ausbildungsoffizier der Militärpolizei von 1994 bis 1997. In den Jahren 1994 und 2001 arbeitete sie als zudem als Juristin bei der Nationalpolizei, und wurde im Jahr 2001 zur Polizeichefin von Ninove ernannt.

Nach dem Rücktritt von Fernand Koekelberg als Generalkommissar der Nationalpolizei im März 2001 übernahm Paul Van Thielen dieses Amt vorübergehend. Der Auswahlausschuss der Generalinspektion hielt De Bolle für am besten geeignet. Nach Bestätigung durch den Rat der Nationalpolizei wurde sie als erste Frau Generalkommissar der Nationalpolizei und am 9. Februar 2012 vom Ministerium bestätigt. Am 29. Februar legte De Bolle den Amtseid vor dem Parlament und dem König ab und übernahm ab dem 1. März 2012 die Leitung der Nationalpolizei.[1]

Am 8. März 2018 ernannte der Rat der Europäischen Union Catherine De Bolle für eine vierjährige Amtszeit zur Exekutivdirektorin von Europol.[2]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Bolle ist Mitglied im Netzwerk International Gender Champions, welches sich für eine Geschlechtergerechtigkeit auch in internationalen Organisationen einsetzt.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernennung als Generalkommissarin, De Bolle
  2. https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2018/03/08/europol-council-appoints-catherine-de-bolle-as-executive-director/ abgerufen am 26. Dezember 2019
  3. https://genderchampions.com/champions/catherine-de-bolle abgerufen am 26. Dezember 2019
VorgängerAmtNachfolger
Rob WainwrightDirektor von Europol
Mai 2018
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