Catherine Merridale

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Catherine Merridale (* 12. Oktober 1959 in Großbritannien) ist eine britische Historikerin, Hochschullehrerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merridale erlernte bereits in ihrer Schulzeit die Russische Sprache und besuchte das Land bereits im Alter von 18 Jahren. Sie schloss ihre Studien im Fach Geschichte mit einem Bachelorexamen in Cambridge am dortigen King’s College ab. Für ihre Dissertation über die KPdSU unter Josef Stalin ging sie für ein Jahr nach Moskau. Sie wurde 1987 in Cambridge promoviert und war anschließend Dozentin am King's College. Von 1993 bis 2004 war sie Professorin für Geschichte an der University of Bristol und seit 2004 ist sie Professorin für Zeitgeschichte an der Queen Mary, University of London.

Merridale ist die Verfasserin von mehreren Büchern über Russische Geschichte und Militärgeschichte. Ihre Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen erschienen zum Beispiel in London Review of Books, New Statesman, The Independent, The Guardian und Literary Review.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Moscow Politics and the Rise of Stalin: The Communist Party in the Capital, 1925–1932. St. Martin’s Press, New York City 1990, ISBN 0-312-04799-1.
  • The Communist Party in Moscow 1925-1932. University of Birmingham, 1987, OCLC 757129422 (Dissertation, Thesis (Ph. D.) University of Birmingham, 1987, 290 Seiten Volltext online PDF, kostenfrei, 290 Seiten, 19,9 MB).
  • Night of Stone: Death and Memory in Twentieth-Century Russia. Viking, New York City 2001, ISBN 0-670-89474-5.
    • Steinerne Nächte: Leben und Sterben in Russland, Blessing, München 2001, ISBN 3-89667-081-6.
  • Culture and Combat Motivation. Sage Publications, London 2006.
  • Ivan’s War: Life and Death in the Red Army, 1939–1945. Metropolitan Books, New York City 2006, ISBN 0-8050-7455-4.
  • Red Fortress: History and Illusion in the Kremlin. Metropolitan Books, New York City 2013, ISBN 978-0-8050-8680-5.
  • Lenins Zug. Die Reise in die Revolution (Originaltitel: Lenin on the Train, übersetzt von Bernd Rullkötter), S. Fischer, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-10-002274-5.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Schutz der schrecklich schönen Festung. In: FAZ. 22. Mai 2014, S. 10.
  2. Buchvorstellung und Rezensionen bei Perlentaucher.de, abgerufen am 5. April 2017