Charlotte Potts

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Charlotte Potts (* 10. August 1986 in Münster) ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlotte Potts wuchs in Lüdinghausen im Münsterland auf. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte, Psychologie und Volkswirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau, sowie Journalismus und Politik an der American University in Washington, D.C.

2016 promovierte Charlotte Potts an der TU Chemnitz. Ihre Dissertation verfasste sie über Links- und Rechtspopulismus in den USA. Das Buch erschien unter dem Titel[1] „Protest im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Tea Party und Occupy im Vergleich.“[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2008 bis 2015 arbeitete Potts zunächst für das ZDF und später für die ARD als Producerin in den Auslandsstudios der Sender in Washington, D.C.[3] In dieser Funktion berichtete sie unter anderem über die US-Präsidentschaftswahlen 2008 und US-Präsidentschaftswahlen 2012.

Seit 2016 arbeitet Charlotte Potts als politische Korrespondentin im Hauptstadtstudio der Deutschen Welle in Berlin. Dort berichtete sie unter anderem über die Bundestagswahl 2017, die anschließenden Koalitionsverhandlungen und den Anschlag am Breitscheidplatz. Potts berichtet zweisprachig auf Deutsch und Englisch.[4] Seit Januar 2017 moderiert Potts zudem die Frühschiene des ZDF-Morgenmagazins.[5]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlotte Potts ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Protest im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Tea Party und Occupy im Vergleich, 2016, 429 S., ISBN 978-3-8487-3364-4

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das „Medium Magazin“ wählte Potts unter die Top 30 Journalisten in Deutschland unter 30 Jahren.[6]
  • „Newsroom.de“ wählte Potts unter „Die 500“ Medienmacherinnen.[7]
  • Für den US-Think Tank Atlantic Council verfasste Potts als eine von 12 ausgewählten Fellows einen Bericht über die transatlantischen Beziehungen aus Sicht der jungen Generation.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charlotte Potts: Protest im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nomos, 2016, ISBN 978-3-8487-3364-4, S. 429.
  2. https://www.nomos-shop.de/Potts-Protest-Land-unbegrenzten-M%C3%B6glichkeiten/productview.aspx?product=27909
  3. Bülend Ürük: „Die 500“: Charlotte Potts würde sich gerne mit Hillary Clinton zum Lunch in New York verabreden. 4. April 2014, abgerufen am 19. Januar 2019.
  4. https://www.dw.com/en/charlotte-potts-and-fanny-facsar-at-the-afd-headquarters/av-40665690
  5. Presseportal ZDF: Dr. Charlotte Potts. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  6. Medium Magazin: Top 30 unter 30. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  7. Bülend Ürük: „Die 500“: Charlotte Potts würde sich gerne mit Hillary Clinton zum Lunch in New York verabreden. Abgerufen am 19. Januar 2019.