Chinesischer Streifenhamster

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Chinesischer Streifenhamster
Chinesedsaffa.jpg

Chinesischer Streifenhamster (Cricetulus griseus)

Systematik
Unterordnung: Mäuseverwandte (Myomorpha)
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Unterfamilie: Hamster (Cricetinae)
Gattung: Graue Zwerghamster (Cricetulus)
Art: Chinesischer Streifenhamster
Wissenschaftlicher Name
Cricetulus griseus
Milne-Edwards, 1867

Der Chinesische Streifenhamster (Cricetulus griseus) ist ein Hamster aus der Gattung der Grauhamster (Cricetulus). Im deutschsprachigen Raum werden die Tiere auch als Chinesische Zwerg- oder Silberhamster bezeichnet. Die Gattung der Grauhamster umfasst sechs Arten.

Der Chinesische Zwerghamster wird seit 1900 im europäischen Raum als Streichel- und Versuchstier genutzt. Die Erstbeschreibung erfolgte durch den französischen Naturforscher und Zoologen Milne Edwards im Jahr 1867.

Merkmale und Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chinesische Streifenhamster ist etwa 10 cm groß und um die 40 g schwer. Seine Schwanzlänge beträgt 15–33 mm. Sein Rückenfell ist hell graubraun bis rötlich braun und weist den namensgebenden dunklen Längsstreifen auf. Die Ohren sind schwarz.[1] Der Hamster legt einfache Baue an und Vorratslager, die weit von seinem eigentlichen Bau entfernt sein können. Zum Nahrungsspektrum des Hamsters gehören die Samen der Steppenpflanzen, Getreide, Früchte und Grünzeug, aber auch Insekten, Spinnen und Schnecken.

Streifenhamster leben in den Steppen und Ackerflächen der Mongolei und Chinas. Historisch siedelte die Art auch in den Nomadenzelten oder in Häusern zwischen den Holzwänden und Fußböden.[2]

Labor und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mehrzahl der Erkenntnisse zur Ökologie des Hamsters stammt aus Laboruntersuchungen, bei denen die Tiere als Versuchstiere verwendet wurden.

Seit 1950 werden Zellkulturen, die aus Ovarstroma gewonnen wurden, unter der Bezeichnung "Chinese hamster ovary cells (CHO)" für die Forschung und die Produktion von Biotherapeutika eingesetzt.[3] Der Erfolg der CHO-Zelllinien für die Produktion rekombinanter Proteine beruht auf der hohen Wachstumsrate, der leichten genetischen Modifizierbarkeit und der Fähigkeit zur posttranslationalen Proteinmodifikationen durch Glykosylierung, Galaktolysierung und Sialysierung.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cricetulus griseus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chinesischer Streifenhamster auf www.zootier-lexikon.org
  2. Cricetulus griseus MILNE EDWARDS, 1867 - Chinesischer Streifenhamster
  3. T T Puck, P Sanders, D Petersen.: Life cycle analysis of mammalian cells: II. Cells from the Chinese hamster ovary grown in suspension culture. In: Biophysics Journal. Band 4, 1964, S. 441–450.
  4. Kelley Heffner, Deniz Baycin Hizal, Natalia I. Majewska, Swetha Kumar, Venkata Gayatri Dhara: Expanded Chinese hamster organ and cell line proteomics profiling reveals tissue-specific functionalities. In: Scientific Reports. Band 10, Nr. 1, Dezember 2020, ISSN 2045-2322, S. 15841, doi:10.1038/s41598-020-72959-8, PMID 32985598, PMC 7522264 (freier Volltext) – (nature.com [abgerufen am 27. September 2021]).