Christiane Schlötzer

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Christiane Schlötzer, auch Christiane Schlötzer-Scotland (* 1954 in München), ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie absolvierte ein Gymnasium in München und eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Anschließend studierte sie Zeitungswissenschaft, Politologie und Wirtschaftsgeographie und arbeitete bei NDR Hamburg-Welle und beim Bayerischen Rundfunk als Hörfunkreporterin. 1982 ging sie als Redakteurin für Landespolitik zum Münchner Büro der Deutschen Presse-Agentur. 1992 wechselte sie zur Süddeutschen Zeitung, für die sie seitdem tätig ist. Zunächst war sie Landtagskorrespondentin in München und ab 1994 als Parlamentskorrespondentin in Bonn und Berlin stationiert. Ab 2001 wurde sie Auslandskorrespondentin der Süddeutschen Zeitung mit Standort in Istanbul. Danach war sie ab 2005 wieder in München stellvertretende Ressortleiterin für Außenpolitik der SZ und später Vizechefin der „Seite Drei“ der SZ. Sie war bis zu seinem Tod im Jahr 1991 durch einen Scharfschützen im Kroatienkrieg mit dem Journalisten Egon Scotland verheiratet.

1993 war sie Mitgründerin des Vereins Journalisten helfen Journalisten, der verfolgte Journalisten unterstützt. Der Verein wurde auch in Erinnerung an Egon Scotland und viele weitere getötete Journalisten gegründet. Schlötzer ist bis heute stellvertretende Vorsitzende des Vereins.[1] Weiterhin ist sie Ehrenvorsitzende des Münchener Vereins Glockenbachwerkstatt.[2]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lesereise Türkei : Jenseits von Galata, im Übermorgenland, Wien : Picus Verlag 2016, ISBN 978-3-7117-5314-4.
  • Das Mädchen mit dem falschen Namen : türkische Tabus, Wien : Picus-Verlag 2006, ISBN 978-3-85452-923-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage von Journalisten helfen Journalisten, abgerufen am 7. Dezember 2018.
  2. Homepage des Vereins Glockenbachwerkstatt, abgerufen am 7. Dezember 2018.
  3. siehe Aufstellung der Preisträger des Wächterpreises bei Journalistenpreise.de