Christina Onassis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Christina Onassis, 1978

Christina Onassis (Χριστίνα Ωνάση) (* 11. Dezember 1950 in New York City; † 19. November 1988 in Buenos Aires, Argentinien) war die Tochter des griechischen Reeders Aristoteles Onassis und dessen erster Frau Athina Livanos.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christina Onassis wuchs zunächst in New York auf. Sie erhielt Privatunterricht, erlernte mehrere Sprachen, besuchte dort die private Hewitt-School und später in London das Queen's College.[1]

Nach dem Tod ihres Bruders Alexander, der 1973 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, übernahm sie die Geschäfte ihres Vaters, der durch das Ereignis seelisch stark beeinflusst war. Die intensiven Geschäftstätigkeiten für das väterliche Reedereiunternehmen Olympic Maritime beanspruchten sie sehr. In der gleichen Zeit war sie auch maßgeblich am Ausbau der Alexander-Onassis-Stiftung beteiligt. Der Selbstmord ihrer Mutter 1974 und der Tod ihres Vaters 1975 stürzten sie in tiefe Depressionen. 1977 gab sie die Leitung der Reederei ab. Die Yacht ihres Vaters - heute unter dem Namen „Christina O“ - schenkte sie dem griechischen Staat.

Christina Onassis war in erster Ehe mit dem Grundstücksmakler Joseph Bolker verheiratet. Nach der Scheidung war sie mit Alexander Andreadis und danach mit dem Russen und KGB-Mann Sergei Kausow verheiratet. Zuletzt mit dem im Pharmaziegeschäft tätigen Thierry Roussel (* 1953). Mit ihm hatte sie eine gemeinsame Tochter, Athina Onassis (* 1985). Die Ehe des Paares dauerte von 1984 bis 1987.

Aufgrund der Einnahme von Barbituraten und deren Missbrauch erlitt Christina Onassis einen durch ein Lungenödem verursachten Herzinfarkt. Sie starb im Alter von 37 Jahren in Buenos Aires.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christina Onassis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kalenderblatt