Christine Litz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christine Litz (* 1967 in Singen (Hohentwiel)) ist eine deutsche Kunsthistorikerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Arbeit als Projekt-Leiterin der „Skulptur Projekte Münster 2007“ und der Documenta 13.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christine Litz studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Köln und Bochum. Sie promovierte in Bochum 2002 mit einer Schrift „zur Textualität der Kunst im 20. Jahrhundert“ am Beispiel von Duchamp, Nauman und Roni Horn. 1994 bis 1999 war sie als Kunstkritikerin tätig. 1999 bis 2000 hatte sie die organisatorische und verantwortliche Zuständigkeit für eine wöchentliche Vortragsreihe des Wallraf-Richartz-Museums/Museum Ludwig.[2] Litz arbeitete fünf Jahre 2001–2005 als Kuratorin am Kölner Museum Ludwig. Dort war sie unter anderem Assistentin des Direktors Kasper König.[3] Während dieser Jahre kuratierte sie unter anderem Ausstellungen mit den Künstlern Bruce Nauman, Heike Beyer, Lily van der Stokker, Mauricio Cattelan. Von Februar 2005 bis Dezember 2007 war sie verantwortliche Projektleiterin der „skulptur projekte münster 07“.[4] Für knapp zwei Jahre übernahm sie von 2007 bis 2009 eine Stelle als „Referentin für Bildende Kunst“ beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.[3] Seit Oktober 2009 war sie Projektleiterin der Documenta 13.[5] Zum 1. Juni 2012 übernahm sie die Leitung des Museums für Neue Kunst Freiburg in der Nachfolge von Jochen Ludwig.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • It is unsubstantial: zur Textualität der Kunst im 20. Jahrhundert: Duchamp, Nauman, Horn Online-Ressource der DNB 2002, (Dissertation an der Universität Bochum 2002)[6]
Herausgeberschaft
  • Ulrich Röthke, Verena Faber, Christine Litz (Hrsg.): Hölzel und sein Kreis, Imhoff, Petersberg, 2017, ISBN 978-3-7319-0469-4
  • Heike Beyer, Bergfink (zur Ausstellung: DC: Heike Beyer, Bergfink), Museum Ludwig, Köln. Christine Litz; Kasper König (Hrsg.), König, Köln 2004. 30 S. ISBN 3-88375-826-4.
  • gemeinsam mit Kasper König: Bruce Nauman, Mapping the Studio I (fat chance John Cage) (Ausstellung: AC: Bruce Nauman, "Mapping the Studio I (Fat Chance John Cage)"), Museum Ludwig, Köln, König, Köln 2003 ISBN 3-88375-685-7.
  • DC: Lily van der Stokker: small talk (Ausstellung: DC: Lily van der Stokker: Small Talk, Performative Installation #2), Museum Ludwig, Köln. Christine Litz, Kasper König. König, Köln 2003. 48 S. ISBN 3-88375-738-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neu in Kassel: Christine Litz - Ein Projekt, ein Projekt! (Memento des Originals vom 13. Dezember 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sueddeutsche.de, Süddeutsche Zeitung vom 17. Mai 2010
  2. Christine Litz, Carina Plath und Brigitte Franzen leiten mit Kasper König die Skulptur Projekte Münster, Die Welt vom 10. Juni 2007
  3. a b Profil von Christine Litz auf XING
  4. Website der „skulptur projekte münster 07“
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 7. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dradio.de
  6. Dissertation an der Universität Bochum, 2002