Climax Blues Band

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Climax Blues Band
Die Gruppe 1974 Haycock, Holt, Cuffley, Cooper (v.)
Die Gruppe 1974

Haycock, Holt, Cuffley, Cooper (v.)

Allgemeine Informationen
Herkunft Stafford, England
Genre(s) Bluesrock, Fusion, Pop
Gründung 1967
Website http://www.climaxbluesband.com
Gründungsmitglieder
Saxophon, Mundharmonika, Klarinette, Gesang
Gitarre, Gesang
Derek Holt
Bass, Gesang, Keyboard, Gitarre
Richard Jones
Bass, Keyboard
Arthur Wood
Keyboard
George Ewart Newsome
Schlagzeug
Aktuelle Besetzung
Gesang
Graham Dee (seit 2012)
Saxophon, Mundharmonika
Chris "Beebe" Aldridge (seit 2012)
Gitarre
Lester Hunt (seit 1986)
Bass
Neil Simpson (seit 1991)
Keyboard
George Glover (seit 1981)
Schlagzeug
Roy Adams (seit 1987)
Ehemalige Mitglieder
Saxophon, Mundharmonika, Klarinette, Gesang
Colin Cooper (1967–2008, † 2008), Johnny Pugh (2009–2012)
Gitarre, Gesang
Pete Haycock (1967–1984, † 2013)
Bass, Gesang
Derek Holt (1968–1982)
Keyboard
Arthur Wood (1968–1973, † 2005), Richard Jones (1968–1969 Bass, 1975–1977 Keyboard), Anton Farmer (1969–1970), Peter Filleu (1970–1975, 1977–1980)
Schlagzeug
George Ewart Newsome (1968–1970), John Cuffley (1971–1983)
Session-Musiker
Saxophon, Mundharmonika, Gesang: Johnny Mars (2012) / Bass: Dave Marquee (1982–1983), John Edwards (1983–1985), Roger Inniss (1985), Derek Holt (1986–1991) / Keyboard: Nicky Hopkins (1978–1979, † 1994) / Schlagzeug: Henry Spinetti (1983–1985), Jeff Rich (1983–1985)
Manager & Produzenten
Chris Thomas, Richard Gottehrer, Mike Vernon, Miles Copeland, Roy Wood, John Ryan, Alyn Smith

Die Climax Blues Band ist eine britische Bluesrock-Band, die 1967 in Stafford gegründet wurde und bis in die frühen 1980er Jahre, insbesondere in den USA, kommerziell sehr erfolgreich war. Mit ihrem aktuellsten Studioalbum Hands of Time, dem ersten Tonträger mit originalem Material in 30 Jahren, gelang es der Band im Jahr 2019, direkt an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen, indem sich das Album bei Amazon sowie bei iTunes in den Top Ten platzieren konnte.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich nannte sich die Gruppe um Frontmann Colin Cooper The Climax Chicago Blues Band, 1971 kürzte sie ihren Namen auf Climax Chicago indem das Etikett Blues Band gestrichen wurde. Um Verwechslungen mit der US-amerikanischen Band Chicago vorzubeugen, wurde 1972 Chicago aus dem Namen gestrichen, dafür wieder das Etikett Blues Band an den Namen angefügt.

Im Laufe der Zeit gab es etliche Umbesetzungen, wobei das sogenannte Tightly Knit Line-up (Cooper, Haycock, Holt, Cuffley), die erfolgreichste Besetzung der Bandgeschichte, bis 1982 Bestand hatte. Auch kam es schon früh zu Änderungen in der Stilrichtung; spielte die Band auf ihrem Debütalbum noch reinen Chicago Blues, entwickelte sich der Stil zunächst kontinuierlich in eine härtere, progressive Richtung mit Einflüssen aus Jazz, Folk und Psychedelic Rock. Beeinflusst von der aufkommenden Disco-Musik der frühen 1970er Jahren, entfernte sich die Band zunehmend vom Blues und wechselte ab dem Stamp Album (1975) zu einem kommerzielleren, von Funk dominierten Stil.

1973 begab sich die Band auf ihre erste US-Tour, welche ihren Höhepunkt mit einem Konzert in der berühmten Carnegie Hall und einem Auftritt in der New York Academy of Music fand. Letzter wurde von einem Radio-Sender landesweit live ausgestrahlt, was der Climax Blues Band einen höheren Bekanntheitsgrad verschaffte. Im selben Jahr wurde ein Konzertmitschnitt davon als Doppel-Livealbum FM/Live veröffentlicht. Die Single-Auskopplung I Am Constant / Goin' To New York wurde zu ihrem bis dahin größten kommerziellen Erfolg. Es folgten US-Tourneen mit Größen wie Albert King, BB King, James Brown, T-Bone Walker, Jeff Beck, Johnny Winter, Steve Miller, Aerosmith, Bachman Turner Overdrive, Bad Company, Black Sabbath, Curved Air, Dire Straits, The Eagles, Electric Light Orchestra, Emerson, Lake and Palmer, Lynyrd Skynyrd, Marshall Tucker Band, The Ventures, Wishbone Ash und ZZ Top. Konzerte mit Besucherzahlen bis 20'000 wurden zur Regel.

Der kommerzielle Durchbruch gelang ihnen mit den Welthits Couldn’t Get It Right vom Album Gold Plated (1976) und I Love You vom Album Flying the Flag (1980).

Nach dem Ausstieg von Bassist Derek Holt (1982) und Gitarrist Pete Haycock (1984) ließ der Erfolg ab Mitte der 1980er Jahre allmählich nach. Es folgten zahlreiche Umbesetzungen, bis die Band Ende 1985 schließlich komplett auseinanderfiel.

1986 formierte Colin Cooper die Climax Blues Band neu; Bassist Derek Holt und Keyboarder George Glover kehrten zurück. Neu rekrutiert wurden der Gitarrist Lester Hunt (Demon, Hunter) und Schlagzeuger Roy Adams.

1988/89 hatte die Climax Blues Band einen bescheidenen Achtungserfolg mit der Single California Sunshine, vom Album Drastic Steps, an welchem sich Originalmitglied Derek Holt jedoch kaum beteiligte. Dieser verließ die Band 1991 endgültig. An seine Stelle trat Neil Simpson.

Im Jahr 1993 gab es ein Comeback mit dem Livealbum Blues From The Attic, bei dem die Band um das einzige verbliebene Gründungsmitglied und Frontmann Colin Cooper zu ihren musikalischen Wurzeln zurückkehrte.

Multiinstrumentalist Colin Cooper starb am 3. Juli 2008 in seiner Heimat Stafford an den Folgen seines langjährigen Krebsleidens. Pete Haycock starb am 31. Oktober 2013 im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt.

2012 nahmen der Sänger Graham Dee (The Contenders, Lone Sharks) und Saxophonist Chris Aldridge (Bizarre Inc) Coopers Platz ein.

Im Jahr 2018 feierte die Band ihr 50. Jubiläum.

Am 5. Januar 2019 erschien das aktuelle Studioalbum Hands Of Time, das 13 originale Songs beinhaltet, bei diesen sich die Band stilistisch wieder deutlich näher an den früheren kommerziellen Erfolgen als am Blues orientierte.

Das auf Vevo veröffentlichte Musikvideo zum Titelsong Hands of Time erreichte in Großbritannien #25 in den iTunes-Blues-Video-Charts.

Im Januar 2019 startete die Climax Blues Band eine Europatour, auf dieser sie u. a. in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Konzerte gab.


Musikstil & Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band bezeichnete ihren Musikstil selber als Cosmo Neuro Rock. Als eines der besonderen Merkmale ist der Dreistimmen-Harmonie-Gesang von Colin Cooper, Pete Haycock und Derek Holt zu nennen. Durch Coopers ungewöhnlich tiefen und Holts ungewöhnlich hohen Stimme in Kombination mit Haycocks dazwischenliegenden Tonlage und dessen voluminösen und klaren Stimme, wurde ein unverkennbarer Gesangsklang erzeugt, der ab der Single Like Uncle Charlie von 1969 bis zum Auseinanderfallen des Tightly Knit Line-ups im Jahr 1982 als ein wichtiges Markenzeichen galt. Als ein weiteres typisches Merkmal galt Haycocks exzessives Slide-Gitarrenspiel und die ausgedehnten, zwischen Gitarre und Saxophon wechselnden Instrumentaleinlagen.

Disko- & Videografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1969 …Plays On
300! 197
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1969
1972 Rich Man
300! 150
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1972
1974 Sense of Direction
300! 37
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1974
1975 Stamp Album
300! 69
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1975
1976 Gold Plated
56
(1 Wo.)
27
(44 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1976
1978 Shine On
300! 71
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1978
1979 Real to Reel
300! 170
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1979
1980 Flying the Flag
300! 75
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1980

Weitere Studioalben

  • 1969: The Climax Chicago Blues Band
  • 1970: A Lot of Bottle
  • 1971: Tightly Knit
  • 1981: Lucky for Some
  • 1983: Sample and Hold
  • 1988: Drastic Steps
  • 2003: Big Blues (The Songs of Willie Dixon)
  • 2019: Hands of Time

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1973 FM/Live (US-Version)
300! 107
(30 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1973

Weitere Livealben

  • 1974: FM/Live (UK-Version) [New York, 1973]
  • 1993: Blues from the Attic [Stafford, 1992]
  • 2005: The River Sessions 1982
  • 2012: World Tour 1976
  • 2014: Security Alert – The Official Bootleg [2013]

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Live from London [Marquee Club, 1984]
  • 2013: Live at Rockpalast [1976]
  • 2015: Live at the BBC 1978 (Rock Goes To College)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975: 1969/1972
  • 1979: Takeoff! – The Best Of
  • 1984: Collection ’77–’83
  • 1984: Loosen Up 1974-1976
  • 1987: Couldn’t Get It Right… Plus
  • 1994: 25 Years, 1968–1993
  • 1996: Rock & Pop Legends
  • 1996: The Best Of
  • 1998: The Harvest Years 69–72
  • 1999: Got It Right – Greatest Hits
  • 2000: Couldn’t Get It Right
  • 2007: 20 Greatest Hits [1969–1978]
  • 2012: Classic Climax: The Best Of 1978-1989
  • 2014: Live Rare & Raw 1973-1979
  • 2017: Live at the BBC 1970-1978
  • 2017: 30 most slow Blues (MP3)

Boxsets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Blues Apostles
  • 2009: Back to Back (Sense of Direction / Stamp Album)
  • 2019: The Albums 1969-1972
  • 2019: The Albums 1973-1976

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Tempus Fugit

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1977 Couldn’t Get It Right
Gold Plated
10
(9 Wo.)
3
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1976
1978 Makin’ Love
Shine On
300! 91
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1978
1980 Gotta Have More Love
Flying the Flag
300! 47
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1980
1981 I Love You
Flying the Flag
300! 12
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1981

Weitere Singles

  • 1969: Cubano Chant / Little Girl
  • 1969: Like Uncle Charlie / Loving Machine
  • 1970: Reap What I’ve Sowed / Spoonful
  • 1971: Towards The Sun / Everyday
  • 1972: Shake Your Love / You Make Me Sick
  • 1973: Mole on the Dole / Like Uncle Charlie
  • 1973: I Am Constant (live) / Goin’ to New York (live)
  • 1974: Sense of Direction / Bird to Whistle
  • 1974: Reaching Out / Milwaukee Truckin’ Blues (Chipper’s Song)
  • 1975: Using the Power / Running Out of Time
  • 1976: Together and Free / Berlin Blues
  • 1978: Mistress Moonshine / Teardrops
  • 1978: When Talking Is Too Much Trouble / Take a Hold
  • 1979: Summer Rain / Money In Your Pocket
  • 1979: Children of the Night-Time / Long Distance Love
  • 1980: Dance the Night Away / Blackjack and Me
  • 1981: Breakdown / Breakdown
  • 1982: Darlin’ (Edit) / Darlin’ (Edit)
  • 1982: Friends In High Places / Movie Queen
  • 1983: Listen to the Night / Church
  • 1988: The Winner (Remix) / American Dream
  • 1988: California Sunshine / Good Times
  • 1988: Couldn’t Get It Right (88 Mix, 12" Version) / Couldn’t Get It Right (88 Mix, 7" Version) / The Deceiver (Maxi-Single)

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: I Love You
  • 1981: I Love You (TopPop)
  • 1981: Couldn’t Get It Right / Gotta Have More Love / I Love You
  • 2017: Ain't That A Kick In The Head
  • 2017: 17th Street Canal
  • 2017: Simple Song
  • 2019: Hands of Time
  • 2019: What's Your Name

Inoffizielle Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Classic Collection (Kompilation)
  • 1973: BBC Stereo Pop Special – 56 (live in London, 1973)
  • 1976: BBC Stereo Pop Special – 134 (Paris Theatre, London, 1976)
  • 1979: The Warner Bros. Music Show (Promo-LP, live in Miami, 1979)
  • Live at the Marquee Club, London 1973 (Bootleg)
  • Live at Carnegie Hall 1973 (Bootleg)
  • Live in New Jersey 1974 (Bootleg)
  • Live at the BBC 1975 (60 Minutes of Contemporary Music) (Bootleg)
  • Live in Guildford 1976 (Bootleg)
  • Live at Reading Festival 1979 (Bootleg)
  • Live at Glastonbury Festival 1982 (Bootleg)
  • Live in Offenburg 1982
  • Live at Rockpalast 1983
  • California Sunshine – Live in Concert (Bootleg)
  • Live in Völklingen 1991 (Bootleg)
  • Live at Rockpalast Blues Festival 1998
  • Baloise Session 1998 (Bootleg)
  • The Colin Cooper Memorial Concert [Gatehouse Theatre, Stafford 2009] (Bootleg)

Solo-Diskografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colin Cooper

  • 1965: Can’t Let Her Go / Make Her Mine (Single mit The Hipster Image)
  • 1965: Keele Rag Record, in Aid of Charity (EP mit The Hipster Image)
  • 2004: African Holocaust (Gastauftritt als Saxophonist bei Steel Pulse)
  • 2014: The Colin Cooper Project – From the Vaults

Pete Haycock

  • 1986: 39 Bars (live mit Stan Webb's Chicken Shack)
  • 1986: Total Climax
  • 1987: Guitar and Son (instrumentales Studioalbum)
  • 1987: Lucienne / The Claymore (Single)
  • 1988: Metal Rythm (Gastgitarrist bei Gary Numan)
  • 1988: Guitar Speak (Kompilation mit namhaften Gitarristen)
  • 1989: Night of the Guitar
  • 1989: H Factor (mit Derek Holt und Steve Hunter als The H Factor)
  • 1990: Electric Light Orchestra Part Two
  • 1991: Thelma & Louise – Original Motion Picture Soundtrack (Instrumentaltitel Thunderbird)
  • 1991: The Soft Spot
  • 1992: Livin’ It
  • 1992: Music inspired from the Film K2 (Album von Hans Zimmer)
  • 1993: Calendar Girl – Music from the Motion Picture (Instrumentaltitel Counting Down the Years / Cry for You)
  • 2001: The Wings of a Film (Livealbum von Hans Zimmer, Gitarre beim Instrumentaltitel Thunderbird)
  • 2002: Triple Treasures (3CD Boxset von Electric Light Orchestra Part Two)
  • 2006: Bikers’ Dozen (instrumentales Studioalbum)
  • 2008: Live! [2007] (als Peter Haycock’s True Blues feat. Glen Turner)
  • 2011: LovePower and Peace (als Robin George’s LovePower)
  • 2015: Broke Heart Blues (als Climax Blues)

Derek Holt

  • 1986: Love Lessons (Single mit Stewart Copeland von The Police)
  • 1989: H Factor (mit Pete Haycock und Steve Hunter als The H Factor)
  • 1995: Industry/Sport/Pop (Jingles mit Gary Moberley)
  • 1996: Sports/Corporate/Leisure/Soap (Jingles mit Gary Moberley)
  • 1999: After the Climax
  • 2001: Showreel of Original Music
  • 2004: Hear and Now
  • 2005: Paradise Lost
  • 2005: Sunflowers
  • 2009: January Child
  • 2015: It Is What It Is
  • 2017: This Is Derek Holt (Vol. 1)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976 Capitol Radio Award für Best New Band.
  • Der im Jahr 1988 neu eingespielte und als Maxi-Single veröffentlichte Hitsong Couldn’t Get It Right wurde zur BBC Record of the Week gewählt.
  • 2017 wurde der Originalbassist Derek Holt für sein Kompilationsalbum This Is Derek Holt (Vol. 1) mit dem Academia Award ausgezeichnet.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahmen für das Debütalbum The Climax Chicago Blues Band im Jahr 1968 war der Gitarrist und Sänger Pete Haycock erst 17-jährig, während Saxophonist und Sänger Colin Cooper bereits 29 Jahre alt war.
  • Zur selben Zeit der Aufnahmen für das Debütalbum in den Abbey Road Studios im Studio 1 arbeiteten nebenan im Studio 2 die Beatles und im Studio 3 Pink Floyd an ihren neuen Werken, wodurch es zu Bekanntschaften mit diesen kam. Paul McCartney war während den Aufnahmen teilweise zu gegen und liess die Band im Kontrollraum Demoaufnahmen zum weissen Album hören.
  • Bassist Derek Holt ist ein grosser Beatles-Fan, was sich auch deutlich durch seine an Paul McCartney angelehnte Spielweise und dem an ihm orientierten Gesangsstil zeigt.
  • Ihre erste Single Like Uncle Charlie von 1969 ist eine Referenz zum Film Im Schatten des Zweifels aus dem Jahr 1943 von Alfred Hitchcock, der im Originalton mit den Worten „the world just seems to go crazy every now and then, like uncle Charlie“ endet.
  • Die Single-Auskopplung I Am Constant vom Album FM/Live ist eine Referenz zu William Shakespeares Roman Julius Caesar, aus diesem auch die Zeile „I am constant as the morning star“ zitiert wird.
  • Nachdem das Jimmy Reed Cover Goin' to New York, welches auf der B-Seite der Single I Am Constant erschien, von US-Radiosendern 1973/74 landesweit rauf und runter gespielt und so zu einem Überraschungserfolg wurde, verfolgte die Band die Idee, in ihren Songs vermehrt Ortschaften zu thematisieren, um einen persönlichen Bezug zu ihren Fans aus aller Welt herzustellen. In der Folge entstanden Lieder, die bereits den Ortsnamen im Titel tragen, wie Milwaukee Truckin' Blues und Berlin Blues, sowie zahlreiche weitere Songs, deren Handlung jeweils mit einer Stadt oder einem Staat zusammenhängt, wie Champagne and Rock’N’Roll (Tennessie) und Horizontalized (Kansas City). Auch mit späteren Line-ups wurde diese Tradition fortgeführt und bis heute beibehalten, beispielsweise mit California Sunshine und 17th Street Canal.
  • Weil sie wegen ihres Klamottenstils und ihren langen Haaren für Landstreicher gehalten wurden, wurden die Bandmitglieder 1974 auf ihrer Nordamerika-Tournee in der mexikanischen Grenzstadt Nogales (Sonora) verhaftet und für einen Tag in Gewahrsam genommen. Dieses Erlebniss wird im Lied Nogales vom Album Sense of Direction minutiös geschildert.
  • Der funkige Bluessong Mighty Fire ist ein Tribut an den Blues-Künstler BB King, mit dem die Band zusammenarbeitete.
  • Das Erfolgsalbum Gold Plated wurde nach Pete Haycocks vergoldeten Veleno-Gitarre benannt, welche er von Ronnie Van Zant, dem Leadsänger der Band Lynyrd Skynyrd, als Geschenk erhielt.
  • Die Climax Blues Band spielte auf dem 1978 veröffentlichten Album Three's a Crowd der Tarney/Spencer Band sämtliche Instrumente.
  • Der Song Horizontalized vom Album Flying the Flag, welcher auch auf der B-Seite der Hitsingle I Love You veröffentlicht wurde, ist eine Referenz an Lynyrd Skynyrd.
  • Auf dem 2016 erschienenen Album Live in New Jersey (January 1974) der Band Wishbone Ash sind beim Stück Where Were You Tomorrow Pete Haycock an der Gitarre und Colin Cooper am Saxophon zu hören.
  • Anlässlich zum 50. Band-Jubiläum stellte der Original-Bassist Derek Holt im Jahre 2018 eine als Climax Blues Band US betitelte Gruppe von Musikern zusammen und kündigte im März 2018 mit dieser Besetzung eine große USA-Tournee für die Jahre 2018 und 2019 sowie ein neues Album an, während er die "echte" Climax Blues Band als reine Tribut-Band degradierte, da dieser nach dem Tod von Colin Cooper keine originalen Mitglieder mehr angehörten. Auf diesen Sachverhalt reagierte die Climax Blues Band im Juli 2018 über ihre Homepage mit der Ankündigung, rechtlich gegen die illegale Verwendung des Bandnamens vorzugehen und informierte die Fans ferner darüber, dass sie in nächster Zeit keine USA-Tour unternehmen wird. Unterdessen gratulierten die Musiker Dan Hill, Charlie Daniels (Charlie Daniels Band) sowie Roger Fisher (Heart) am 4. August 2018 öffentlich Derek Holt’s neuen und unrechtmäßigen Band zu deren angeblich 50-jährigem Bestehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: UK US