Climax Blues Band

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Climax Blues Band ist eine britische Bluesrock-Band, die 1967 in Stafford gegründet wurde und bis in die frühen 1980er Jahre, insbesondere in den USA, kommerziell sehr erfolgreich war.

Climax Blues Band
Die Gruppe 1974 Haycock, Holt, Cuffley, Cooper (v.)
Die Gruppe 1974

Haycock, Holt, Cuffley, Cooper (v.)

Allgemeine Informationen
Herkunft Stafford, England, Großbritannien
Genre(s) Bluesrock, Fusion, Pop
Gründung 1967, 1986
Auflösung 1985
Website http://www.climaxbluesband.com
Gründungsmitglieder
Saxophon, Mundharmonika, Klarinette, Gesang
Gitarre, Gesang
Derek Holt
Bass, Gitarre, Keyboard, Gesang
Richard Jones
Bass
Arthur Wood
Keyboard
George Ewart Newsome
Schlagzeug
Letzte Besetzung
Gesang
Graham Dee (seit 2012)
Saxophon, Mundharmonika
Chris "Beebe" Aldridge (seit 2012)
Gitarre
Lester Hunt (seit 1986)
Bass
Neil Simpson (seit 1991)
Keyboard
George Glover (seit 1981)
Schlagzeug
Roy Adams (seit 1987)
Ehemalige Mitglieder
Saxophon, Mundharmonika, Klarinette, Gesang
Colin Cooper (1967-2008, verst. 2008), Johnny Pugh (2009-2012), Johnny Mars (2012)
Gitarre, Gesang
Pete Haycock (1967-1984, verst. 2013)
Bass, Gesang
Derek Holt (1968-1982, 1986-1991), Dave Marquee (1983), John Edwards (1983-1985), Roger Inniss (1985)
Keyboard
Arthur Wood (1968-1973, verst. 2005), Richard Jones (1968-1969 Bass, 1975-1977 Keyboard), Anton Farmer (1969-1970), Peter Filleu (1970-1975, 1977-1980), Nicky Hopkins (1978-1979, verst. 1994)
Schlagzeug
George Ewart Newsome (1968-1970), John Cuffley (1971-1983), Jeff Rich (1983-1985)
Manager & Produzenten
Chris Thomas, Richard Gottehrer, Mike Vernon, Miles Copeland, Roy Wood, john Ryan, Alyn Smith

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich nannte sich die Gruppe um Frontmann Colin Cooper The Climax Chicago Blues Band, 1971 kürzte sie ihren Namen auf Climax Chicago indem das Etikett Blues Band gestrichen wurde. Um Verwechslungen mit der US-amerikanischen Band Chicago vorzubeugen, wurde 1972 Chicago aus dem Namen gestrichen, dafür wieder das Etikett Blues Band in den Namen genommen.

Im Laufe der Zeit gab es etliche Umbesetzungen, wobei das sogenannte Tightly Knit Line-up (Cooper, Haycock, Holt, Cuffley), die erfolgreichste Besetzung der Bandgeschichte, bis 1982 Bestand hatte. Auch kam es schon früh zu Änderungen in der Stilrichtung; spielte die Band auf ihrem Debütalbum noch reinen Chicago Blues, entwickelte sich der Stil zunächst kontinuierlich in eine härtere, progressive Richtung mit Einflüssen aus Jazz, Folk und Psychedelic Rock. Beeinflusst von der aufkommenden Disco-Musik der frühen 1970er Jahren, entfernte sich die Band zunehmend vom Blues und wechselte ab dem Stamp Album (1975) zu einem kommerzielleren, von Funk dominierten Stil.

1973 begab sich die Band auf ihre erste US-Tour, welche ihren Höhepunkt mit einem Konzert in der berühmten Carnegie Hall und einem Auftritt in der New York Academy of Music fand. Letzter wurde von einem Radio-Sender landesweit live ausgestrahlt, was der Climax Blues Band einen höheren Bekanntheitsgrad verschaffte. Im selben Jahr wurde ein Konzertmitschnitt davon als Doppel-Livealbum FM/Live veröffentlicht. Die Single-Auskopplung I Am Constant / Goin' To New York wurde zu ihrem bis dahin größten kommerziellen Erfolg. Es folgten US-Tourneen mit Größen wie Albert King, BB King, James Brown, T-Bone Walker, Jeff Beck, Johnny Winter, Steve Miller, Bad Company, Black Sabbath, Curved Air, Dire Straits, The Eagles, Electric Light Orchestra, Emerson, Lake and Palmer, Lynyrd Skynyrd, Marshall Tucker Band, Wishbone Ash und ZZ Top. Konzerte mit Besucherzahlen bis 20'000 wurden zur Regel.

Der kommerzielle Durchbruch gelang ihnen mit den Welthits Couldn’t Get It Right vom Album Gold Plated (1976) und I Love You vom Album Flying the Flag (1980).

Nach dem Ausstieg von Bassist Derek Holt (1982) und Gitarrist Pete Haycock (1984) ließ der Erfolg ab Mitte der 1980er Jahre allmählich nach. Es folgten zahlreiche Umbesetzungen, bis die Band Ende 1985 schließlich komplett auseinanderfiel.

1986 formierte Colin Cooper die Climax Blues Band neu; Bassist Derek Holt und Keyboarder George Glover kehrten zurück. Neu rekrutiert wurden der Gitarrist Lester Hunt (Demon, Hunter) und Schlagzeuger Roy Adam Adams.

1988/89 hatte die Climax Blues Band einen letzten Achtungserfolg mit der Single California Sunshine, vom Album Drastic Steps, an welchem sich Originalmitglied Derek Holt jedoch kaum beteiligte. Dieser verließ die Band 1991 endgültig. An seine Stelle trat Neil Simpson.

Im Jahr 1993 gab es ein Comeback mit dem Live-Album Blues From The Attic, bei dem die Band um das einzige verbliebene Gründungsmitglied und Frontmann Colin Cooper zu ihren musikalischen Wurzeln zurückkehrte.

Multiinstrumentalist Colin Cooper starb am 3. Juli 2008 in seiner Heimat Stafford an den Folgen seines langjährigen Krebsleidens. Pete Haycock starb am 31. Oktober 2013 im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt.

Nach Coopers Tod setzte sich die Band aus Johnny Pugh (Gesang, Saxophon, Mundharmonika), Lester Hunt (Gitarre, Gesang), George Glover (Keyboards, Gesang), Neil Simpson (Bass) und Roy Adams (Schlagzeug) zusammen. Johnny Pugh hat die Band 2012 aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Er wurde von Johnny Mars ersetzt, der die Band nach nur kurzer Zeit aus unbekannten Gründen wieder verließ. Mars wurde ersetzt mit dem Sänger Graham Dee (The Contenders, Lone Sharks) und dem Saxophonisten Chris Aldridge (Bizarre Inc).

Auf der Band-eigenen Homepage wurde am 15. März 2016 ein neues Studioalbum angekündigt. Erstmals seit dem wenig erfolgreichen Drastic Steps (1988) soll dieses wieder Eigenkompositionen beinhalten.

Zur Promotion des neuen Albums, welches den Titel Hands of Time tragen wird, veröffentlichte die Band am 2. September 2017 eine Extended Play mit dem Titel Tempus Fugit, die 4 originale Songs davon beinhaltet, bei diesen man sich stilistisch wieder näher an vergangenen kommerziellen Erfolgen als am Blues orientierte.

Musikstil & Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band bezeichnete ihren Musikstil selber als Neo-Cosmic-Rock. Als eines der besondersten Merkmale ist der Dreistimmen-Harmonie-Gesang von Colin Cooper, Pete Haycock und Derek Holt zu nennen. Durch Coopers ungewöhnlich tiefen und Holts ungewöhnlich hohen Stimme in Kombination mit Haycocks dazwischenliegenden Tonlage und dessen voluminösen und klaren Stimme, wurde ein unverkennbarer Gesangsklang erzeugt, der ab der Single Like Uncle Charlie von 1969 bis zum Auseinanderfallen des Tightly Knit Line-ups im Jahr 1982 als ein wichtiges Markenzeichen galt. Als ein weiteres typisches Merkmal galt Haycocks exzessives Slide-Gitarrenspiel und die ausgedehnten, zwischen Gitarre und Saxophon wechselnden Instrumentaleinlagen.

Disko- & Videografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1969 ...Plays On 197
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1969
1972 Rich Man 150
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1972
1974 Sense of Direction 37
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1974
1975 Stamp Album 69
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1975
1976 Gold Plated 56
(1 Wo.)
27
(44 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1976
1978 Shine On 71
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1978
1979 Real to Reel 170
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1979
1980 Flying the Flag 75
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1980

Weitere Studioalben:

  • 1969: The Climax Chicago Blues Band
  • 1970: A Lot of Bottle
  • 1971: Tightly Knit
  • 1981: Lucky for Some
  • 1983: Sample and Hold
  • 1988: Drastic Steps
  • 2003: Big Blues (The Songs of Willie Dixon)
  • 2018: Hands of Time

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1973 FM/Live 107
(30 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1973

Weitere Livealben:

  • 1993: Blues from the Attic [Stafford, 1992]
  • 2005: The River Sessions 1982
  • 2013: World Tour 1976
  • 2014: Security Alert - The Official Bootleg CD [2013]

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Live from London [Marquee Club, 1984]
  • 2013: Live at Rockpalast [1976]
  • 2015: Live at the BBC 1978 (Rock Goes To College)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975: 1969/1972
  • 1979: Take Off! – The Best Of
  • 1984: Collection ’77–’83
  • 1984: Loosen Up 1974-1976
  • 1987: Couldn’t Get It Right… Plus
  • 1994: 25 Years, 1968–1993
  • 1996: Rock & Pop Legends
  • 1996: The Best Of
  • 1998: The Harvest Years 69–72
  • 1999: Got It Right – Greatest Hits
  • 2000: Couldn’t Get It Right
  • 2001: Blues Apostles
  • 2007: 20 Greatest Hits
  • 2009: Back to Back: Sense of Direction / Stamp Album
  • 2012: Classic Climax: The Best Of 1978-1989
  • 2014: Live Rare & Raw 1973-1979
  • 2017: Live at the BBC 1970-1978
  • 2017: 30 most slow Blues (MP3)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Tempus Fugit

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1977 Couldn't Get It Right
Gold Plated
10
(9 Wo.)
3
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1976
1978 Makin' Love
Shine On
91
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1978
1980 Gotta Have More Love
Flying the Flag
47
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1980
1981 I Love You
Flying the Flag
12
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1981

Weitere Singles:

  • 1969: Like Uncle Charlie / Loving Machine
  • 1970: Reap What I’ve Sowed / Spoonful
  • 1971: Towards the Sun / Everyday
  • 1972: Shake Your Love / You Make Me Sick
  • 1973: Mole on the Dole / Like Uncle Charlie
  • 1973: I Am Constant (live) / Goin’ to New York (live)
  • 1974: Sense of Direction / Bird to Whistle
  • 1974: Reaching Out / Milwaukee Truckin’ Blues (Chipper’s Song)
  • 1975: Using the Power / Running Out of Time Billboard #110 in Wikitable zu ''Singles Chartplatzierungen'' hinzufügen
  • 1976: Together and Free / Berlin Blues
  • 1978: Mistress Moonshine / Teardrops
  • 1978: When Talking Is Too Much Trouble / Take a Hold
  • 1979: Summer Rain / Money In Your Pocket
  • 1979: Children of the Night-Time / Long Distance Love
  • 1980: Dance the Night Away / Blackjack and Me
  • 1981: Breakdown / Breakdown
  • 1982: Darlin’ (Edit) / Darlin’ (Edit)
  • 1982: Friends In High Places / Movie Queen
  • 1983: Listen to the Night / Church
  • 1988: The Winner (Remix) / American Dream
  • 1988: California Sunshine / Good Times
  • 1988: Couldn't Get It Right (88 Mix, 12" Version) / Couldn't Get It Right (88 Mix, 7" Version) / The Deceiver (Maxi-Single)

Videoclips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: I Love You
  • 1981: I Love You (TopPop)
  • 1981: Couldn't Get It Right / Gotta Have More Love / I Love You

Inoffizielle Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973: BBC Stereo Pop Special – 56 (live in London, 1973)
  • 1976: BBC Stereo Pop Special – 134 (Paris Theatre, London, 1976)
  • 1979: The Warner Bros. Music Show (Promo-LP, live in Miami, 1979)
  • Live at the Marquee Club, London 1973 (Bootleg)
  • Live at Carnegie Hall 1973 (Bootleg)
  • Live in New Jersey 1974 (Bootleg)
  • Live at the BBC 1975 (60 Minutes of Contemporary Music) (Bootleg)
  • Live in Guildford 1976 (Bootleg)
  • Live at Reading Festival 1979 (Bootleg)
  • Live at Glastonbury Festival 1982 (Bootleg)
  • Live at Rockpalast 1983
  • California Sunshine - Live in Concert (Bootleg)
  • Live in Völklingen 1991 (Bootleg)
  • Live at Rockpalast Blues Festival 1998
  • Baloise Session 1998 (Bootleg)
  • The Colin Cooper Memorial Concert [Gatehouse Theatre, Stafford 2009] (Bootleg)

Solo-Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colin Cooper

  • 1965: Can’t Let Her Go / Make Her Mine (Single mit The Hipster Image)
  • 1965: Keele Rag Record, in Aid of Charity (EP mit The Hipster Image)
  • 2004: African Holocaust (Gastauftritt als Saxophonist bei Steel Pulse)
  • 2014: The Colin Cooper Project – From the Vaults

Pete Haycock

  • 1986: 39 Bars (live mit Stan Webb's Chicken Shack)
  • 1986: Total Climax
  • 1987: Guitar and Son (instrumentales Studioalbum)
  • 1987: Lucienne / The Claymore (Single)
  • 1988: Metal Rythm (Gastgitarrist bei Gary Numan)
  • 1988: Guitar Speak (Kompilation mit namhaften Gitarristen)
  • 1989: Night of the Guitar
  • 1989: H Factor (mit Derek Holt und Steve Hunter als The H Factor)
  • 1990: Electric Light Orchestra Part Two
  • 1991: Thelma & Louise - Original Motion Picture Soundtrack (Instrumentaltitel Thunderbird)
  • 1991: The Soft Spot
  • 1992: Livin’ It
  • 1992: Music inspired from the Film K2 (Album von Hans Zimmer)
  • 1993: Calendar Girl - Music from the Motion Picture (Instrumentaltitel Counting Down the Years / Cry for You)
  • 2001: The Wings of a Film (Livealbum von Hans Zimmer, Gitarre beim Instrumentaltitel Thunderbird)
  • 2002: Triple Treasures (3CD Boxset von Electric Light Orchestra Part Two)
  • 2006: Bikers’ Dozen (instrumentales Studioalbum)
  • 2008: Live [2007] (als Peter Haycock’s True Blues feat. Glen Turner)
  • 2011: LovePower and Peace (als Robin George’s LovePower)
  • 2015: Broke Heart Blues (als Climax Blues)

Derek Holt

  • 1986: Love Lessons (Single mit Stewart Copeland von The Police)
  • 1989: H Factor (mit Pete Haycock und Steve Hunter als The H Factor)
  • 1995: Industry/Sport/Pop (Jingles mit Gary Moberley)
  • 1996: Sports/Corporate/Leisure/Soap (Jingles mit Gary Moberley)
  • 1999: After the Climax
  • 2001: Showreel of Original Music
  • 2004: Hear and Now
  • 2005: Paradise Lost
  • 2005: Sunflowers
  • 2009: January Child
  • 2015: It Is What It Is
  • 2017: This Is Derek Holt (Vol. 1)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der im Jahr 1988 neu eingespielte und als Maxi-Single veröffentlichte Hitsong Couldn't Get It Right wurde zur BBC Record of the Week gewählt.
  • 2017 wurde der Originalbassist Derek Holt für sein Kompilationsalbum This Is Derek Holt (Vol. 1) mit dem Academia Award ausgezeichnet.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahmen für das Debütalbum The Climax Chicago Blues Band im Jahr 1968 war der Gitarrist und Sänger Pete Haycock erst 17-jährig, während Saxophonist und Sänger Colin Cooper bereits 29 Jahre alt war.
  • Zur selben Zeit der Aufnahmen für das Debütalbum in den Abbey Road Studios im Studio 1 arbeiteten nebenan im Studio 2 die Beatles und im Studio 3 Pink Floyd an ihren neuen Werken, wodurch es zu Bekanntschaften mit diesen kam. Paul McCartney war während den Aufnahmen teilweise zu gegen und liess die Band im Kontrollraum Demoaufnahmen zum weissen Album hören.
  • Bassist Derek Holt ist ein grosser Beatles-Fan, was sich auch deutlich durch seine an Paul McCartney angelehnte Spielweise und dem an ihm orientierten Gesangsstil zeigt.
  • Ihre erste Single Like Uncle Charlie von 1969 ist eine Referenz zum Film Im Schatten des Zweifels aus dem Jahr 1943 von Alfred Hitchcock, der im Originalton mit den Worten „the world just seems to go crazy every now and then, like uncle Charlie“ endet.
  • Die Single-Auskopplung I Am Constant vom Album FM/Live ist eine Referenz zu William Shakespeares Roman Julius Caesar, aus diesem auch die Zeile „I am constant as the morning star“ zitiert wird.
  • Nachdem das Jimmy Reed Cover Goin' to New York, welches auf der B-Seite der Single I Am Constant erschien, von US-Radiosendern 1973/74 landesweit rauf und runter gespielt und so zu einem Überraschungserfolg wurde, verfolgte die Band die Idee, in ihren Songs vermehrt Ortschaften zu thematisieren, um einen persönlichen Bezug zu ihren Fans aus aller Welt herzustellen. In der Folge entstanden Lieder, die bereits den Ortsnamen im Titel tragen, wie Milwaukee Truckin' Blues und Berlin Blues, sowie zahlreiche weitere Songs, deren Handlung jeweils mit einer Stadt oder einem Staat zusammenhängt, wie Champagne and Rock'N'Roll (Tennessie) und Horizontalized (Kansas City). Auch mit späteren Line-ups wurde diese Tradition fortgeführt und bis heute beibehalten, beispielsweise mit California Sunshine und 17th Street Canal.
  • Weil sie wegen ihres Klamottenstils und ihren langen Haaren für Landstreicher gehalten wurden, wurden die Bandmitglieder 1974 auf ihrer Nordamerika-Tournee in der mexikanischen Grenzstadt Nogales (Sonora) verhaftet und für einen Tag in Gewahrsam genommen. Dieses Erlebniss wird im Lied Nogales vom Album Sense of Direction minutiös geschildert.
  • Der funkige Bluessong Mighty Fire ist ein Tribut an den Blues-Künstler BB King, mit dem die Band zusammenarbeitete.
  • Das Erfolgsalbum Gold Plated wurde nach Pete Haycocks vergoldeten Veleno-Gitarre benannt, welche er von Ronnie Van Zant, dem Leadsänger der Band Lynyrd Skynyrd, als Geschenk erhielt.
  • Die Climax Blues Band spielte auf dem 1978 veröffentlichten Album Three's a Crowd der Tarney/Spencer Band sämtliche Instrumente.
  • Der Song Horizontalized vom Album Flying the Flag, welcher auch auf der B-Seite der Hitsingle I Love You veröffentlicht wurde, ist eine Referenz an Lynyrd Skynyrd.
  • Auf dem 2016 erschienenen Album Live in New Jersey (January 1974) der Band Wishbone Ash sind beim Stück Where Were You Tomorrow Pete Haycock an der Gitarre und Colin Cooper am Saxophon zu hören.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: UK US