Conny Lösch

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Conny Lösch (* 1969 in Darmstadt) ist eine deutsche Übersetzerin.

Außer Biografien, Texten und Büchern von und über Musiker wie Viv Albertine, Jimi Hendrix, Gail Jones, Paul McCartney, Van Morrison, Simon Reynolds, Jon Savage und Beth Ditto hat sie zahlreiche Romane aus dem Englischen und Amerikanischen ins Deutsche übertragen. Sie hat u. a. Bücher von Ishmael Beah, Warren Ellis, Joe Ide, Gail Jones, David Keenan, Joe R. Lansdale, Elmore Leonard, William McIlvanney, Ismet Prcic, Ian Rankin, William Shaw, Annie Sprinkle, Rex Stout, Alex Wheatle und Don Winslow übersetzt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Übersetzung von Kriminalromanen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conny Lösch studierte Anglistik in Frankfurt bei Klaus Reichert.[1] Schon während des Studiums übersetzte sie Aufsätze in Institutszeitschriften der Universität. Es folgten Übersetzungen für wissenschaftliche Verlage, u. a. von Texten der Sozialwissenschaftlerin Donna Haraway. 1997 hat Conny Lösch als Literaturredakteurin bei der Tageszeitung „Junge Welt“ in Berlin gearbeitet. 1999 übersetzte sie als ihr erstes vollständiges Buch den biografisch eingefärbten Roman „Notebooks of a naked youth“ (Junger Mann ohne Kleider) von Billy Childish; speziell für diese deutsche Ausgabe schuf Childish eine Reihe von Holzschnitten.

Lösch ist verheiratet mit Kristof Schreuf. Seit 2000 lebt und arbeitet sie als freie Übersetzerin in Berlin.

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Wenn man ein Buch übersetzt, schreibt man es immer komplett neu, da sehe ich keinen Unterschied zwischen großer Literatur und Massenwarekrimis“

Conny Lösch, Interview mit Kay Werner, Joachim Hiller[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzer Fonds, VdÜ[2]
  • 2019: Luchs des Monats (August) für die Übersetzung der „Crongton“-Trilogie mit Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann, Die Ritter von Crongton und Liccle Bit – Der Kleine aus Crongton, zusammen mit dem Autor Alex Wheatle[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Conny Lösch, ox-fanzine.de, Februar/März 2010, abgerufen am 3. Juni 2019
  2. Vergabe der Sommerstipendien, abgerufen am 4. Juni 2019
  3. Wer braucht ein Herz ..., radiobremen.de, 1. August 2019, abgerufen am 3. August 2019