Do-it-yourself-Biologie

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Do-it-yourself-Biologie (Kompositum (Grammatik) aus Do It Yourself, Mach' es selbst und Biologie, auch „Biohacking“ analog zu „Computerhacking“) ist eine von Cambridge (Massachusetts) ausgehenden Bewegung von Amateur-Biologen.

DIYbio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIYbio“ ist dabei eine Organisation mit zahlreichen Anhängern in den Vereinigten Staaten und weltweit mit Treffen in Nordamerika, Großbritannien, Frankreich und Dänemark. Ziel von DIYbio ist es, das gesellschaftliche Bewusstsein auf bestehende biotechnologische Praxis zu lenken und interessierten Laien einen Zugang zu wissenschaftlichen Fragestellungen zu ermöglichen.[1][2] Die Initiative arbeitet mit Konzepten der Synthetischen Biologie.[3] Die Laien-Forscher organisieren u. a. Projekte zum kostengünstigen Bau von Laborgeräten (z. B. OpenPCR [4]). Häufig werden dabei die Versuche dieser sog. Bio-Hacker [5] in Privaträumen (z. B. Küchen, Garagen)[6] mit unzureichender biotechnischer Sicherheit durchgeführt.[7] In der Diskussion steht deshalb die Entwicklung einer Hackerethik. Tatsächlich beschäftigen sich interne Diskussionen und Projektvorschläge häufig mit Risikominderung und öffentlicher Wahrnehmung. Beispielsweise ist die Suche nach einem sicheren Modellorganismus ein stark vertretenes Thema.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Garage biology. In: Nature. 467, 2010, S. 634, doi:10.1038/467634a.
  2. Jim Lehrer: Students, Scientists Build Biological Machines (transcript). In: News Hour, PBS, 30. Dezember 2008. Abgerufen am 11. Januar 2009. 
  3. Statusbericht Synthetische Biologie (2009) (PDF; 156 kB) des Deutschen Ethikrats
  4. Open PCR
  5. Bio-Hacker organisieren sich weltweit, Heise online
  6. Heidi Ledford: Garage biotech: Life hackers. In: Nature. 467, 2010, S. 650-652, doi:10.1038/467650a.
  7. Phil McKenna: Rise of the garage genome hackers im New Scientist, 30. Dezember 2008.
  8. Recommended Microbes, NCBE