Daniel Swarovski II

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Daniel Swarovski II, (* 13. Februar 1914 in Wattens; † 23. Juni 1992 in Wattens, Tirol) war ein österreichischer Autor und Vizepräsident des Österreichischen Roten Kreuzes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Swarovski war der Enkel von Daniel Swarovski, Gründer des Unternehmens D. Swarovski.[1] Sein Vater war Fritz Swarovski, einer der drei Söhne von Daniel I. 1935 trat Daniel Swarovski II in das Unternehmen ein und wurde 1946 zum geschäftsführenden Gesellschafter ernannt.

Daniel Swarovski II war die Leitfigur der dritten Generation, die sich aus Manfred Swarovski, Schwemberger Swarovski, Wilhelmine Schiestl, geb. Swarovski und Gertrude Langes, geb. Swarovski zusammensetzte. Während dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen Swarovski zum weltweit größten Erzeuger von Glassteinen und Kristallglas. Als Buchautor betätigte sich Daniel auch bei der von ihm unterstützten Gralsbewegung des Schriftstellers Oskar Ernst Bernhardt alias Abd-ru-shin.[2]

Daniel Swarovski II baute ein freiwilliges Sozialwesen des Unternehmens Swarovski auf. Er startete ein umfangreiches Siedlungsprogramm mit Werkswohnungen für seine Arbeiter. Seiner Philosophie folgend wollte er jedem Mitarbeiter ein eigenes Haus sowie einen eigenen Garten ermöglichen. Das Unternehmen erwarb ein 153.022 Quadratmeter großes Grundstück in der Gemeinde Mils bei Hall in Tirol, die es zu Einheiten von 1000 m² seinen Mitarbeitern günstig zum Bebauen zur Verfügung stellte. So entstand eine Wohnsiedlung mit dem Charakter eines vornehmen Villenviertels. Swarovski ermöglichte seinen Beschäftigten Zugang zu günstigen Darlehen. Zwei von drei der damals rund 4500 Betriebsangehörigen wohnten in Eigenheimen, Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen.

Daniel Swarovski II war u. a. Vizepräsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Kommerzialrat, Ehrensenator der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Ehrenmitglied der Österreichisch-Amerikanischen Handelskammer in New York.

Daniel Swarovski II war verheiratet mit Maria (geb. Hupfau, 1919–2014).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jenseits der fünf Sinne, Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart, 1991, ISBN 978-3-87860-192-0
  • Sexualität und Verantwortung, Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart, 1991, ISBN 978-3-87860-201-9
  • Materialismus der große Verführer, zeitgemäße Überlegungen, Folge 5, Sieben Quellen Verlag, 1982
  • Wohnen im Grünen. Ein Modell für ein familiengerechtes Wohnen, Tyrolia Verlag, 1988, ISBN 978-3-7022-1665-8
  • Warum so viel Aufhebens um die Gralsbotschaft Abd-ru-shins und um die Grals-Siedlung Vomperberg?, Stuttgart 1955
  • Die Zeit ist reif
  • Ein Denkmal für Daniel Swarovski, 1961
  • Wie ich zur Erkenntnis kam, daß Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) der Menschensohn ist, 1975

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Riedler: Weltweit glitzerndes Netzwerk einer Familie (Memento vom 6. November 2014 im Internet Archive), Wirtschaftsblatt, 2. Dezember 2003
  2. Wie ich zur Erkenntnis kam, daß Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) der Menschensohn ist (PDF; 81 kB), Vorwort, Mai 1975