Darrdichte

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Die Darrdichte bezeichnet die durchschnittliche Rohdichte von trockenem Holz, das heißt bei 0 % Holzfeuchte:

Die durchschnittliche Dichte deshalb, da die Rohdichte zwischen den einzelnen Zuwachszonen (Jahresringe) und einzelnen Bereichen im Holz (z. B. Druckholz, Zugholz) schwankt.

Sie schwankt außerdem nicht nur zwischen den Arten, sondern auch mit den Wuchsbedingungen sowie dem Anteil an Früh- und Spätholz.

Aufgrund der Darrdichte wird unterschieden:

  • Hartholz: Die höchste Darrdichte hat Pockholz mit durchschnittlich 1200 kg/m³.
  • Weichholz: . Die geringste Darrdichte hat Balsaholz mit durchschnittlichen Rohdichten von 0,12 bis 0,3 g/cm³.

Hart- und Weichholz ist demnach nicht wie häufig angenommen mit Laub- und Nadelholz gleichzusetzen.

Achtung: Verwechslungsgefahr besteht zwischen den Begriffen Roh- und Reindichte. Letztere gibt die Dichte der reinen, hohlraumfreien Zellwand an. Die Reindichte liegt bei allen Holzarten relativ konstant bei ca. 1,5 g/cm³.

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