Deckung (Schutz)

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Soldaten suchen Deckung hinter Betonsperren

Deckung ist ein Schutz durch ein Objekt. Dies kann sowohl ein Sichtschutz als auch ein Schutz vor physischen Angriffen oder deren Auswirkungen (z. B. Beschuss oder Bombensplitter etc.) sein.

Dieses Objekt kann ein Geländemerkmal (z. B. Fels, Mauer, Baum, Erdloch), ein Gegenstand (z. B. der Motorblock eines Kraftfahrzeugs) oder extra für diesen Zweck geschaffenes Objekt bzw. Bauwerk sein (z. B. Hochsitz bei der Jagd, Tarnnetz, Schützengraben, Schützenloch, Bunker).

Der Begriff Deckung wird auch im übertragenen Sinne verwendet, wenn es darum geht eine Konfrontation oder unangenehme Situation zu umgehen. („Volle Deckung, der Chef kommt.“, „X war wütend auf mich, da bin ich in Deckung gegangen.“)

Am Beginn des Kalten Krieges lautete das Motto einer Zivilschutzschulung Duck and cover; diese Schulung beschrieb sinnvolle Maßnahmen bei einer weit entfernten Nuklearexplosion. In späteren Jahren geriet „Duck and cover“ in Verruf - die beschriebenen Maßnahmen (in Deckung gehen und sich mit etwas bedecken) täuschten die Bevölkerung über die Möglichkeit, einen Atomkrieg zu überleben.

Volle Deckung / Teildeckung[Bearbeiten]

In der Regel versuchen Soldaten im Gefecht immer in Teildeckung zu gehen. Hierbei gilt der Grundsatz "Wirkung geht vor Deckung", d.h. der Soldat geht so weit in Deckung, dass ein Wirken mit seiner Waffe noch möglich ist. Von voller Deckung spricht man im Militär, wenn die Fähigkeit zum Wirken zu Gunsten der Deckung aufgegeben wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Deckung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen