Der Coach

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Der Coach (Originaltitel: Bleachers) ist ein Roman von John Grisham. Die englische Erstauflage wurde am 22. Juni 2004 veröffentlicht, die deutsche Übersetzung von Tanja Handels erschien am 1. April 2005.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Messina ist eine Kleinstadt in den USA. Die Einwohner sind verrückt nach American Football und unterstützen die örtliche High-School-Footballmannschaft, die Messina Spartans. Diese war besonders erfolgreich unter dem Trainer Eddie Rake. Dieser war 34 Jahre der Head Coach der Spartans, gewann mit ihnen dreizehn Meisterschaften und trainierte dabei 714 Spieler. Einer von ihnen war der All-American Neely Crenshaw, der zu seinem Trainer eine Hassliebe pflegte. Crenshaw spielte drei Jahre lang für die Spartans als Quarterback und ging anschließend auf die Georgia Tech, wo er für deren Footballmannschaft spielte. Nach einem harten Hit ist die Spielerkarriere plötzlich beendet und er streunt durch die Welt. Als er erfährt, dass Rake im sterben liegt, kehrt er in die Kleinstadt zurück. Dort trifft er alte Mitspieler und weitere Spartans. Sie erzählen sich Geschichten und schwelgen in Erinnerungen. Er trifft auch seine alte Jugendliebe, welche er für eine schnelle Nummer verließ. Er gesteht ihr, dass er sie immer noch liebt, doch die glücklich verheiratete Mutter zweier Kinder lässt ihn abblitzen. Schließlich verstirbt Rake und Crenshaw hält auf seiner Beerdigung eine Grabrede.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

“This is a book designed to make a certain type of grown man cry, and the author knows exactly which buttons to push: dying father figures, the scars of tough love, middle-aged regret and the mythology of the gridiron. What saves the story from melodrama is Grisham's refusal to offer pat resolutions; he allows his ambivalent characters to remain so. It also helps that he's a sure-footed storyteller with an undeniable mastery of plotting, pacing and tone.”

„Dieses Buch wurde geschrieben, um einen bestimmten Typ von erwachsenen Männern zum Weinen zu bringen, und der Autor weiß genau, welche Knöpfe er drücken muss: Sterben Vaterfiguren, die Narben der starken Liebe, Bedauern im mittleren Alter und die Mythologie des Spielfeldes. Was die Geschichte davon abhält, zu einem Melodram zu werden, ist Grishams Ablehnung, eine leichte Auflösung anzubieten; er ermöglicht seinen vielseitigen Charakteren es auch zu bleiben. Es hilft auch, dass er ein trittsicherer Geschichtenerzähler mit einer nicht zu leugnenden Beherrschung von Darstellung, Tempo und Ton.“

Jeff Turrentine: New York Times[1]

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jeff Turrentine: Books in Brief: Fiction; Grown Men Crying. In: nytimes.com. New York Times, 28. September 2003, abgerufen am 27. September 2015 (englisch).