Der Sturm aus dem Nichts

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Der Sturm aus dem Nichts (Originaltitel: The Wind from Nowhere) ist ein Science-Fiction-Roman des britischen Autors James Graham Ballard, der darin ein Weltuntergangsszenario beschreibt. Der erstmals 1962 erschienene Roman war Ballards Erstlingswerk.

In seinen vier ersten Romanen Der Sturm aus dem Nichts, Karneval der Alligatoren, auch als Paradiese der Sonne (The Drowned World), Welt in Flammen, auch als Die Dürre (The Burning World) und Kristallwelt (The Crystal World)) probierte Ballard verschiedene Endzeitszenarien im Genre Dystopie aus, die sich um die Elemente Wind, Wasser, Feuer und Erde drehen.[1] Der Verkaufserfolg seines Erstlingswerkes ermöglichte es Ballard, sich hauptberuflich als Schriftsteller zu betätigen.[2]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weltumfassender Supersturm fegt nach und nach die gesamte Erdoberfläche leer. Während die Wissenschaft dem Phänomen ratlos gegenüber steht, suchen die Menschen in Bunkern, Tiefgaragen und U-Bahnschächten Schutz vor dem Sturm. Als diese aber bald nicht mehr sicher genug sind, ziehen sich die Menschen in einen riesigen Betonbunker, der dem mysteriösen Multimilliardär Hardoon gehört, zurück. Aber auch Hardoons Bunker hält dem Sturm nicht lange stand. Ballard macht keine präzisen Angaben zu den Ursachen der Katastrophe, sondern beschäftigt sich eher mit den Auswirkungen auf die Romanfiguren.

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk erschien zunächst als zweiteilige Fortsetzung 1961 in der September- und Oktoberausgabe der New Worlds Science Fiction, Nr. 110 und 111.

  • The Wind from Nowhere. Berkley Medallion, New York 1962 (Imprint von Berkley Books)
  • Der Sturm aus dem Nichts. ((Heyne Science Fiction & Fantasy; Nr. 3028). Heyne, München 1964. (3. Auflage 1978, ISBN 3-453-30501-9).

Neben der deutschsprachigen Ausgabe erschienen auch Übersetzungen in das Französische, Italienische und Holländische. Es wurde mehrfach nachgedruckt und erschien in Sammelbänden mit Ballards Werken.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gregory Stephenson: Out of the Night and Into the Dream. A Thematic Study of the Fiction of J.G Ballard. Greenwood, New York 1991, ISBN 0-313-27922-5, S. 42–46. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Enthält: englischsprachige Inhaltsangabe.
Rezensionen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Toby Litt: The best of JG Ballard. In: The Guardian vom 22. Januar 2009. Abgerufen am 2. Oktober 2015 (englisch).
  2. David Stringer: J.G. Ballard, 'Empire Of The Sun' Author, Dies At 78. (Memento des Originals vom 3. Oktober 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.huffingtonpost.com In: Huffington Post vom 20. Mai 2009. Abgerufen am 2. Oktober 2015 (englisch).