Der Zementgarten (1993)

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Filmdaten
Deutscher TitelDer Zementgarten
OriginaltitelThe Cement Garden
ProduktionslandVereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1993
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieAndrew Birkin
DrehbuchAndrew Birkin
ProduktionBee Gilbert
Ene Vanaveski
Sylvia Montalti
Stephen O'Rourke
MusikEd Shearmur
KameraStephen Blackman
SchnittToby Tremlett
Besetzung

Der Zementgarten (The Cement Garden) ist ein britisch-französisch-deutsches Filmdrama aus dem Jahr 1993. Regie führte Andrew Birkin, der das Drehbuch nach dem Roman Der Zementgarten von Ian McEwan schrieb.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem plötzlichen Herztod des Vaters eröffnet die sich krank fühlende Mutter für ihre Kinder Jack, Julie, Sue und Tom ein Bankkonto, damit diese in einem Notfall Geld abheben können. Noch bevor sie in ein Krankenhaus gehen kann, stirbt sie. Die beiden Teenager Jack und Julie beschließen, den Tod der Mutter zu verheimlichen, damit die Kinder nicht ins Heim kommen, und verbergen die Leiche im Keller unter Zement. Die jüngeren Kinder verarbeiten den Verlust der Eltern auf unterschiedliche Weise: Tom trägt Mädchenkleidung, Sue zieht sich zurück und vertraut sich nur noch ihrem Tagebuch an. Jack und Julie übernehmen die Elternrolle im Haushalt und beginnen eine inzestuöse Beziehung. Julies eigentlicher Freund Derek enthüllt die Geheimnisse der Familie gegenüber der Polizei.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Eine düstere Geschichte um Pubertät und Geschwisterliebe, Inzest und Tod. Anfangs eher sprunghaft inszeniert, gewinnt der Film in der Folge durch die einfühlsame Darstellung und aussagekräftige Bilder.“

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weibliche Hauptrolle Julie spielte Charlotte Gainsbourg, die Nichte von Andrew Birkin. Die kurze Nacktszene zum Ende des Films blieb bis 2009 im Film Antichrist die einzige Nacktszene der Schauspielerin.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Zementgarten. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. Ich war besessen von Angst, Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 17. Mai 2010, abgerufen am 27. November 2015
  3. Preisträgerliste der 66. Berlinale