Deutscher Aikido-Bund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Deutscher Aikido-Bund e. V.
(DAB)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 10. April 1977 in Bad Bramstedt
Gründer Rolf Brand, Erhard Altenbrandt
Sitz Bad Bramstedt
Vorsitz Barbara Oettinger (Präsidentin)
Personen Karl Köppel, Manfred Jennewein (Vizepräsidenten)
Mitglieder 170 (2022)
Website aikido-bund.de

Der Deutsche Aikido-Bund e. V. (DAB) ist ein Verband, in dem 170 Aikido-Vereine[1] aus Deutschland organisiert sind. Es handelt sich um einen gemeinnützigen Verein mit Sitz in Bad Bramstedt. Der DAB wurde dort am 10. April 1977 auf Initiative von Rolf Brand und Erhard Altenbrandt gegründet, die seit 1966 die Sektion Aikido des Deutschen Judo-Bundes aufgebaut und geleitet hatten. Viele Aikidoka aus der Sektion Aikido wechselten in den neuen Verband, so dass der Deutsche Aikido-Bund zu einem der mitgliederstärksten Aikido-Verbände in Deutschland wurde.

Seine alleinige Anerkennung durch den Deutschen Sportbund[2] und damit verbundener Mittelvergabe hatte sich der Deutsche Aikido-Bund vor Gericht erklagt. Dies führte zu Spannungen mit anderen Aikidoverbänden. Nach internen Meinungsverschiedenheiten gründete Rolf Brand, der von 1977 bis 1999 Vorsitzender des Deutschen Aikido-Bundes gewesen war, 2002 die Aikido-Union Deutschland. Der Deutsche Aikido-Bund besteht mit neuer Verbandsleitung fort.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Registereintrag - LobbyRegister des Deutschen Bundestages. Abgerufen am 26. März 2022.
  2. Deutscher Aikido-Bund e.V. - Über uns. Abgerufen am 26. März 2022.