Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus

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Das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus ist ein Museum für Presse im Berliner Ortsteil Tempelhof. Es befindet sich auf rund 1000 m²[1] im Ullsteinhaus, einem Baudenkmal des Backsteinexpressionismus aus den 1920er Jahren.

Das Museum beschreibt die Geschichte der Presse in Berlin, beginnend von den ersten Strukturen nationaler Presse im Deutschen Kaiserreich, über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart.[2] Dabei soll die „Rolle und der Wert von Journalismus als sogenannte ‚Vierte Gewalt‘ sowie der Rohstoff des Journalismus – die Nachricht und ihre Entstehungsbedingungen“[3] dargestellt werden. Gezeigt wird die Sammlung „Kiosk“ des Fotografen Robert Lebeck, die rund 30.000 Exponate aus den Jahren 1893–1973 umfasst.[4] Geplant ist, eine interdisziplinäre Forschungsstelle einzurichten, um diese Sammlung zu erschließen. Das Joint Venture-Projekt soll von der Arbeitsstelle für Kommunikationsgeschichte und interkulturelle Publizistik (AKiP) der Freien Universität Berlin sowie vom Lehrstuhl Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität unterstützt werden. Im Jahr 2013 nahm das Museum am Themenjahr „1933 – Zerstörte Vielfalt“ des Deutschen Historischen Museums teil.[5][6]

Träger des Museums ist der Förderverein Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e. V. (gegründet 2011[7]) unter dem Vorsitz von Holger Wettingfeld. Zu den Freunden und Förderern gehören beispielsweise das Museum für Kommunikation Berlin, die Topographie des Terrors, das Archiv Robert Lebeck und die Deutsche Presseakademie. Das PR-Konzept von Gloria Pfaue zur Einführung des Museums wurde 2012 von der Deutschen Public Relations Gesellschaft und dem F.A.Z.-Institut mit dem Preis „Beste Gesamtleistung der PZOK-Absolventen“ ausgezeichnet.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roland Mischke: Pressemuseum im Spiegel der Zeit. In: Mitteldeutsche Zeitung, 17. April 2013, abgerufen am 10. Juni 2013.
  2. Jan Sternberg: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus geplant.@1@2Vorlage:Toter Link/www.maerkischeallgemeine.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Märkische Allgemeine, 16. Mai 2013, abgerufen am 10. Juni 2013.
  3. Flyer: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e. V., S. 3.
  4. Andrea Beyerlein: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus geplant.@1@2Vorlage:Toter Link/www.berlinonline.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Berliner Zeitung, 5. April 2013, abgerufen am 10. Juni 2013.
  5. „JOURNALISMUS IN DER DIKTATUR“ – Ein Projekt des Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V. im Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“. In: pressechronik1933.dpmu.de, abgerufen am 26. Dezember 2019.
  6. Zerschlagung und Gleichschaltung der deutschen Presse am Beispiel des Ullsteinverlags (Memento des Originals vom 6. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de, Webseite von berlin.de, abgerufen am 10. Juni 2013.
  7. https://www.dpmu.de/ueber-uns/traegerverein/
  8. Der Internationale Deutsche PR-Preis 2012: Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und das F.A.Z.-Institut würdigen kommunikative Spitzenleistungen im Kurhaus in Wiesbaden (Memento des Originals vom 4. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.presseportal.de, 29. Oktober 2012, abgerufen am 10. Juni 2013.

Koordinaten: 52° 27′ 12″ N, 13° 23′ 7″ O