Dieter Hermann Schmitz

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Dieter Hermann Schmitz (* 1963 in Gürzenich, heute Stadtteil von Düren/Rheinland) ist ein in der Nähe von Tampere, Finnland, lebender Universitätslektor und deutscher Buchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1990er Jahre unterrichtete Schmitz, nach einem Germanistik- und Soziologiestudium in Aachen, am Goethe-Institut von Tampere. Sein Auslandsaufenthalt sollte ein Jahr dauern, endete aber mit einer Auswanderung in den hohen Norden. Schmitz ist mit einer Finnin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er unterrichtet heute Übersetzungswissenschaft an der Universität in Tampere.

Angaben zum Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner rheinischen Heimatregion wurde Schmitz zunächst einem Lesepublikum durch insgesamt drei Bände mit humorvollen Kurzgeschichten bekannt, die zum Teil in Mundart verfasst sind. In Finnland ist er Mitautor mehrerer Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache. Nebenher schrieb er Kurzkrimis, journalistische Gastbeiträge und eine Reihe sprach- und übersetzungswissenschaftlicher Fachartikel.

2011 erschien von ihm beim Ullstein Verlag der humoristische, autobiografisch gefärbte Roman „Die spinnen, die Finnen. Mein Leben im hohen Norden“. Die Geschichte erschien im Frühjahr 2013 auch in finnischer Übersetzung beim Verlag ATENA unter dem Titel „Täällä pohjoisnavan alla“. Der Titel – wörtlich: „Hier unter dem Nordpol“ – ist eine augenzwinkernde Anspielung auf den finnischen Romanklassiker „Hier unter dem Polarstern“ von Väinö Linna. Die Übersetzung besorgte die Literatur-Übersetzerin Heli Naski in Zusammenarbeit mit Schmitz.

In den Jahren 2013 bis 2015 war Schmitz Mitherausgeber der edition sagenhaft, einer Buchreihe, in der Sagengut aus Eifel und Rheinland neu erzählt werden, veröffentlicht beim Verlag Meyer & Meyer in Aachen.

Im Oktober 2016 erschien das Kinderbuch "Annegret, die Raubritterin" im S.Mo-Verlag bei Trier sowie im Dezember desselben Jahres der Roman "Die Dackel sterben aus" bei Amazon Tinte & Feder.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]