Dieter Lenz (Schriftsteller)

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Dieter Lenz (* 19. August 1941 in Bamberg) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren als Sohn des Schriftstellers Jürgen Lenz und seiner Ehefrau Else Gaidetzka in Bamberg, zog es Lenz nach Westberlin und nach Brandenburg. Beruflich schlug er die Laufbahn des Verlagsbuchhändlers ein, wobei er auch als Verleger (PIT) u. a. von Arno Reinfrank (Für ein neues Deutschland. Frühe Verse und Lieder, 1971/ Das Manöver findet bei Straubs auf der Veranda statt. Theaterstück, 1976 / Plutonium hat keinen Geruch. Theaterstück, 1978 u. a.), Harald Schmid (Aphoristiker) und als Schriftsteller tätig war. Im Jahr 1986 gründete er den (Bau-)Fachverlag Stadthaus-Verlag, wobei er als Herausgeber und Redakteur einer eigenen Baufachzeitschrift (modernisierungs-markt berlin, brandenburg) bis ins Jahr 2003 fungierte. Nebenbei hatte er einen Zweitverlag (Dieter Lenz-Verlag) mit einer Zeitschrift für Slavistik: RUSSISTIK (Herausgeberin: Soja Koester-Thoma). Seit 2011 führt er unter dem früheren Verlagsnamen „Stadthaus-Verlag“ einen Online-Verlag mit schöngeistiger Literatur.

Lenz ist zum zweiten Mal verheiratet und hat drei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: 1. Preis in einer Ausschreibung zusammen mit dem Tag der offenen Tür: „Wer schreibt das beste Volksstück mit dem Thema Mauerfall?“ mit dem Stück "Die Mauerspechte", 1991 aufgeführt unter dem Titel "Nie wieder Könenick" im Hebbel-Theater, Berlin, Regie: Brigitte Grothum
  • 2010: Brandenburgischer Literaturpreis

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwedischer Flickenteppich. Band 1: Odin und andere Käuze. PIT, Berlin 1973, unter Pseudonym; Band 2: Rot und Grün / APO in Berlin, Leben in Schweden. PIT, Berlin 1976.
  • Hüttenleben oder Das rote Tuch Emanzipation. PIT, Berlin 1974, unter Pseudonym Heinz Vorberg.
  • Altmännerfrühling. PIT, Berlin 1975, unter Pseudonym Heinz Vorberg.
  • Sprechchorreime der APO. total-hirsch-verlag, Berlin 1969.
  • Die letzten Tage des Kommissars, Erzählungen und Zetteltexte. 2015, ISBN 978-3-922299-43-1.
  • Der Buchladen. Aus: 68 – Es gab nicht nur Demos. Berlin 2018, ISBN 978-3-922299-53-0

Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lieben Sie Deutschland … / Buntkrauses Gekreuz. Selbstverlag, Bremen 1967, unter Pseudonym Horst Tanker
  • Eine kleine Blindheit. (Pegasus-Reihe Bd. 4) Berlin 1976, ISBN 3-922299-02-4
  • Der Tag, als die Autos die Macht übernahmen (Mit Illustrationen von Christoph Niess, Pegasus-Reihe Bd. 8). Berlin 1980, ISBN 3-922880-08-8
  • Mein Schatz, das haut dich um, Verse auf der Kachelwand. Berlin 2016, ISBN 978-3-922299-48-6.

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mensch bleibt Mensch (Schwank)
  • Die Geburtstagsüberraschung (Schwank)
  • Komm, Rheinländer tanzen! (Farce, unter dem Titel „Nie wieder Köpenick!“ in Berlin 1993 uraufgeführt)
  • Drei Heiratspaare und ein großer Schwindel (Schwank)
  • Der Außerirdische, die Vernunft und das Bier (Burleske), alle im adspecta Theaterverlag
  • Liebe, Geld und noch mehr Mörderisches (Farce) im proScript Verlag
  • Der Frisiersalon (Satire), Stadthaus-Verlag
  • Sonja und ihr Roboter (Komödie), Stadthaus-Verlag
  • Das Boot im Garten (Drama), Stadthaus-Verlag

Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]