Dieter Lenz (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dieter Lenz (* 19. August 1941 in Bamberg) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieter Lenz ist Sohn des Schriftstellers Jürgen Lenz und dessen Ehefrau Else Gaidetzka. Er war Verlagsbuchhändler (buchhändlerische Lehre im Werner-Verlag, Düsseldorf), Verleger und Schriftsteller. 1963–1964 Aufenthalt in Schweden, 1965 in Bremen als Texter in der Werbeabteilung vom Weser-Kurier, 1965 Gründung des Kabaretts Die Blechtrommler, 1966 Texter und Konzeptor im Atelier Arkenberg, 1967 Umzug nach West-Berlin, Gründung der Buchhandlung „total-büchershop“ mit angeschlossenem Verlag PIT, angestellter Werbeleiter der Berliner Niederlassung des Bauverlages. In Partnerschaft mit Sigi Hirsch verlegte er unter anderem Werke von Arno Reinfrank (Für ein neues Deutschland, 1971; Das Manöver findet bei Straubs auf der Veranda statt, 1976; Plutonium hat keinen Geruch, 1978) und des Aphoristikers Harald Schmid. 1986 machte er sich selbständig, gründete den „Stadthaus-Verlag“, wobei er als Herausgeber und Redakteur vom modernisierungs-markt berlin, brandenburg (Fachzeitschrift für Sanierung und Modernisierung von Althäusern, Umweltschutz und Energieeinsparung) bis ins Jahr 2003 fungierte. Im Dieter Lenz-Verlag brachte er Russistik (Zeitschrift für Slavistik) heraus. 1993 zog er nach Blankenfelde nahe Berlin im Land Brandenburg. Seit 2011 führt er unter dem früheren Verlagsnamen „Stadthaus-Verlag“ einen Online-Verlag mit schöngeistiger Literatur.

Lenz ist zum zweiten Mal verheiratet und hat drei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane

Erzählungen

  • Schwedischer Flickenteppich. Band 1: Odin und andere Käuze. PIT, Berlin 1973, unter Pseudonym; Band 2: Rot und Grün / APO in Berlin, Leben in Schweden. PIT, Berlin 1976.
  • Hüttenleben oder Das rote Tuch Emanzipation. PIT, Berlin 1974, unter Pseudonym Heinz Vorberg.
  • Altmännerfrühling. PIT, Berlin 1975, unter Pseudonym Heinz Vorberg.
  • Sprechchorreime der APO. total-hirsch-verlag, Berlin 1969.
  • Die letzten Tage des Kommissars, Erzählungen und Zetteltexte. 2015, ISBN 978-3-922299-43-1.
  • Der Buchladen. Aus: 68 – Es gab nicht nur Demos. Berlin 2018, ISBN 978-3-922299-53-0

Gedichte

  • Lieben Sie Deutschland … / Buntkrauses Gekreuz. Selbstverlag, Bremen 1967, unter Pseudonym Horst Tanker
  • Eine kleine Blindheit. (Mit einem Vorwort von Arno Reinfrank. Pegasus-Reihe Bd. 4) Berlin 1976, ISBN 3-922299-02-4
  • Der Tag, als die Autos die Macht übernahmen (Mit Illustrationen von Christoph Niess, Pegasus-Reihe Bd. 8). Berlin 1980, ISBN 3-922880-08-8
  • Mein Schatz, das haut dich um, Verse auf der Kachelwand. Berlin 2016, ISBN 978-3-922299-48-6.

Theaterstücke

  • Mensch bleibt Mensch (Schwank)
  • Die Geburtstagsüberraschung (Schwank)
  • Komm, Rheinländer tanzen! (Farce, unter dem Titel „Nie wieder Köpenick!“ in Berlin 1993 uraufgeführt)
  • Berlin, nun freue dir! (Satire)
  • Drei Heiratspaare und ein großer Schwindel (Schwank)
  • Der Außerirdische, die Vernunft und das Bier (Burleske), alle im adspecta Theaterverlag
  • Liebe, Geld und noch mehr Mörderisches (Farce) im proScript Verlag
  • Der Friseursalon (Satire), Stadthaus-Verlag
  • Sonja und ihr Roboter (Komödie), Stadthaus-Verlag
  • Das Boot im Garten (Drama), Stadthaus-Verlag

Hörspiel

  • Der gelbe Stern (Stadthaus-Verlag)

Anthologien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]