Harald Schmid (Aphoristiker)

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Harald Schmid (* 22. Oktober 1946 in Tittmoning, Oberbayern) ist ein deutscher Aphoristiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmid arbeitete auch als Schweißer und Altenpfleger. 1970 erhielt er einen Preis in einem Reportagewettbewerb des Werkkreises für Literatur der Arbeitswelt.[1] Im Jahr 2010 war Harald Schmid Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs mit dem 1. Preis des Fördervereins des Deutschen Aphorismus-Archivs e.V., Hattingen. Die Jury lobte seinen Beitrag „Wo viele einer Meinung sind, ist die Meinungsfreiheit in Gefahr.“ als einen „sachlich wirkungsvoll einfachen Hinweis auf die politische Notwendigkeit der Nonkonformität“.[2] Außerdem war Harald Schmid zwischen 1976 und 1984 in West-Berlin Kleinverleger der Pegasus-Reihe.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dees gibt ma z denga., 1976.
  • Ansätze., 1976.
  • Sätze. 1977.
  • Nachsätze. Pit, Berlin 1979.
  • Bin i a Kaschbal. 1982.
  • Zeit der Raben. Edition die Artgenossen, 1992.
  • Aphorismen von A–Z. 2001, ISBN 3-922299-38-5.
  • Kleine Bilanzen. Pegasus, Berlin 2010.
  • Blitze aus heiterem Himmel. Pegasus, Berlin 2012.
  • Harry Pegas Epigramme. 2014, ISBN 978-3-922299-41-7.
  • Eisbleamezeit. Hörbuch. Stadthaus-Verlag, Blankenfelde 2014.
  • Wer laut denkt, lebt gefährlich. 2016, ISBN 978-3-922299-45-5.
  • Blindenbrillen schützen nicht vor Blendern. 2017, ISBN 978-3-922299-50-9.
  • "Kannst du schreiben Kumpel?" oder Wie man einen Arbeiterschriftsteller macht. In: 68 – Es gab nicht nur Demos. 2018, ISBN 978-3-922299-53-0.
  • Warnungen an mich selbst. Aphorismen 2019, ISBN 978-3-922299-57-8.

Anthologien

Herausgeberschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abebooks.fr
  2. Ahnenforschung bei Aphoristikern. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)