Diffusstrahlung

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Die aus einer Strahlungsquelle emittierte elektromagnetische Strahlung wird, wenn sie bei ihrer Ausbreitung auf ein Hindernis trifft, reflektiert, absorbiert/reemittiert, gestreut, gebeugt oder gebrochen. Das Ergebnis der im Regelfall ungleichmäßig in Ausbreitungsrichtung, Strahlstärke, Wellenlänge und/oder Frequenz veränderten Strahlung wird als Diffusstrahlung bzw. diffuse Strahlung oder Streustrahlung bezeichnet. Davon zu unterscheiden ist die Direktstrahlung.

Im Sonderfall des Strahlungshaushalts der Erde bezeichnet man dies als diffuse Sonneneinstrahlung oder Himmelsstrahlung, also jenen Teil der auf die Erdoberfläche eintreffenden Sonnenstrahlung bzw. Globalstrahlung, der mit der Erdatmosphäre wechselwirkte. Die diffuse, kurzwellige Strahlung tritt nur in Kombination mit direkter Sonneneinstrahlung auf und ist klar von der permanenten atmosphärischen Gegenstrahlung (langwellig) von Wasserdampf[1] (wichtigstes natürliches Treibhausgas) zu unterscheiden. .

Die diffuse und die direkte Himmelsstrahlung sind mit einem Aktinometer messbar.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rainer Glawion, Rüdiger Glaser, Helmut Saurer: Physische Geographie. Westermann, 2009, ISBN 978-3-14-160354-5, S. 34.