Diskussion:Ezra Pound

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Faschismusvorwurf[Quelltext bearbeiten]

@Jannemann

OK, da was beizutragen, könnte ich schon machen, da müßte ich dann wohl Mitglied werden bei Wikipedia, hatte den Artikel aufgesucht, weil ich an etwas anderem schreibe, und als Ezra Pound in's Spiel kam, da war dann eben das große "uuups" beim Vergleichen der englischsprachigen, französischen, italienischen und im Gegensatz deutschen Wikiseite. Faschismus ist ein heikles Thema. In dem deutschen Wiki-Artikel über Grass etwa heißt es: "Er war nach eigenen Angaben während seiner Zugehörigkeit zur Waffen-SS an keinen Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkrieges beteiligt, er habe darüber hinaus keinen Schuss abgegeben." "darüber hinaus keinen Schuss abgegeben" zu haben, bedeutet, klar gesehen, dass Grass in bestimmten Situationen mindestens einen Schuß abgegeben hat, darüberhinaus aber keinen. Also da müssten die Artikel sprachübergreifend und meinungsmäßig doch miteinander ausgewogen werden. In Deutschland soll à la Wikipedia Pound offenbar vor allem als Faschist gelten, was all jene, die ihn mit seinen Gedichten gern zitieren, dazu führt: "OK, dann bin ich eben auch Faschist". Es ist eben doch so, dass man als Wiki-Leser den Eindruck hat, viele Wiki-Schreiber bringen hier gern ihre Meinung an, wenn aber jemand auftaucht, der zwar nur Wiki-Leser ist, aber thematisch besser qualifiziert ist, dann wird eben alles weg-gelöscht. Ich finde es auch lächerlich, daß jemand im Deutschen über Pound schreibt, ohne mit den deutschsprachigen Verlagen gesprochen zu haben. Deutsches Wiki, armes Wiki, ist aber egal, wird ja sowieso alles gelöscht, brauchma nich, daß wer was weiß, ne?

was für ein Kerbtier ist dir denn über die Leber gelaufen? Wenn du was profundes beizutragen hast, dann tu das, und keiner wirds löschen - schon gar nicht ich, der ich diesen Artikel beobachte und durchaus meine, einzuschätzen können was da kommt. Und da muss ich auch nicht ein placet "deutschsprachiger Verlage" einholen, um das zu tun. Dieses Projekt hat seine Möglichkeiten, Bedingungen und Grenzen - in denen kannst du dich bewegen; die deutsche Verlagswelt & sonstige titelgeschmückte Intelligentsija hat dieses Projekt hier bisher weitestgehend ignoriert, und wenn du meinst, dass man erstmal was mit dem Athenäumsverlag klären müsste, um hier was über Pound zu schreiben, dann hast du einiges nicht verstanden. Übrigens setzt man neue Diskussionsbeiträge nicht über, sondern unter die älteren, soviel Durchdringung der Schreibkonventionen könnte man eigentlich schon erwarten. --Janneman 23:42, 26. Jul. 2008 (CEST)

Hallo, ich wollte mal sagen, daß im Vergleich zum englischen Artikel dieser hier doch recht mager ist und Pound geradezu als Faschisten und "one-hit-wonder" charakterisiert. Allein die Aufzählung der Werke wäre ohne Mühe möglich. Man kann praktisch nichts mehr von ihm zitieren, denn wer sich bei Wiki informiert, wird einen dann gleich als Mit-Faschisten abstempeln.

nu, wie du sicher weißt, schreiben sich die Artikel nicht von alleine. Wenn du also was beizutragen hast, ran an den Speck, wenn nicht - motzen kann jeder. --Janneman 15:05, 23. Jul. 2008 (CEST)

MattisManzel 18:48, 13. Aug 2006 (CEST): Pound hat während seines "Aufenthalts" am St. Elithabeths-Hospital -, ich las, er sei dort als ein politischer Gefangener eingesessen ohne rechtskräftig verurteilt gewesen zu sein - den jungen Eustace Mullins zur Arbeit an dessen Buch Secrets of the Federal Reseve angeregt und ihn auch finanziell dabei unterstützt. Ich frage mich, ob es in den Artikel gehört oder ob es reicht, wenn das auf der Diskussionsseite erwähnt ist.


@MattisManzel

Der Artikel über Ezra Pound ist wirklich etwas dürftig, so fehlt die Zeit vor 1900 (Kindheit und Elternhaus) gänzlich. Aber auch sein Freundschaftsverhältnis mit Ernest Hemingway – und damit verbunden der Kreis um Gertrude Stein. E.P. War sozial sehr engagiert - und das verdient erwähnt zu werden.

Ernest Hemingway schreibt darüber in Paris – ein Fest fürs Leben: Ezra war der großzügigste Schriftsteller, den ich gekannt habe, und der uneigennützigste. Er half Dichtern, Malern, Bildhauern und Prosaschriftstellern, an die er glaubte, und er half jedem, wenn er in Schwierigkeiten war, ob er an ihn glaubte oder nicht. Er sorgte sich um alle, und zu der Zeit, als ich ihn kennenlernte, sorgte er sich am meisten um T.S. Eliot, der, wie mir Ezra erzählte, in einer Bank in London arbeiten musste und deshalb nicht genügend Zeit und Muße hatte, um sich als Dichter zu betätigen.

Der Artikel gehört überarbeitet, um die menschlichen Qualitäten E. Pounds aufzuzeigen, aber auch, um mehr auf die Tragik seiner Person einzugehen.


-- Aldebaran7 12:11, 11. Mai 2007 (CEST)

ein verweis auf andere künstler wäre vielleicht hilfreich... so untestütze pound leute wie t.s.elliot oder james joyce indem er sie teilweise auch redigierte oder halt in den zeitschriften, bei denen er arbeitete, veröffentlichte. nachzulesen bei eva hesse ... gruß christoph sorry... hatte den artikel nur überflogen... was ich meinte ist, dass bei eva hesse vermerkt wurde, dass pound joyce, trotz eigener knapper mittel, eine rente aussetzte... z.b. müsste in den 22versuchen stehen. dies ist zwar nur eine anekdote, aber sie zeigt den sozialen charakter pounds.

In den Memoiren von W.C. Williams gibt es auch viele Anmerkungen über Pound.--188168 18:42, 23. Jul. 2008 (CEST)

Überarbeiten[Quelltext bearbeiten]

Artikel muss sowohl inheltlic( s. Diskussion oben) als stilistisch, kosmetisch (zB Listen anstelle von Fließtext!) etc überarbeitet werden. mfg,Gregor Helms 13:52, 9. Sep. 2008 (CEST)

Bild[Quelltext bearbeiten]

Gibt es wirklich kein anderes Bild des Dichters als das Foto dieser Skulptur? 195.179.14.235 14:20, 13. Dez. 2008 (CET)

keines, das wir hier verwenden dürften (Urheberrechte usw) außer diesem hier von seiner Verhaftung, und das ist, ohne nun apologetisch werden zu wollen, nicht gerade schmeichelhaft. --Janneman 14:28, 13. Dez. 2008 (CET)
Die englische und italienische Wikipedia verwendet dieses Bild. --Alex1011 13:45, 1. Jan. 2009 (CET)
Ein Argument würde ich das nicht nennen. --Janneman 09:47, 3. Jan. 2009 (CET)

BLAST[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel ueber Ezra Pound steht, dass von der Zeitung BLAST nur drei Ausgaben erschienen. Im Artikel ueber BLAST wird hingegen erwaehnt, dass die dritte geplante Ausgabe wegen des Kriegsausbruchs nicht mehr erschien. Was ist nun richtig? -- (nicht signierter Beitrag von Diejungs (Diskussion | Beiträge) 07:21, 7. Sep. 2009 (CEST))

korrigiert--Goesseln 16:34, 7. Sep. 2009 (CEST)

Faschismus, Antisemitismus[Quelltext bearbeiten]

Das Pound Hitler und die Nazis nicht mochte wird gern kolportiert, stimmt aber nicht ganz. Er war zuerst ablehnend, äußerte sich aber auch nach 1945 deutlich pro-Nazistisch (wie Heidegger ja auch nach 1945 linientreuer klingt als vorher). Nachkriegsbriefe Pounds an eine italienische, faschistische, Freundin zeigen, daß sein Antisemitismus dem Nationalsozialismus viel näher stand als dem Faschismus. Diese Freundin hält Hitler schlicht für einen Massenmörder und Wahnsinnigen und Pound ist klar auf Hitlers Seite.--Radh 10:48, 19. Okt. 2010 (CEST)

Ich hab diesen Artikel vorhin gefunden: http://www.welt.de/welt_print/article1341696/Die_Dummheit_der_Avantgarde.html
Nicht die tollst Zeitung, aber die Wende die am Schluss des Artikels beschrieben wird halte ich für erwähnenswert: Zu den ::wenigen Sätzen, die Pound am Ende seines Lebens in Venedig noch hervorpresste, gehört dieser: "Mein schlimmster Fehler war dieses ::dumme kleinbürgerliche Vorurteil, war der Antisemitismus." Mehr als Pound ehrt dieser Satz den, der ihn überlieferte: Allen ::Ginsberg.
Ich besitze nicht ausreichend Literatur über ihn, um für Nachweise zu sorgen.-- StMS 15:49, 11. Dez. 2010 (CET)
Pound hat entweder gelogen oder Ginsberg hat die Äußerung frei erfunden - zumindest umgedichtet. Ginsberg musste jedenfalls den von Dir gelobten und erwünschten Eindruck erzielen, schließlich sollte Pound sein Dichter-Übervater sein. Der nüchterne William Carlos William reichte dem Guru besessenen Ginsberg wohl nie so ganz. G. hat übrigens vor seiner Karriere als Dichterfürst sehr erfolgreich in der Werbung gearbeitet und wußte ganz genau, wie man Publikum manipuliert.
Pound, der im Irrenhaus groß Hof hielt, hat Ginsberg dort, aufgrund des Namens, also der "Rasse" wegen, nicht empfangen. Dagegen waren unter den ersten Dauergästen der "Ezraversity" zwei begeisterte lebenslange Rassisten, einer davon später terroristisch aktiv, der andere sein Leben lang in wahnwitzigen Schriften antisemitisch militant. Und Pound besuchte doch, kaum entlassen, seinen Freund Oswald Mosley in England und brachte bei seiner triumphalen Rückkehr nach Italien der Menge am Flughafen den römischen Gruß dar.--Radh 16:54, 11. Dez. 2010 (CET)
Interessat!! Danke für die Info! Ich hab mir irgendwie schon gedacht, dass man von welt.de nichts erwarten kann. -- StMS 23:55, 11. Dez. 2010 (CET)
Na ja, die Pound-freundliche Lesart ist doch die vorherrschende. Ich bin auch erst durch eine kritische Bemerkung über großsprecherische und leichtfertige Absolutionen (in Eva Hesses Pound Biographie) wach geworden.
Aber man kann ja nicht in Leute reingucken, vielleicht hat dem greisen Pound irgendetwas leid getan - nur was genau? Er hat ja wohl keine Juden persönlich denunziert. Er hat die Vernichtung der Juden in Presse und Radio befürwortet, überflüssigerweise und wirkungslos; aber das finden die Pound-Fans, wohl incl. en:Hugh Kenner, ganz ok (freie Meinungsäußerung). Und niemand hat Pound im Krieg und kurz danach wegen "dümmlicher, suburbaner Vorurteile" angegriffen. Die hatten ja alle, vom klassenbewußten Hemingway bis zu Pounds Jugendfreundin H. D., E. E. Cummings und (vor allem?) T. S. Eliot. Pounds Freund Wyndham Lewis war allerdings ein genuiner englische Faschist, der von jeher alles bürgerliche und alles linke intensiv haßte (sein de-WP Artikel verharmlost).
Pounds Antisemitismus ist jedenfalls mit seiner Entfaltung der "Usura" (Wucher) Idee so richtig in Gang gekommen – Er hat all seine ökonomisch-politischen Pamphlete nach dem Krieg nachdrucken lassen; u.a. bei einem der beiden extrem-rassitischen Jünger in Washington, DC. Der andere Verleger dieses Zeugs, der interesante englische Dichter en:Peter Russell (poet) war (laut NYPB; s. unten unter PS) anwesend bei dem Gepräch im Oktober 1967, bei dem die gesagte Äußerung fiel.
Es gab wohl mehrere Gespräche, darunter eines im September 1967, bei dem Pound nur ja und amen zu allem sagte, was Ginsberg vorbrachte - es gab insg. drei Gespräche?
Pound hat Mussolini lange vor dem Krieg verehrt – Die überall als humanistisch verstandenen Pisaner Cantos aus der ersten Zeit der Poundschen Gefangenschaft beginnen mit einer Wehklage über die Ermordung des Duce und seiner Geliebten.
Aber wer hat Pounds ökonomisches Gefasel schon ernst genommen. Sein treuer Unterstützer Archibald MacLeish schreibt ihm, er wolle aber bitte von seinen besserwissserischen Briefen verschont werden, er hätten selbst ganz gute Vorstellungen von der Realität und der Ökonomie. Und Pounds literarisches Urteil sei wertlos, weil er zu viele sehr mäßige Dichter in den Himmel gehoben habe.
Über die Ginsberg Bersuche vgl.: James J. Wilhelm: Ezra Pound: The Tragic Years, 1925-1972, S. 344 (einsehbar bei google books). Wilhelm weist darauf hin, daß Pounds Vater ganz sicher nicht antisemitisch war.
Links zu Ginsbergs Besuch am 23. September 1967: (http://www.allenginsberg.org/index.php?page=ezra-pound-portofino-1967). Ettore Sottsass und seine Frau it:Fernanda Pivano, eine bedeutende Amerikanistin, sind interessant. Pivano hat Ginsberg übersetzt und eine wichtige Beat-Anthologie hrausgegeben (ist bei google einsehbar); (http://blogs.forward.com/the-arty-semite/133838/ Forward Artikel. Bin nicht ganz einverstanden mit, ist aber auch nicht schlecht: (http://www.vqronline.org/articles/1998/summer/meyers-gonzo-ginsberg/ ) A la Richter: http://www.flickr.com/photos/3161871/2605335). Es gibt natürlich noch mehr, z.B. Ginsbergs Vorlesungen über Pound (die ich mir noch nicht angetan habe), etc... ["Ginsberg Pound"]. Es gibt auch ganz interessante Erinnerungen von vernünftigen Pound-Besuchern an die St.Elizabeth Krankenhaus Zeit - die ich gerade nicht finde - und eine relativ ausgewogene umfassende The Ezra Pound Encyclopedia von Demetres P. Tryphonopulos.
Die beiden "Nazi"-Jünger in Washington waren Eustace Mullins (en-wp besser) und der "Square $" Press Verleger cum Terrorist en:John Kasper.
PS: Pound hat die Antisemitismus Entschuldigung wohl am 28. Oktober 1967 abgegeben, behauptet ein Michael Reck, der dabei war: (http://www.nybooks.com/articles/archives/1986/oct/09/an-exchange-on-ezra-pound/ NYRB), Kazins Antwort ist wie üblich sehr gut.
PPS: Jemand, der meinen ursprünglichen alles erstunken und erlogen Standpunkt teilt (http://www.nybooks.com/articles/archives/1973/jun/14/pound-notes/ NYPB: Max Geltman und Michael Wood)--Radh 07:33, 12. Dez. 2010 (CET)

1954 wies der damals an der Universität La Sapienza tätige portugiesische Philologe und Historiker José Vitorino de Pina Martins auf Pounds "personal relationships, in which he assisted Louis Zukofsky and other Jews in their artistic and literary careers" hin. Ich denke schon, dass Schwarz-Weiß-Malerei hier so fehl am Platz ist wie diachrone Pauschalurteile. --2A02:AA15:B100:5180:69:11A0:C754:85CE 23:00, 19. Feb. 2016 (CET)

In London mit Joyce verkehrt?[Quelltext bearbeiten]

Von 1909 bis 1920 lebte er mit Unterbrechungen in London, wo er [...] mit James Joyce [...] verkehrte

Nanu? Wie oft war Joyce während dieser Zeit in London? Oder haben die sich wo anders getroffen? Paris etwa? verkehrte: Wie oft trafen die sich? Regelmäßig? Sauftouren? (ernst gemeint). (nicht signierter Beitrag von 78.53.32.63 (Diskussion) 04:53, 22. Jul 2011 (CEST))

?[Quelltext bearbeiten]

Wegen Landesverrats wurde er am 26. Juli 1946 in den USA zusammen mit Frederick W. Kaltenbach, Robert Best, Jane Anderson, Douglas Chandler, Edward Leo Delaney, Constance Drexel, und Max Otto Koischwitz angeklagt. Wie kann ein Enzelnachweis aus dem Jahr 1943 diesen Satz belegen? MfG --80.145.16.141 08:03, 31. Jan. 2012 (CET)

Aussprache[Quelltext bearbeiten]

Für nicht ganz so versierte Literaturkenner und für nicht ganz so versierte Fremdsprachler sollte die Aussprache des Vor- und Zunamens, am besten in IPA, angefügt werden.Danke.--87.175.197.135 15:20, 23. Jan. 2013 (CET)

zeitliche Unstimmigkeiten[Quelltext bearbeiten]

Wenn Ezra Pound 1945 in Pisa in einem Käfig ausgestellt wurde, wie konnte er dann 1943 in den USA verurteilt und 12 Jahre im St. Elizabeth's Hospital interniert gewesen sein? (nicht signierter Beitrag von 84.152.131.47 (Diskussion) 15:00, 3. Apr. 2015 (CEST))

Er war bis 1958 inhaftiert, also seit 1946 (12 Jahre lang), denn 1945 war er noch in Pisa und kam erst danach in die USA. Dass das Urteil 3 Jahre vor der Inhaftierung gefällt wurde, ist auch kein Widerspruch - alles logisch. --2A02:AA15:B100:5180:69:11A0:C754:85CE 23:05, 19. Feb. 2016 (CET)

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 13:00, 1. Dez. 2015 (CET)