Diskussion:GSM-R

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Zeitplan[Quelltext bearbeiten]

Seit etlichen Jahren erzählt die DB, sie würde den digitalen Zugfunk GSM-R beschaffen. Ich glaub´s schon nicht mehr. Jetzt kann man auf ihren Webseiten lesen, daß auf 24.500 Streckenkilometern GSM-R funktionieren soll, und das am 1.1.2005. Sogar hier steht das schon in diesem Artikel. Schienen und Schotter, das kann man der DB glauben, das kriegen sie hin. Aber was drüber rausgeht...seit der Preivatisierung geht doch fast nichts mehr. Die 24.500 Kilometer sollte man vielleicht in diesem Artikel etwas abschwächen.Sadduk 22:10, 3. Jul 2004 (CEST)

Du kannst es glauben. Nortel Networks (Konsortialfuehrer im GSM-R Projekt der Deutschen Bahn) hat bereits ueber 3000 Basis-Stationen fuer die Funkversorgung aufgestellt und die entsprechenden Switching Center sind schon lange im Betrieb. Die Bahn hat schon ueber 5000 Zugfunkanlagen fuer die Lokfuehrer von Hoermann Funkwerk erhalten und Sagem hat die entsprechenden Handies fuer die Zugbegleiter geliefert.

Na was hab ich gesagt, guck doch jetzt mal in den Artikel. Zeitplan ist abgesagt, von wegen 24.500 Kilomter zum 1.1.2005. War doch schon klar, als der Artikel geschrieben wurde. Sadduk 22:06, 22. Sep 2004 (CEST)

Einige Fragen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe noch ein paar Fragen, die meiner Meinung nach im Artikel noch nicht ausreichend beantwortet sind:

1. Ist die "Funkwerk AG" (ehemals: HÖRMANN Funkwerk Kölleda GmbH) der einzige Lieferant für GSM-R-Terminals für die Deutsche Bahn AG oder kommen noch andere Lieferanten zum Einsatz?

2. Wieviel Terminals und Mobileterminals sind aktuell im Einsatz der Deutschen Bahn? Hat jemand genaue Zahlen? (siehe auch Quelle2 und Quelle3)

3. Welche Rolle hat die Bahntocher DB-Telematik hierbei? -> Planung, Realisierung und Betrieb des Netzes? Nortel nur als Ausrüster? (siehe Quelle1) DB Telematik macht die Planung und den Betrieb. Realisierung durch die DB (verschiedene Konzernunternehmen und Lieferanten. Es wird u.a. Nortel Equipment eingesetzt - in Gänze sind diverse Lieferanten beteiligt.

4. Welche Strecken müssen/werden zukünftig ggf. durch Vorgaben der EBA mindestens in Deutschland versorgt sein? Hat jemand genauere Informationen, welche das sind oder sein werden?

5. Hinweis auf die 32 Eisenbahngesellschaften zur Einführung von GSM-R? -> Geschichte zur Einfühung von GSM-R? (siehe Quelle1)

Quellen:

Gruß --ICE2001 02:11, 11. Okt. 2006 (CEST)

Insgesamt ist GSM-R wesentlich umfangreicher als nur das Aufstellen von ein paar Sendemaste und die Ausstattung von Terminals und Mobilen Geräten. Beispielsweise sind noch die Fahrdienstleiter anzubinden.

Sicher oder schnell?? Qualität bleibt hier nicht auf der Strecke![Quelltext bearbeiten]

Es ist erstaunlich, wie Meinungen gebildet werden. Das GSM-R Netz der Bahn ist das sicherste in Europa. Bis etwas (HW, SW) in den Betrieb geht, muß es erstmal durch ein extrem gutes Testlabor. Erst wenn es da freigegeben ist, ggf. eine Betriebserprobung hinter sich hat und die Zulassung durch das EBA hat, wird es in Betrieb genommen. Davor sind allerdings schon die administraiven Hürden genommen (Förderungs"theater" mit dem EBA, Beschaffung im Vergabeverfahren - das dauert..., Abstimmung innerhalb des Konzerns... usw.). Um die Sicherheit zu gewährleisten, die ein GSM public Nietz nicht in der Weise benötigt, wird einiges investiert - Zeit und Geld. Da die Bahn sehr hohe Anforderungen stellt und stellen muß, ist ein Nachrüsten und gemeinsames Entwickeln mit den Lieferanten nicht ungewöhnlich und dauert eben. Die R-Features sind eben nicht trivial. Übrigens wird die gesamtheitliche Ausrüstung mit mehr als den o.g. Lieferanten durchgeführt. Nortel ist übrigens nur teilsweise Konsortialführer, teilweise auch direkter Lieferant. Die Bezeichnung oben ist in dem Zusammenhang nicht richtig. Es ist aber m.E. nicht wichtig, wer mit welchen Volumen die Ausrüstung liefert, sondern wie und mit welcher Qualität das Netz aufgebaut wird. Und das ist auf sehr hohem Niveau.

Das mit der Sicherheit sehe ich etwas anders. Die sogenannte "Core - Software" ist im GSM-R Netz genau dieselbe wie in den öffentlichen GSM Netzen. Die GSM-R Zusatzfunktionen wurden dazu entwickelt. Die Hardware ist auch dieselbe wie in den öffentlichen Netzen. Wo soll also mehr Sicherheit herkommen? Auf eine Rückfallsebene (N+1 Ausrüstung)wurde verzichtet - also auch hier kein Zugewinn an Sicherheit. Die wird alledings auch nicht benötigt - GSM-R ist nicht sicherheitsrelevant. Fällt der Funk aus, kann man trotzdem weiterfahren. Wird GSM-R für ETCS verwendet, sorgt die ETCS Applikation für die nötige Sicherheit.(nicht signierter Beitrag von 80.108.212.79 (Diskussion)--Bigbug21 00:26, 24. Jul. 2007 (CEST)) 23:57, 23. Jul. 2007

Lizensituation in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

  • Hat nur die DB Frequenzen für GSM-R zugeteilt bekommen?
  • Was macht ein kleines Eisenbahunternehmen wenn es seine Strecken mit GSM-R ausrüsten möchte, aber die Frequenzen schon von der parallelen DB-Strecke genutzt werden? Muss die DB dann einen Teil Ihrer Bandbreite abgeben?
Interessante Frage, die Du da aufwirfst: Soweit ich weiß, hat nur die Deutsche Bahn Lizenzen für GSM-R in Deutschland erhalten. Am besten Du schaust mal auf der Homepage von der BeNetzA unter Telekommunikation.
Einen Teil der Bandbreite abgeben, würde nicht funktionieren, da es dann in bestimmten Bereich (wie zum Beispiel bei Rangierbahnhöfen) unter Umständen zu Kapazitätsengpässen kommen würde.
Da später mal mit Hilfe von GSM-R die Zugsicherung laufen soll, könnte ich mir vorstellen auch andere Eisenbahngesellschaften GSM-R mitnutzen können. Der TGV wird ja dieses Jahr auch das deutsche Schienenetz mitnutzen, d.h. dafür muss es ja auch eine Lösung geben müssen. Mit dem Mitnutzen ist von mir aber nur Spekulation (bin selber kein Eisenbahner). Gruß--88.65.69.33 18:05, 6. Feb. 2007 (CET)
Mit den TGV hat das ja mal gar nichts zu tun, da der auf den Gleisen der DBAG faehrt, und die ruestet natuerlich die DB auch mit GSM-R auf und nicht die SNCF. Hier geht es eher um die Frage von SCHIENENINFRASTRUKTUR in Haenden anderer Firmen als der DBAG. --¡0-8-15! 20:09, 27. Apr. 2008 (CEST)
Wenn ein anderer Bahninfrastrukturbetreiber Frequenzen will, muss er sie bekommen - wo bliebe sonst der freie Wettbewerb? Es ist allerdings extrem unwahrscheinlich, dass jemand ein eigenes GSM-R Netz für einige 100km Strecke errichtet. Die Kosten für die zentralen Einrichtungen sind einfach zu hoch.(nicht signierter Beitrag von 80.108.212.79 (Diskussion)--Bigbug21 00:25, 24. Jul. 2007 (CEST)) 23:49, 23. Jul. 2007

24.000 Kilometer mit GSM-R versorgt?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht, dass "Die Deutsche Bahn 24.500 km ihrer 36.600 Netzkilometer mit GSM-R ausgestattet hat" (->Vergangenheit). Weiter unten steht: "bis Ende 2006 wurden rund 18.400 Kilometer Streckennetz betrieblich auf GSM-R umgestellt". Die Aussagen widersprechen sich meiner Meinung nach. Müsste es dann nicht heißen: "Die Deutsche Bahn wird 24.500 km ihrer 36.600 Netzkilometer mit GSM-R ausstatten." (->Zukunft). Weiß jemand, wann die Migration abgeschlossen sein soll? --88.65.69.33 18:05, 6. Feb. 2007 (CET)
Nachtrag: Auf dieser Seite wird "vom Ziel der DB Netz AG gesprochen, den heutigen analogen Zugfunk auf zunächst ca. 24.000 Streckenkilometern abzulösen und durch digitalen Zugfunk auf Basis GSM-R zu ersetzen". Also dann doch eine schrittweise Umstellung. Ich werde den Artikel entsprechend anpassen. --88.65.69.33 18:10, 6. Feb. 2007 (CET)

Der DB-Teil sieht etwas nach Wildwuchs aus. Da muss mal ein Gärtner dran. Grüße! --Bukk 10:24, 10. Jun. 2009 (CEST)

Fragen zu den OMC-Standorten[Quelltext bearbeiten]

@145.253.91.165
Du hattest geschrieben, dass es 3 OMC-Standorte bei der Deutschen Bahn gibt.
Aus persönlichen Interesse hätte ich noch ein paar Fragen zu dem Thema. Vielleicht weißt Du ja mehr dazu:

  • War es von Anfang an geplant nur 3 OMC-Standorte zu realisieren?

     In der Literatur findet man häufig die Zahl 7 (u.a. auch in Dokumenten der DB-Telematik von 2004 z.B: hier oder hier oder hier)

  • Oder gibt es insgesamt zwar 7 OMC-Standorte, wovon aber nur 3 dauerhaft besetzt sind?
  • Oder hat man ursprünglich mit 7 OMC-Standorten gearbeitet und später festgestellt, dass 3 auch ausreichend sind?
  • Welche der 7 MSC-Standorte (München, Stuttgart, Frankfurt, Essen, Hannover, Berlin, Leipzig) sind auch die 3 OMC-Standorte?

Vielen Dank für eine Antwort schon im voraus. Gruß --84.57.69.161 23:53, 6. Feb. 2007 (CET)

Hilfe gebeten[Quelltext bearbeiten]

Ich spreche nicht gut Deutsch. Hier ist eine Übersetzung des Franzosen GSM-R Artikels erfolgt mit "Google" : Benutzer GSM-R Artikel. In diesem Artikel finden Sie das neue Informationen. Jemand interessiert wäre wieder für die Informationen im Artikel GSM-R? Vielen Dank, mir zu helfen. Niouniou46 20:13, 28. Nov. 2007 (CET)

Eine sehr wertvolle Textspende! Merci, Niouniou46! Durch die Mengenbeschränkung von Google ist der zweite Teil des Artikels allerdings noch auf französisch, und beim ersten Teil bringt Google etwas seltsame Übersetzungsvorschläge. Trotzdem sollte es sich lohnen, diese Informationen eines GSM-R-Profis in den deutschen Artikel einzupflegen. Wie soll man da vorgehen? --Asdert 21:28, 28. Nov. 2007 (CET)
Merci beaucoup! Viele Danke! Ich ermächtige die Leute meinen Entwurf Artikel zu ändern. Aber am einfachsten ist, zu kopieren und nach die neuen Informationen im Neuen Kapitel/Abschnitte im Artikel GSM-R. (Übersetzt durch "Google" : Danke "Google" !) Niouniou46 20:29, 29. Nov. 2007 (CET)

Danke[Quelltext bearbeiten]

Hallo Nobbi! Hier mal ein Dankeschön für Deine Arbeit am Artikel: Dankeschön! Gut, dass der technische Hintergrund auch beleuchtet wird. --Asdert 09:58, 30. Dez. 2009 (CET)

Einsatzerfahrungen[Quelltext bearbeiten]

Gibt es gar nichts zum Thema "Praktische Erfahrungen mit dem GSM-R-Netz DB-Tel.M" zu sagen? Ich werfe mal folgende Ansatzpunkte für weitere Recherche in den Raum: Notrufe, die sich im Nachgang als Selbstgespräche herausstellen (weil sie offenbar im Netz nicht durchgehen). Oder man drückt die ]2[ und kommt nicht beim nächsten Fahrdienstleiter, auch nicht beim übernächsten, sondern beim Fdl Kleinkuckucksdorf raus. Und die Sache mit den GSM-Netzen in benachbarten Frequenzbereichen, die offenbar örtlich schonmal als Störer ins GSM-R reinquaken (wer ETCS fahren will, soll sich zukünftig ein Endgerät mit speziellem Störfilter kaufen). Wieviel taugt eigentlich RiR in der Praxis? Nebenbei empfehle ich, die ganzen Altkamellen mal aus dem Artikel auszumisten (Probebetrieb GSMR-Rangierfunk in Seelze zum Beispiel). Und es ist zwar die Rede davon, dass 2003 irgendein Kompromiss mit Verkehrsunternehmen bezüglich der Beschaffung von GSMR-Endgeräten ausgehandelt wurde. Aber wie sah der aus? Wer musste am Ende was bezahlen? Das wäre eine wichtige Information. --84.153.120.47 12:51, 11. Feb. 2015 (CET)

Ich glaube nicht, dass es dazu öffentlich zugängliche Quellen gibt. So etwas wird, wenn überhaupt, EVU intern behandelt. --master-davinci (Diskussion) 07:21, 12. Feb. 2015 (CET)

„Maximum end-to-end transfer delay“[Quelltext bearbeiten]

Maximale Verzögerung ist also eine Anforderung für ETCS? Ich vermute mal es ist "Minimum" gemeint, kenne mich da aber nicht so gut aus. --nenntmichruhigip (Diskussion) 20:11, 6. Sep. 2015 (CEST)

Die Verzögerung darf einen bestimmten Maximalwert nicht überschreiten. Dieser wird als „Maximum end-to-end transfer delay“ bezeichnet. Ist also richtig so, wie es im Artikel steht. --Echoray (Diskussion) 21:48, 6. Sep. 2015 (CEST)
Ah, ok. Kann man das irgendwie weniger verwirrend schreiben? "Einhaltung des Grenzwerts Maximum …" vielleicht? --nenntmichruhigip (Diskussion) 21:56, 6. Sep. 2015 (CEST)
Mit dieser Änderung dürfte es ausreichend beschrieben sein. --nenntmichruhigip (Diskussion) 20:18, 7. Sep. 2015 (CEST)

Leider kaum im Norden eingesetzt[Quelltext bearbeiten]

Ich kann aus meiner Erfahrung sagen (Ich bin Nutzer eines solchen GSM-R Telefons) dass es im Norden kaum Strecken gibt, die diesen "Standard" nutzen. Ich selbst kenne nur die Strecke Heide-Büsum wo dies der Fall ist. Auf Hauptstrecke wie zb. 1040 muss immernoch am F-Kasten gestanden werden, weil die Bahn einfach nicht in die Hufe kommt. Traurig sowas.

Huch? Die Strecke Flensburg - Neumünster ist doch seit ich weiß nicht wieviel Jahren mit GSM-R ausgerüstet? Es gibt ein etwa 600 m langes Funkloch bei Nortorf, aber ansonsten wird das System doch genutzt? Ich finde jedenfalls auch keine Mitteilungen, dass die Funkzellen außer Betrieb wären. --Echoray (Diskussion) 13:55, 2. Sep. 2017 (CEST)

Ist GSM-P wirklich eine offizielle Abkürzung?[Quelltext bearbeiten]

Im Text wird an mehreren Stellen das öffentliche Mobilfunknetz mit GSM-P/GSM-Public bezeichnet. Ich weiß, dass das bahnintern häufig gemacht wird. Ich weiß aber auch, dass diese Abkürzung auch für GSM-Primary verwendet wird, was das erste Band im öffentlichen Netz beschreibt (890 - 915 MHz bzw. 935 - 960 MHz (Quelle). Was ich nicht weiß ist, was außerhalb der bahn verbreiteter ist.

Daher die Frage, Ist das eher bahninterner Slang oder ist P für public auch in der restlichen Mobilfunkwelt weiter verbreitet ist als die genannte primary-Definition?

Mein Vorschlag: Die Abkürzung in diesem Kontext komplett durch "öffentliches GSM" ersetzen.

--Jochen B (Diskussion) 20:42, 25. Okt. 2017 (CEST)

Aus Eisenbahnsicht kenne ich das nur als P-GSM (Beispiele: [1], [2], Ril 481.0205) oder vielleicht höchstens mal PGSM, nie als GSM-P. Hier noch drei möglicherweise interessante Dokumente dazu: [3], [4], [5]. --nenntmichruhigip (Diskussion) 19:47, 26. Okt. 2017 (CEST)

Reorganisation des Technik-Abschnittes[Quelltext bearbeiten]

Der Technik-Abschnitt bezieht sich aktuell nur auf die Sprachkommunikation. Die Datenkommunikation findet aktuell nur im Problem-Bereich einen Platz. Es wäre m.E. sinnvoll, die Datenkommunikation in den Technik-Abschnitt vorzuziehen und die beiden Arten CSD und PSD einzeln darzustellen. Ich habe mir die Referenzen bei PSD und CSD noch nicht angeschaut, ob sie hinreichend verständlich für den Besucher dieser Seite bezüglich der Einsatzunterschiede sind. LTE-R und Technikprobleme wären dann ebenfalls nach Technik anzuordnen. Die 'Zukunft' kann dann in die Entwicklung/Geschichte/Historie eingebracht werden. Gibt es dazu Meinungen? Saxobav (Diskussion) 02:24, 17. Dez. 2017 (CET)

Ich habe etwas am Artikel gearbeitet, bitte kritisch lesen. Es sind m.E. noch sehr viele historische Daten enthalten, die 2018 nicht mehr Tatsache sind. Darüber hinaus könnten noch paar Zeichnungen nützlich sein. - Saxobav (Diskussion) 01:40, 14. Jan. 2018 (CET)