Diskussion:Henri Skiba

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Informative Mail über Skibas Deggendorfer Zeit[Quelltext bearbeiten]

Folgende Mail eines ehemaligen Deggendorfer Fußballers habe ich (auf Vermittlung durch den Webmaster der dortigen Vereins-HP) am 18. August 2011 erhalten (und hier lediglich um persönliche Angaben zum Absender gekürzt). --Wwwurm Mien Klönschnack 15:48, 19. Aug. 2011 (CEST)

Lieber Sportkamerad,

mit großer Intresse habe ich Deine Recherchen über unseren ehemaligen Spieler Heinz Skiba in die Hände bekommen. Ich Jahrgang 1937 und ehemaliger Spieler in der SpVgg Deggendorf kann mich noch gut an den rothaarigen Mittelstürmer erinnern. Im Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft des 1.FC Nürnberg gespickt mit ehemaligen Größen hat er 5 Tore geschossen, worauf er sofort von der damaligen Clubführung mitgenommen und unter Vertrag genommen wurde. Er war technisch wie genau von Dir beschrieben nicht sonderlich beschlagen aber sehr torgefährlich. Er nahm die Bälle hauptsächlich mit der Fußspitze oder wie ihr Nordlichter sagt mit der Picke und drosch sie ins Tor. Auch die Torleute ging er mit vollem Köpereinsatz (war damals noch wie in England üblich) an. Unsere SpVgg. Deggendorf hatte damals noch eine Boxabteilung, dort war er ebenfalls als Amateurboxer tätig. Über seine Vorgeschichte weiß ich nur daß er Soldat der Kriegsmarine in Deggendorf entlassen wurde und nicht mehr in seine Heimat nach Beuthen,wo er als Jugendspieler bei Beuthen 09 hervorging, zurück konnte.Unser Verein konnte erst ab 1946 wieder an einem geordnetem Spielbetrieb in der höchsten niederbayerisch Liga teilnehmen,da die Sportanlage von amerikanisch Panzern völlig umgeackert war. Ich komme in nächster Zeit mit Herbert Zimmer Jahrgang 1926 (auch ein Schlesier aus Breslau) und mehrmaliger Auswahlspieler der mit Skiba zusammen unseren Paradesturm gebildet, zusammen . Vielleicht hat der noch Zeitungsauschnitte oder ähnliches gesammelt. Die Zeit damals nach dem Krieg war für den Fußballsport nicht einfach,aber durch die vielen Flüchtlinge und entlassenen Kriegsgefangenen die nicht mehr nach Hause konnten für einheimischen Vereine eine willkommene Verstärkung von namhaften Spielern.

Mit sportlichen Gruß

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