Diskussion:Pflegeheim

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Kritik ja, aber wie?[Quelltext bearbeiten]

Seit einiger Zeit geht es darum hin und her:

Zitat aus der Vers.geschichte:

http://www.verhungern-im-heim.de/ Seit einigen Jahren muss sich Deutschland wegen der gravierenden Missstände (85% aller Patienten in Alten- und Pflegeheimen sind unterernährt, 36% leiden an Austrocknung, nur 4,9% erhalten die richtige Pflege) vor der UNO verantworten.

Können sich die Beteiligten, statt ganz zu löschen oder zu bringen mal auf einen Text einigen, der neutral vom Vorwurf berichtet (wer, was, wann?). Falls es dafür weitere Quellen gibt, diese dann als solche nennen. Gegenseite (also das Innen- oder Fam.Ministerium sagt dazu?) ? Und falls nicht, dann auch den Vorwurf irgend wann in den Papierkorb legen - gemeinsam? So, wie derzeit macht das irgendwie nichts her. --Aaaah 12:17, 7. Feb. 2008 (CET)

Pflegeheim#Beispiele_in_Deutschland[Quelltext bearbeiten]

der und der folgende abschnitt können weg - sinnlose sammlung. Auch weil hier Wikipedia: Weblinks nicht beachtet wurde. Gruß--ot 08:05, 23. Feb. 2008 (CET)

Der Tagesablauf in einem Pflegeheim[Quelltext bearbeiten]

Wie, bitteschön, passt denn das zusammen: „Im Idealfall ähnelt er (der Tagesablauf) dem Tag zuhause“ und „nach dem Abendessen um 17:30 Uhr beginnen die Rituale des Zubettgebrachtwerdens“? Zuhause geht doch wohl niemand schon um 17:30 Uhr schlafen, auch nicht, wenn er krank ist, oder? Wie also passt beides zusammen? (nicht signierter Beitrag von 84.191.205.75 (Diskussion) 00:48, 11. Mai 2008)

Dieser Abschnitt beruht eher auf einem Erfahrungsbericht als auf allgemeingültigen Fakten. Solch ein Bericht gehört eher in die Sparte „Beispiele“. Fraglich ist ob dieser Abschnitt in dieser Art und Weise überhaupt in ein Lexikon passt. Da dieser weder neutral noch ausgeglichen ist, würde ich die ersatzlose Streichung vorschlagen. Angebrachter wären hier Kritikpunkte zu diesem Thema, aber auch ein Aufzeigen der Verbesserungen welche im letzten Jahrzehnt gemacht wurden, Vergleich der Pflegestatistiken der letzten 10 Jahre, etc. --TheHonpe 17:23, 8. Dez. 2009 (CET)
Hi, habe mal 2 mir unverständliche Sätze ganz rausgenommen. Aber insgesamt finde ich bei dem Thema verständliche Beispiele besser als auf Berichte total zu verzichten, nur weil es keine durch Studien eindeutig belegte Ergebnisse dazu gibt. Allerdings sollten die Sätze nicht mit so vielen wenn und aber überfüllt werden, um sich gegen Kritik abzusichern.
Wer mag, kann sicher auch bei den Büchern über Mißstände in Heimen Belege zu Einzelpunkten finden (zB Fussek). Was jetzt hier steht sind ja nicht irgendwelche seltenen Auswüchse – sondern leider "normaler Durchschnitt" in der Versorgung alter Menschen, die auf Heime angewiesen sind.
Frage an TheHonpe: was z. B. meinst du eigentlich mit "Verbesserungen im letzten Jahrzehnt"? Mit Pflegestatistiken meinst du vermutlich die Anzahl der pflgebedürftigen Personen, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Darin können ja keine Verbesserungen der Pflege versteckt sein. Was sollen die Verbesserungen gewesen sein? LG ---- aaaah (post ?),  09:04, 9. Dez. 2009 (CET)
In besagten Pflegestatistiken (Link unten) werden nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen berücksichtigt. Zu finden sind hier z.B. auch die Aufteilung der Bewohner, also auf 1-Bett-Zimmer bis hin zu 4-Bett-Zimmern oder mehr. Hier ist ein eindeutiger Trend zu 1-Bettzimmern zu erkennen. (Vergleich der Statistik von 1999 und 2007) Darüber hinaus kann man erkennen wie stark sich die Personalstruktur verändert hat. Beispiel dazu: Ergotherapeuten angestellt in Pflegeheimen Deutschlandweit: 1999: 132; 2007:5596 Oder auch die Bewertung von Pflegeheimen durch den MDK und die Veröffentlichung der Endergebnisse in Form vom Schulnotensystem. Ich weiß, ein Thema viel diskutiert, aber ein Schritt in die richtige Richtung, meiner Meinung nach. (Pflegestatistik 2007 - Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung - Ländervergleich – Pflegeheime: Online in Internet: URL: https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&ID=1023653) und (Online in Internet: URL: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Sozialleistungen/Sozialpflege1Bericht1999,property=file.pdf) Auch von den anderen erhobenen Daten sehr interessant zu betrachten. Grüße --TheHonpe 14:05, 9. Dez. 2009 (CET)
Hi Honpe, ja die Verschiebung bei der Art der Zimmer ist auffällig. Allerdings hängt es wohl eher mit dem "Markt" zusammen. Jugendherbergs-Komfort geht eben nicht mehr. In Ba-Wü hat die CDU-Mehrheitsfraktion sogar den Umbau in Einzelzimmer ins neue Heimgesetz aufgenommen (mit den entspr. Übergangsfristen). Ob dadurch, oder besser, gleichzeitig in den vergangenen 10 Jahren die Pflege besser geworden ist, wage ich entgegen den MdK-Publikationen noch zu bezweifeln. Der MdK misst, was er vorher den Heimen als Auftrag gesagt hat, was in den Papieren erscheinen soll. Zu wenige Stichproben im RealLife. Also, die gefühlte Qualität geht eher abwärts. Ist allerdings schwer zu beschreiben oder zu fassen, weil ja gleichzeitig ein massiver Wandel in Richtung Gerontopsychiatrie stattfand. Ohne dass die Umstrukturierung des Personaleinsatzes damit Schritt halten konnte. Vielleicht wird es "über die Jahre" bei mir so, dass ich da mal was dazu entwerfen kann. LG ---- aaaah (post ?),  19:03, 13. Dez. 2009 (CET)

Kritik bzw. Pflegeheim und Menschenrechte[Quelltext bearbeiten]

Noch etwas zu dem umstrittenen Link „www.verhungern-im-heim.de“: Natürlich ist die Situation nicht in JEDEM Alten- oder Pflegeheim so schlecht! Aber stimmt es nicht tatsächlich, dass den Patienten die primitivsten Freiheitsrechte aberkannt bzw. nicht gewährt werden oder können? Zum Beispiel, auch mal spazieren gehen zu können oder nachts auf die Toilette gehen zu können! Ich selbst habe einmal ein Praktikum in einem Altenheim gemacht. Dort habe ich zwar nicht die ALLERSCHLIMMSTEN Missstände gesehen, aber dennoch eine „Bemutterung“ und Bevormundung, wie man sie sich „besser“ nicht denken kann! Den ganzen Tag ohne Beschäftigung im Zimmer herumsitzen zu müssen und nicht einmal 'raus zu können, ist ja wohl Freiheitsentzug, oder etwa nicht? (nicht signierter Beitrag von 84.191.205.75 (Diskussion) 00:54, 11. Mai 2008)

Vor einigen Monaten hatte ich mich bei Pflege in Not, einer Organisation für die Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger, erkundigt, wie schlimm es in den deutschen Alten- und Pflegeheimen wirklich steht. Dort wurde mir bestätigt, dass sich tatsächlich reihenweise „weinende und verzweifelte“ Angehörige von Pflegebedürftigen über die Zustände in den Heimen beklagen. Ebenfalls bestätigt wurde, dass sich die Bundesrepublik Deutschland wegen der Menschenrechtsverletzungen (zum Beispiel des Rechts auf Nahrung, auf körperliche und geistige Gesundheit, sowie Freiheitsberaubung) seit 2001 vor den UN verantworten muss.
Quellen:
Pflege in Not, Bergmannstr. 44, 10961 Berlin, Tel.: 030-69598989, Telefonische Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 10 bis 12 Uhr, Anrufbeantworter rund um die Uhr,
Kontakt unter: mailto:pflege-in-not@dw-stadtmitte.de,
Webseite: http://pflege-in-not-berlin.de/index.php?option=com_contact&Itemid=3


Weitere Webseiten:


  • Altenpflege - Falsch interpretiert - Ein öffentlich gefördertes Institut stellt Deutschland wegen Verstößen gegen die Menschenrechte in der Altenpflege an den Pranger. Die Argumentation ist jedoch nicht schlüssig, urteilt, trotzdem ist die Situation dramatisch. - http://www.zeit.de/online/2006/25/pflegenotstand-menschenrechte




  • Das schäbige Geschäft der Pflege-Mafia
So leiden Pflegeheim-Bewohner +++ So werden Versicherungen betrogen +++ Ein Heimleiter packt aus - Sie sprechen für rund 600 000 Menschen ohne Lobby – für die in Pflegeheimen untergebrachten Senioren, von denen nach Überzeugung der Buchautoren Claus Fussek (55) und Gottlob Schober (41) „Zigtausende täglich ihrer Menschenwürde beraubt werden“. - Viele Menschen sind am Ende ihres Lebens auf Pflege und Betreuung in einem Heim angewiesen. Ihre individuellen Bedürfnisse werden häufig ignoriert. - Experte Fussek fasst es noch drastischer zusammen: „Tausende werden so behandelt, dass man nach Kriterien von Amnesty International von Folter sprechen muss.“ - http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/03/02/so-schlecht-werden-alte-meschen/in-altersheimen-behandelt,geo=3907146.html


  • In der Pflege ist Gesundbeten zu wenig
Von Nikolaus Nützel - Vor kurzem sagte ein hochrangiger Repräsentant des deutschen Gesundheitswesens in einem vertraulichen Gespräch etwas Unerhörtes: Was zurzeit in der Pflege geschehe, erinnere ihn an das Dritte Reich, meinte der Gesundheitsexperte. So wie damals die meisten wegschauten, und hinterher sagten, sie hätten von nichts gewusst, so würden auch heute die meisten wieder wegschauen. - http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/664848/
  • Pflege: Der verschwiegene Notstand
Dass es um die Pflege älterer und kranker Menschen in Deutschland – vorsichtig ausgedrückt - schlecht steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch Politiker wie Mediziner schweigen lieber darüber. Eine Studie Hamburger Rechtsmediziner belegt erneut, dass sich viele Menschen vor ihrem Tod in einem teils alarmierenden Pflege- und Gesundheitszustand befinden.
Prof. Klaus Püschel, der Leiter der Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), findet es bedrückend. Was seine Studie ans Licht fördert sei alarmierend. Sie zeigt, dass Pflege in Deutschland oft den Namen nicht verdient und der professionellen Versorgung alter, kranker Menschen nicht genügend Zeit gewidemt wird. - http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2009/09_07_pflege.php
  • Österreichische Webseite: Kontrollen gegen Folter auch in Heimen und im Häfen - Wenn die Kommission kommt: So wie hier im Polizeigefangenenhaus Wien könnten laut Regierungsprogramm bald auch in Psychiatrien, Strafanstalten und Pflegeheimen Menschenrechtskontrollen stattfinden. - Auch Justizanstalten, Psychiatrien und Altersheime könnten bald kommissionell auf Wahrung der Menschenwürde hin kontrolliert werden - http://derstandard.at/2724684

--84.191.217.246 01:37, 28. Dez. 2009 (CET)

Stil[Quelltext bearbeiten]

Ziemlich viel POV, speziell im Abschnitt Tagesablauf. Der Erzählstil passt nicht zu einem Lexikon. Und jeder zweite Satz prangert den Pflegenotstand an. Sicher gibt es den, aber dafür gibt es den Abschnitt Kritik. Ich streite nicht ab, dass es Probleme gibt, aber etwas mehr Sachlichkeit wäre notwendig. Der Artikel "Altenheim" ist da schon um einiges neutraler geschrieben. (bin nicht angemeldet und finde mal wieder die Tilden nicht - sorry) (nicht signierter Beitrag von 195.176.146.92 (Diskussion) 18:02, 16. Mär. 2009)

Hi, Pflegenotstand ist ja nicht der richtige Ausdruck hier. Pflegenotstand wäre Personalmangel, weil es keines gibt. Es gibt genügend Personal, das aber aus Ersparnisgründen nicht eingestellt wird. Das ist, lieber Anonymus, in meinen Augen viel schlimmer. "Pflegeskandale" wäre wahrscheinlich eher zutreffend. Und zwar die systematisch angerichteten Skandale.
Irgendwo ist deine Kritik nicht nachvollziehbar: du sagst, dass es schlimme Zustände gibt, aber "man" soll in einem Lexikon bitte ganz sachlich davon berichten. Es gibt viel zu wenige Obduktionsberichte von alten Menschen, die miserabel "versorgt" wurden. Und diese Berichte können dann aber auch nicht schildern, was vor dem Tod der betreffenden Personen mit ihnen passiert ist. Da haben wir ein Informations-Gap. Bilder aus der Hölle (oder der jeweiligen Vorstufe vor Ort) kann die ARD kaum senden. Auch mir sind eigentlich Bilder lieber, die schildern, dass Schwester Xyz sich wahnsinnig anstrengt … und Hilfe brauchen könnte. ---- aaaah (post ?),  09:19, 9. Dez. 2009 (CET)

Überarbeiten[Quelltext bearbeiten]

Die Zahlen sind veraltet, Situation sollte aktualisiert werden, Stil bedarf ÜA, Inhalte teilweise redundant zu anderen Artikeln. --Ivy 19:32, 26. Jun. 2011 (CEST)

Abschnitt Pflegemissstände / Überarbeiten-Baustein[Quelltext bearbeiten]

Ich komme 'aus der Branche' (gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger, Berufserfahrung in der stationären Altenpflege, abgeschlossenes Studium im Pflegemanagement, jetzt Führungskraft in einem Pflegeheim...). Aber auch als halbwegs Wert-neutraler Leser empfinde ich den Abschnitt "Pflegemissstände" als qualitativ unterstes Kanonenrohr...

  • Es beginnt schon mit der Überschrift: Kann man wirklich von Pflege-Missständen reden, was sugeriert, dass der Missstand in der Gruppe des Pflegepersonals zu suchen sei - wenn genauso die Option besteht, dass die eigentliche Wurzel der Missstände in der (Mikro-)Orga einzelner Pflegeheime oder im (Makro-)System des deutschen Gesundheitswesens und seiner Finanzierung liegt?
  • "Manche Pflegebedürftige wurden nicht würdig und sorgfältig behandelt" - man kann annehmen, dass das in bedauerlichen Einzelfällen geschehen sein mag - so wie in China in der gleichen Zeit der eine oder andere Sack Reis umgefallen sein mag. Doch wäre hier nicht eine weniger absolute (unterstellende) Formulierung angebrachter? Noch mehr im direkt darauffolgenden Satz: "In extremen Fällen kam es zu Misshandlungen, Körperverletzungen und Todesfällen".
  • Der darauf folgende Satz "Der Anteil an bettlägerig gehaltenen (...) Bewohnern sei ABER insgesamt zu hoch." Der Satz fällt aus dem Zusammenhang. Das Aber passt nicht - und überhaupt passt er nicht mit den vorhergehenden Aussagen zusammen.
  • Den Vogel ab schießt aber der letzte Satz mit dem Hinweis auf die Palliativpflege. Man lese sich doch bitte mal die Definition von Paliativpflege durch - und versuche dann, einen logischen Zusammenhang zum restlichen Abschnitt herzustellen. Ich bin dazu nicht in der Lage...
  • Dann wundert mich, dass ein solcher "Kritik"-Abschnitt überhaupt so weit oben im Artikel erscheint - so etwas wird doch üblicherweise eher weiter unten - zur Abrundung des Themas / Artikels eingebaut.
  • Am Meisten wäre dem Qualitätsanspruch der Wikipedia wohl gedient, wenn man diesen unsinnigen Abschnitt ganz löschen würde - so lange, bis jemandem etwas Geistreicheres zu dem Thema einfällt.

Gruß TomGaribaldi 10:17, 6. Aug. 2011 (CEST)


Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 00:45, 2. Dez. 2015 (CET)