Dorothee Piermont

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Dorothee Piermont (geb. 27. Februar 1943 in Straßburg) ist eine deutsche Politikerin (ehemals Die Grünen). Sie war von 1984 bis 1987 und von 1989 bis 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piermont studierte Italienisch, Französisch und Musikwissenschaft und promovierte 1966.[2] Später gründete sie ein Antiquariat.[3] Sie hat einen Sohn.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piermont schloss sich 1983 den Grünen an.[2] 1984 zog sie für die Grünen ins Europaparlament ein, 1987 gab sie als eine von zwei der sieben Abgeordneten das Mandat aufgrund des Rotationsprinzips der Grünen auf.[4] 1989 wurde sie erneut ins Europaparlament gewählt. 1989 unterzeichnete sie mit anderen Mitgliedern des Fundi-Flügels eine Solidaritätserklärung mit den gefangenen Mitgliedern der Rote Armee Fraktion.[5]

Sie verließ im Dezember 1989 die Fraktion Die Grünen im Europäischen Parlament und schloss sich der regionalistischen Regenbogenfraktion an.[1] Etwa zur gleichen Zeit verließ sie die Partei, da sich diese von "oppositionellen, linken Positionen" verabschiedet habe.[2]

1998 kandidierte sie bei der Bundestagswahl für die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) als Direktkandidatin im Wahlkreis 188 (Nördlicher Ortenaukreis) und auf Platz 2 der baden-württembergischen Landesliste.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Dorothee Piermont. europarl.europa.eu. Abgerufen am 2. April 2016.
  2. a b c d e Ziehen wir gemeinsam die rote Rübe! (Stattzeitung für Südbaden Ausgabe 36). stattweb.de. Abgerufen am 2. April 2016.
  3. Antiquariat Dr. D. Piermont. antiquariate.de. Abgerufen am 2. April 2016.
  4. *Frank Schwalba-Hoth. In: Der Spiegel. Nr. 8, 1987, S. 250 (online16. Februar 1987).
  5. Wie alles anfing. jungle-world.com. 28. Mai 2015. Abgerufen am 2. April 2016.