Drückernuss

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Innenansicht eines Einsteckschloss: Die Nuss ist das runde Teil in der oberen Hälfte.

Eine Drückernuss oder Schlossnuss ist ein Bauelement von Schlössern und kommt hauptsächlich in Kasten- und Einsteckschlössern bei Raumtüren zum Einsatz.

In die Schlossnuss ist eine Vierkantöffnung integriert, durch die eine Türklinke oder ein Türknauf eingesteckt wird. Durch die Drehung eines Hebels wird die Türfalle zurückgezogen, wodurch sich die Tür öffnen lässt. Ein weiterer Hebel mit eingehängter Feder sorgt dafür, dass die Türfalle selbständig zuschnappt. Die Vierkantöffnung der Schlossnuss ist genormt. Die Seitenlänge des Vierkants beträgt zwischen 8 mm bei Zimmer-, und 9 mm bzw. 10 mm bei Außentüren. Bei Türen in stark frequentierten Gebäuden wie z. B. Schulen oder Universitäten sind die Schlossnüsse zur Verschleißminderung kugelgelagert.

Auch in Türschlössern von Automobilen werden Schlossnüsse verbaut. Besonders bei älteren Fahrzeugen ohne fernbedienbare Schließanlage wurden in die Schlossnüsse oft Schlossnussschalter integriert, die bestimmte Komfortfunktionen oder die Aktivierung und Deaktivierung der Alarmanlage steuerten.

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