Dreiecksband

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Auszeichnungen eines Teilnehmers des Zweiten Weltkriegs, adaptiert für Trageweise in Österreich mit Dreiecksbändern und ohne Swastika.
Entacher beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Corps 2013 mit diversen Auszeichnungen am Dreiecksband
Reginald Czermack, österreichischer Unternehmer und Feuerwehrpionier mit mehreren Auszeichnungen am Dreiecksband

Die tragbaren Auszeichnungen, Orden und Ehrenzeichen der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn wurden am Dreiecksband getragen. Diese Tradition ging auch auf das Österreichische Bundesheer über sowie auf andere Einsatzorganisationen, wie die Freiwillige Feuerwehr.

Hierbei wird das Ordensband zum Dreieck gefaltet, mit Haken und Öse versehen und auf der Rückseite vernäht. Der Orden wird nun am Haken eingehängt und dieser durch die Öse in das Ordensband geführt. Diese besondere Form der Ordensbänder wurde auch in einigen Nachbarstaaten Österreichs, wie Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Serbien und dem Unabhängigen Staat Kroatien übernommen.

Auch für Orden, die sonst ein normales Band haben, kann es ein adäquates Dreiecksband geben. Das ist etwa bei deutschen Orden der Fall, da Österreich-Ungarn und Deutschland in beiden Weltkriegen Verbündete waren. So kam es auch vor, dass ein Angehöriger der k.u.k. Streitkräfte oder der ungarischen Wehrmacht (Honvéd) einen deutschen Orden verliehen bekam und diesen dann entsprechend zu den eigenen Orden am Dreiecksband trug. Auch heute noch werden Auszeichnungen in Österreich und Ungarn am Dreiecksband getragen.

Die Dreiecksbänder konnten eine Erweiterung mit verschiedenen Auflagen erfahren, wie etwa mit dem k.u.k. Tapferkeitsband, passend zur k.u.k. Tapferkeitsmedaille.