Eishockey in Chemnitz

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Eishockey in Chemnitz
Größte Erfolge
  • Sachsenmeister 1996, 2000, 2008
  • Sachsenpokalsieger 2004, 2005
Vereinsinformationen
Geschichte Chemnitzer Eislaufverein (1914)
Chemnitzer Roll- u. Schlittschuhclub (1929)
BSG Motor West Chemnitz (1952)
Sportclub Motor Karl-Marx-Stadt (1956)
Eislaufverein Chemnitz (1990)
Eis- und Rollsportclub Chemnitz (2004)
Eis- und Rollsportverein Chemnitz (2007–2014)
EHC Chemnitz (seit 2014)
Standort Chemnitz, Sachsen
Vereinsfarben Blau-Weiß
Liga Regionalliga
Spielstätte Eissporthalle Chemnitz – Küchwald
Kapazität 3.850 Plätze (davon 3.850 Sitzplätze)

Eishockey wird in Chemnitz seit 1914 gespielt und gehört dort zu den traditionellen Sportarten. Seit 2014 vertritt der EHC Chemnitz die Stadt in der Regionalliga Ost.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In der ersten Saison der neuen Oberliga Ost gehörte der ERV zu den Spitzenteams der Liga und sicherte sich am Ende den zweiten Platz. Damit qualifizierte sich das Team sowohl für den DEB-Pokal 2011/12, als auch für die Aufstiegs-Playoffs zur 2.Bundesliga. In den Playoffs scheiterte der ERV an den favorisierten Teams aus der Oberliga-West. Am Ende wurde der dritte Platz erreicht, da sich der ERV gegen den Nordmeister Rostock durchsetzte.

Nun sollte 2011/12 der eingeschlagene Weg weiter gegangen werden. Mit fünf Siegen in sechs Spielen war der Start in die Liga optimal. Doch dann folgte im Dezember die Hiobsbotschaft einer möglichen Insolvenz. Damit noch nicht genug gab Trainer Manfred Wolf seinen Wechsel zu den Icefighters Leipzig zum Jahresende bekannt. Dennoch blieb das Team zunächst in der Erfolgsspur, musste aber mit vielen Verletzungen kämpfen. So spielten die Wild Boys bis zum letzten Tag noch um Platz 5, mussten sich dann jedoch mit dem siebenten Rang begnügen. In der folgenden Pokalrunde spielte man bis zum Schluss um den Finaleinzug mit, verpasste diesen am Ende aber knapp.

Neuausrichtung und Umbenennung (ab 2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des ERV 07

Nach einer schwierigen Saison 2011/12 richtete sich der Trägerverein ERV 07 neu aus und setzte verstärkt auf junge Spieler sowie eine Kooperation mit Zweitligisten Dresdner Eislöwen und den Eispiraten Crimmitschau. In der Saison 2013/2014 folgte André Dietzsch Torsten Buschman auf dem Trainerposten, der als sportlicher Leiter agierte. Nach dem Ende der Saison 2013/14 stellte der ERV 07 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Im Juli 2014 gründete sich mit dem EHC Chemnitz ein neuer Verein.[1] Die von EHC organisierte Mannschaft mit dem Beinamen Chemnitz Crashers nahm unter Torsten Buschmann als Trainer an der Regionalliga Ost teil. Die Nachwuchsmannschaften wurden weiterhin von ESV 03 Chemnitz organisiert. Später erfolgte die Wiedereingliederung der Männermannschaft in den ESV 03 Chemnitz e.V., der seitdem wieder vereint unter dem Namen Crashers bzw. Young Crashers auftritt. 2015 gelang der U19 Mannschaft der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse DNL2.

Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trikotdesign Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimtrikot Auswärtstrikot
Heimtrikot Auswärtstrikot

Nachwuchs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft Liga
Jugend Jugend-Bundesliga (ETC Crimmitschau)
Schüler Schüler-Bundesliga (ETC Crimmitschau)
Schüler Ostdeutsche Meisterschaft
Knaben Ostdeutsche Meisterschaft MK 1
Kleinschüler Ostdeutsche Meisterschaft MK 1
Bambini Ostdeutsche Meisterschaft

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Heimspiele tragen die Mannschaften der Chemnitz Crashers und der Young Crashers in der Eissporthalle Küchwald in Chemnitz aus, welche 1954/1955 errichtet und 1964/1965 überdacht wurde. Das Fassungsvermögen der Halle beträgt 3850 Sitzplätze.

Geschichte der Eissporthalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1950 – Fertigstellung der Naturfläche Rollstadion
  • 1954/55 – Bau einer Kunsteisfläche am Standort der heutigen Eissporthalle
  • 1964/65 – Überdachung der Kunsteisfläche mit Platz für ca. 2500 Besucher
  • 1972 – Inbetriebnahme der Trainingshalle, Eisschnelllaufbahn und neuer Kälteanlage
  • 1973 – Grundlegende Sanierung der Eissporthalle (u.a. 4200 Plätze)
  • 1982 – Umfangreiche Baumaßnahmen an der Eisschnelllaufbahn in Vorbereitung der 41. Weltmeisterschaften im Mehrkampf der Damen
  • 1984/85 – Bau der Athletikhalle, der Sportmedizinischen Abteilung und des Internats
  • 1994 – Bau einer modernen Rollsportanlage für Rollhockey, Rollkunstlauf sowie Schul – und Breitensport als Freifläche auf der ersten angelegten Naturfläche von 1950
  • ab 1995 – kontinuierliche Modernisierung der Sport – und Sozialeinrichtungen auf dem Gelände des Eisstadions am Küchwald
  • 1998 – die Eissport und Freizeit GmbH Chemnitz wird gegründet
  • ab 1999 Beginn weiterführender Baumaßnahmen zur Erhöhung des Sport – und Freizeitwertes der Einrichtungen (z.B. Schlittschuhservice, Einbau weiterer neuer Sitzschalen (jetzt 3850 Plätze), Einsatz neuer Eisbearbeitungsmaschinen, Sanierung des Parkplatzes)

Vereinsinterne Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Michael Stiegler 181
2. Toni Uhlig 168
3. Tobias Rentzsch 158
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (Tore/Assists)
1. Karel Novotny 347 P. (217/130)
2. Jaroslav Kus 325 P. (193/132)
3. Michal Vymazal 208 P. (67/141)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Karel Novotny 217
2. Jaroslav Kus 193
3. Petr Hrbek 93
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Michal Vymazal 141
2. Jaroslav Kus 132
3. Karel Novotny 130
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Sebastian Hammer 450
2. David Seidl 280
3. Michael Stiegler 258
Zuschauerrekord
Platz Gegner Zuschauer (Datum)
1. ETC Crimmitschau 1b 1862 (29. Januar 1999)
2. ECC Preussen Berlin 1b 1848 (3. Dezember 2016)
3. ELV Tornado Niesky 1795 (17. Dezember 2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. freiepresse.de, Eishockey-Club Chemnitz gegründet