Eishockey-Oberliga 2013/14

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Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Oberliga
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Meister: Hannover Scorpions (Nord), Icefighters Leipzig (Ost),
Löwen Frankfurt (West), Selber Wölfe VER Selb (Süd)
Aufsteiger: Löwen Frankfurt, Kassel Huskies
Absteiger: Schweinfurt Mighty Dogs (Rückzug)
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Die Eishockey-Oberliga, die dritthöchste Spielklasse im deutschen Eishockey, wird in der Saison 2013/14 zum vierten Mal in vier regionalen Gruppen ausgespielt. Der Spielbetrieb der Gruppen Nord und Süd werden vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) organisiert, die Gruppe West vom Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen (LEV-NRW) und die Gruppe Ost vom Berliner Eissport-Verband (LEV-Berlin). Zum Ende der Saison spielen die Nord-, West- und Ost-Ligen gemeinsam in zwei parallelen Gruppen eine Verzahnungsrunde, deren beide Gruppensieger gemeinsam mit den zwei Play-off-Siegern der Oberliga Süd und den beiden Play-down-Verlierern der DEL2 in die Relegationsrunde zur DEL2 einziehen. Die ersten vier Mannschaften dieser Runde sind für die auf 14 Mannschaften aufgestockte DEL2 qualifiziert.

Teilnehmer der Eishockey Oberligen 2013/14. Geographische Einteilung der vier Oberligagruppen. Blau: Gruppe Nord, Grün: Gruppe West, Rot: Gruppe Ost und Gelb: Gruppe Süd

Oberliga Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Oberliga Nord

Die Oberliga Nord umfasst das Gebiet der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Spielbetrieb wird erstmals vom DEB organisiert.[1]

Festlegung der Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Saison 2013/14 waren die Teilnehmer der Oberliga Nord 2012/13 qualifiziert. Für die Liga konnten die Teilnehmer der Ober- und Regionalliga des Vorjahres sowie der Meister der Verbandsliga Nord melden. Die meisten Vereine der Regionalliga Nord verzichteten aus finanziellen Gründen jedoch auf einen Aufstieg.[1] Neu in der Liga war der Stammverein des in Insolvenz gegangenen Zweitligisten Hannover Indians.[1] Aus der Regionalliga meldete der SC Langenhagen, der den Namen des ehemaligen DEL-Clubs Hannover Scorpions übernehmen wird. Aus der Verbandsliga meldeten die Harzer Falken Braunlage.[2] Die Weserstars Bremen zogen sich aus finanziellen Gründen zurück.[3]

Klub Ort Vorjahr Saisonabschluss Vorjahr
Logo Adendorfer EC Adendorfer EC Adendorf 4.
EC Harzer Falken Braunlage 1. VL-Nord Aufsteiger aus der Verbandsliga Nord
Hamburger SV Hamburger SV Hamburg 3.
Crocodiles Hamburg Hamburg 6.
Hannover Scorpions Langenhagen 11. (DEL) Rückzug aus der DEL
Hannover Indians Hannover 11. (2. BL) Rückzug aus der 2. Bundesliga
Grafschafter EC Nordhorn 5.
Rostock Piranhas Rostock 2. Endrunde der OL-Nordgruppen - 4. Gruppe B
EHC Timmendorfer Strand 06 Timmendorfer Strand 1. Endrunde der OL-Nordgruppen - 4. Gruppe A

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neun teilnehmenden Mannschaften spielten zuerst eine Hauptrunde im Doppelrundenmodus (2× Hin- und Rückspiel), die am 4. Oktober startete und am 9. Februar 2014 endete, den Meister der Oberliga Nord aus. Aus dieser Runde qualifizierten sich die Platzierten 1 bis 4 für die Verzahnungsrunde mit den Finalisten der Oberligen Ost und West.[4]

Die restlichen fünf Clubs spielten in zwei Best-of-Three-Runden und einer Qualifikationsrunde den Oberliga-Nord-Pokal aus.

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Hannover Scorpions 32 28 0 1 3 85 222 74 +148
2. EHC Timmendorfer Strand 06 32 21 3 0 8 69 194 113 +81
3. Hannover Indians 32 20 4 1 7 69 164 83 +81
4. Rostock Piranhas 32 20 0 1 11 61 184 143 +41
5. Hamburger SV 32 13 2 1 16 44 116 133 -17
6. EC Harzer Falken 32 13 1 1 17 42 121 138 -17
7. Adendorfer EC 32 8 1 4 19 30 115 169 -54
8. Crocodiles Hamburg 32 5 0 2 25 17 108 281 -173
9. Grafschafter EC 32 3 2 2 25 15 102 192 -90

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz

Pokalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Qualifikation
                         
8  Crocodiles Hamburg 4 7 4  
9  Grafschafter EC 6 6 7  
  Halbfinale Finale
                         
  5  Hamburger SV 4 6 12  
9  Grafschafter EC 7 2 1  
  5  Hamburger SV 1 2
  6  EC Harzer Falken 5 5
6  EC Harzer Falken 3 7
  8  Adendorfer EC 2 3  

Quelle: Poinstreak.com

Oberliga Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Oberliga Ost

Die Oberliga Ost umfasst das Gebiet der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter ist der Eissportverband Berlin.

Teilnehmer und Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ECC Preussen Berlin zog sich aus der Liga zurück.[5]

Die acht teilnehmenden Mannschaften spielten zuerst eine Hauptrunde im Doppelrundenmodus (2× Hin- und Rückspiel), die am 4. Oktober startete und am 9. Februar 2014 endete, den Meister der Oberliga Ost aus. Aus dieser Runde qualifizierten sich die beiden Erstplatzierten für die Verzahnungsrunde mit den Finalisten der Oberligen Nord und West. Die sechs Mannschaften, die sich nicht für diese Endrunde qualifizieren konnten spielten in zwei Dreiergruppen und anschließenden Play-offs den Pokalsieger aus.

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. „Icefighters“ Leipzig 28 19 4 0 5 65 163 109 +54
2. EHC Erfurt „Black Dragons“ 28 16 3 3 6 57 146 102 +44
3. MEC Halle 04 „Saale Bulls“ 28 17 2 1 8 56 113 88 +25
4. EHV 09 „Schönheider Wölfe“ 28 10 3 4 11 40 120 125 -5
5. ELV „Tornado“ Niesky 28 10 2 4 12 38 93 102 -9
6. F.A.S.S. Berlin 28 9 1 3 15 32 101 122 -21
7. Logo ERV Chemnitz 07.gif ERV Chemnitz 07 „Wild Boys“ 28 7 2 5 14 30 89 122 -33
8. EHC „Jonsdorfer Falken“ 28 4 3 0 21 18 98 153 -55

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz

Pokalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppenspiele wurden vom 14. Februar bis zum 2. März 2014 und die Play-off-Spiele vom 7. bis 22. März ausgetragen.

Gruppe A
Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. ELV Tornado Niesky 4 3 0 0 1 9 18 12 +6
2. MEC Halle 04 „Saale Bulls“ 4 1 1 0 2 5 15 12 +3
3. Logo ERV Chemnitz 07.gif ERV Chemnitz 07 „Wild Boys“ 4 1 0 1 2 4 11 20 -9
Gruppe B
Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. EHV Schönheide 09 4 3 0 0 1 9 19 15 +4
2. EHC Jonsdorfer Falken 4 2 0 0 2 6 15 17 -2
3. F.A.S.S. Berlin 4 1 0 0 3 3 15 17 -2
Pokal-Play-offs

In Pokalmodus Best-of-Three wurde der Pokalsieger ermittelt.

  Halbfinale Finale
                         
  A1  ELV Tornado Niesky 4 4 5  
B2  EHC Jonsdorfer Falken 5 2 2  
  HF2  MEC Halle 04 „Saale Bulls“ 4 4  
  HF1  ELV Tornado Niesky 3 0  
B1  MEC Halle 04 „Saale Bulls“ 4 3
  A2  EHV Schönheide 09 1 2  

Quelle: Poinstreak.com

Oberliga West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Oberliga West

Die Oberliga West umfasst das Gebiet der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Der Spielbetrieb wird vom Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen (LEV-NRW) organisiert.

Teilnehmer und Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EC Rote Teufel Bad Nauheim ist als Oberligameister der Saison 2012/13 in die DEL2 aufgestiegen. Der Krefelder EV zog seine Mannschaft zurück.[6] Der EHC Neuwied stieg in der Relegationsrunde ab. Aufsteiger sind der Herner EV 2007 und die Grefrather EG. Der Neusser EV wird im Gegensatz zur ursprünglichen Ankündigung, ein Nachrücken in die Oberliga zu verweigern[7], doch an der Liga teilnehmen.[8] Der Herforder EV zog sich in die NRW-Liga zurück.[9] Der EHC Dortmund hat die Mannschaft nicht fristgerecht zum Spielbetrieb gemeldet.[10]

Die zehn teilnehmenden Mannschaften spielten zuerst vom 27. September bis zum 15. Dezember 2013 die Hauptrunde im Einfachrundenmodus (Hin- und Rückspiel). Aus dieser Runde qualifizierten sich die Platzierten 1 bis 6 für die Endrunde. In der Endrunde wurde vom 20. Dezember 2013 bis zum 9. Februar 2014 im Doppelrundenmodus (2× Hin- und Rückspiel) der Meister der Oberliga West ausgespielt. Die Platzierten 7 bis 10 der Hauptrunde spielen zusammen mit den Platzierten 1 bis 4 der Regionalliga West in der Pokalrunde die sportliche Qualifikation für den Verbleib bzw. Aufstieg in die Oberliga West und den Oberliga West-Pokal aus.[11]

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Löwen Frankfurt 18 17 1 0 0 53 165 35 +130
2. Kassel Huskies 18 14 1 0 3 44 140 40 +100
3. Füchse Duisburg 18 13 1 1 3 42 102 44 +58
4. Lippe-Hockey-Hamm „Hammer Eisbären“ 18 11 0 1 6 34 105 68 +37
5. Königsborner JEC 18 9 1 0 8 29 90 63 +27
6. Hev2007wappen.gif Herner EV 2007 (N) 18 6 2 2 8 24 83 72 +11
7. ESC Moskitos Essen 18 5 0 4 9 19 78 111 -33
8. Grefrather EG (N) 18 3 1 0 14 11 52 115 -63
9. Ratinger Ice Aliens 97 18 3 1 0 14 11 59 131 -72
10. Neusser EV (N) 18 1 0 0 17 3 41 236 -195

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz, N = Aufsteiger

Endrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Löwen Frankfurt 20 19 1 0 0 59 125 30 +95
2. Kassel Huskies 20 13 0 1 6 40 103 58 +45
3. Füchse Duisburg 20 11 2 0 7 37 90 59 +31
4. Lippe-Hockey-Hamm „Hammer Eisbären“ 20 6 1 3 10 23 59 112 -53
5. Hev2007wappen.gif Herner EV 2007 20 2 1 3 14 11 68 125 -57
6. Königsborner JEC 20 2 2 0 16 10 58 119 -61

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz

Pokalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. ESC Moskitos Essen (OL) 14 14 0 0 0 42 139 41 +98
2. Ratinger Ice Aliens 97 (OL) 14 10 1 0 3 32 100 41 +59
3. EHC Neuwied (RL) 14 8 0 2 4 26 70 65 +5
4. Grefrath Phoenix (OL) 14 5 2 1 6 20 70 63 +7
5. EJ Kassel 1b (RL) 14 6 0 1 7 19 51 72 -21
6. Neusser EV (OL) 14 2 3 1 8 13 53 99 -46
7. Löwen Frankfurt 1b (RL) 14 3 1 0 10 11 43 94 -51
8. Kölner EC Amateure (RL) 14 1 0 2 11 5 41 92 -51

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz, OL = in der Vorrunde Oberliga, RL = in der Vorrunde Regionalliga, Stand: 14. Februar 2014

Als Resultat der Pokalrunde konnten alle Oberligavereine die Klasse halten, als Aufsteiger kamen der EHC Neuwied sowie die Nachwuchsmannschaft der Kassel Huskies neu hinzu. Gesamtsieger dieser Runde wurden die ungeschlagenen Moskitos Essen.

Verzahnungsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer und Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Verzahnungsrunde, auch Endrunde der Oberliga-Nordgruppen genannt, nehmen die ersten zwei Mannschaften der Oberliga Ost, die ersten vier Mannschaften der Oberliga Nord und die ersten sechs Mannschaften der Oberliga West teil. Die zwölf Teilnehmer spielen in zwei Gruppen im Einfachrundenmodus (Hin- und Rückspiel) die beiden Teilnehmer der DEL2-Relegation aus. Die Endrunde wird vom DEB organisiert und findet im Zeitraum vom 14. Februar bis 23. März 2014 statt.[12][4]

Gruppe A
1. Gruppe West Löwen Frankfurt
4. Gruppe West Lippe-Hockey-Hamm
6. Gruppe West Königsborner JEC
2. Gruppe Nord EHC Timmendorfer Strand 06
3. Gruppe Nord Hannover Indians
1. Gruppe Ost Icefighters Leipzig
Gruppe B
2. Gruppe West Kassel Huskies
3. Gruppe West Füchse Duisburg
5. Gruppe West Logo Herner EV Herner EV 2007
1. Gruppe Nord Hannover Scorpions
4. Gruppe Nord Rostock Piranhas
2. Gruppe Ost EHC Erfurt „Black Dragons“

Ergebnisse und Tabellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Löwen Frankfurt 7:2 11:0 14:0 9:1 9:0 10 10 0 0 0 30 91 9 +82
2. Icefighters Leipzig 3:12 7:4 7:2 8:4 13:1 10 7 0 0 3 21 63 47 +16
3. Hammer Eisbären 2:10 3:2 7:3 3:5 5:4 10 4 1 1 4 15 41 58 -17
4. Königsborner JEC 0:7 5:6 5:4SO 7:2 10:3 10 3 1 0 6 11 43 60 -17
5. Hannover Indians 1:6 5:8 5:6OT 3:6 3:1 10 3 0 1 6 10 35 58 -23
6. EHC Timmendorfer Strand 06 0:6 4:7 6:7 7:5 4:6 10 1 0 0 9 3 30 71 -41
Gruppe B
Pl. Mannschaft Logo Herner EV Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Kassel Huskies 1:2P 5:2 13:1 17:4 14:4 10 8 0 1 1 25 76 23 +53
2. Füchse Duisburg 2:5 4:3P 3:1 4:1 10:1 10 7 2 0 1 25 41 18 +23
3. Hannover Scorpions 0:6 2:3 4:5V 9:1 4:3 10 4 0 2 4 14 37 40 -3
4. Logo Herner EV Herner EV 2007 4:2 2:3 2:4 2:4 6:7V 10 3 0 0 7 9 37 52 -15
5. Rostock Piranhas 2:7 1:5 2:5 6:10 8:3 10 2 1 1 6 9 34 62 -28
6. EHC Erfurt „Black Dragons“ 2:6 1:5 9:4 6:4 0:5 10 2 1 0 7 8 36 66 -30

Stand: 23. März 2014, Quelle: Pointstreak.com

Oberliga Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Oberliga Süd

Die Oberliga Süd umfasst das Gebiet Baden-Württemberg und Bayern und wird unter der Regie des DEB gespielt.

Teilnehmer und Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da keine Mannschaft aus der 2. Bundesliga in die Oberliga Süd abstieg, blieben die Erding Gladiators trotz sportlichen Abstiegs in der Spielklasse. Neu in der Liga ist der Aufsteiger EHC Bayreuth, da der Meister der Regionalliga Süd-West – EHC Eisbären Heilbronn – auf die Aufstiegsspiele verzichtete.

Die zwölf teilnehmenden Mannschaften spielen eine Hauptrunde im Doppelmodus (2× Hin- und Rückspiel) vom 20. September 2013 bis zum 23. Februar 2014 den Meister der Oberliga Süd aus. Aus dieser Runde qualifizierten sich die ersten acht Mannschaften für die Play-offs. Die beiden Finalisten der Play-offs qualifizieren sich für die Relegation zur DEL2.[13]

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp. S OTS OTN N Pkt. T GT Diff.
1. Ver selb.png VER Selb 44 31 4 2 7 103 202 110 +92
2. EHC Freiburg 44 24 5 3 12 85 164 117 +47
3. EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen 44 22 5 5 12 81 169 127 +42
4. EHC Bayreuth Logo.svg EHC Bayreuth (N) 44 23 3 2 16 77 177 136 +41
5. EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 44 22 1 3 18 71 139 140 -1
6. Ecpeiting.gif EC Peiting 44 20 2 3 19 67 153 145 +8
7. EV Fuessen Logo.png EV Füssen 44 18 2 8 16 66 176 173 +3
8. Erding Gladiators 44 15 7 4 18 63 168 181 -13
9. EV Regensburg logo.svg EV Regensburg 44 12 7 7 18 57 135 160 -25
10. Deggendorf fire.gif Deggendorfer SC 44 14 4 2 24 52 144 188 -44
11. 1. EV Weiden „Blue Devils“ 44 9 5 4 26 41 129 198 -69
12. Schweinfurt Mighty Dogs 44 4 5 7 28 29 128 209 -81

Abkürzungen: Pl. = Tabellenplatz, Sp. = Spiele, S = Siege (3 Punkte), OTS = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen (2 Punkte), OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen (1 Punkt), N = Niederlagen (0 Punkte), Pkt. = Punkte, T = Tore, GT = Gegentore, Diff. = Tordifferenz, N = Aufsteiger, Stand: 14. Februar 2014

Play-downs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 4 letztplatzierten Mannschaften der Hauptrunde spielen in Best-of-Five Runden die sportlichen Absteiger aus der Oberliga aus.

Serie 1 2 3 4 5
EV Regensburg logo.svg EV Regensburg Schweinfurt Mighty Dogs 1:3 8:1 1:2 1:3 1:3
Deggendorf fire.gif Deggendorfer SC 1. EV Weiden „Blue Devils“ 3:1 2:1 1:3 4:3 n.V. 11:2

Die Schweinfurt Mighty Dogs und der Deggendorfer SC konnten damit die Klasse halten. Die beiden Verlierer der ersten Play-down-Runde spielten in einer weiteren Best-of-Five Serie den sportlichen Absteiger in die Bayernliga aus. Dabei sicherte sich der EV Regensburg den Klassenerhalt.

Nach dem Rückzug der Mighty Dogs Schweinfurt aus der Oberliga rücken die bereits sportlich abgestiegenen Blue Devils Weiden wieder in die Oberliga Süd auf.

Serie 1 2 3 4 5
EV Regensburg logo.svg EV Regensburg 1. EV Weiden „Blue Devils“ 3:1 4:1 3:2 n.V. 1:3 5:1

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnierbaum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Halbfinale Finale
                 
1 Ver selb.png VER Selb 4  
8 Erding Gladiators 0  
  F1 Ver selb.png VER Selb 3
  F2 Logo EHC Bayreuth EHC Bayreuth 0
4 Logo EHC Bayreuth EHC Bayreuth 4
5 Logo EHC Klostersee EHC Klostersee 2  
 
                 
2 EHC Freiburg 4  
7 Logo EV Füssen EV Füssen 2  
  F1 EHC Freiburg 3
  F2 Tölzer Löwen Tölzer Löwen 1
3 Tölzer Löwen Tölzer Löwen 4
6 Logo EC Peiting EC Peiting 3  

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halbfinalspiele fanden vom 25. Februar bis 23. März 2014 statt.

Serie 1 2 3 4 5 6 7
Ver selb.png VER Selb Erding Gladiators 4:0 5:3 3:2 1:0 4:1
Logo EHC Bayreuth EHC Bayreuth Logo EHC Klostersee EHC Klostersee 4:2 3:2 5:3 4:3OT 3:4OT 2:3 4:3SO
EHC Freiburg Logo EV Füssen EV Füssen 4:2 2:3 7:4 4:7 5:3 6:1 5:0
Tölzer Löwen Tölzer Löwen Logo EC Peiting EC Peiting 4:3 3:6 2:1 3:2OT 4:1 3:4SO 0:1 5:1

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
Ver selb.png VER Selb Logo EHC Bayreuth EHC Bayreuth 3:0 4:3 2:1 5:3
EHC Freiburg Tölzer Löwen Tölzer Löwen 3:1 4:3 3:4 7:3 3:1

DEL2 Qualifikationsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Qualifikationsrunde zur DEL2 nehmen sechs Mannschaften teil:

Da die DEL2 zur nächsten Saison auf 14 Mannschaften aufgestockt wird, qualifizieren sich die ersten vier Mannschaften der Runde für die DEL2. Neben den DEL2-Teams konnten sich die Frankfurter Löwen und die Kassel Huskies durchsetzen und erreichten den Aufstieg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Hans Ellfrodt: Oberliga Nord: NEV gibt Oberligamannschaften an den DEB ab. In: lev-niedersachsen.de. Niedersächsischer Eissport-Verband, 11. März 2013, abgerufen am 21. August 2013.
  2. Oberliga Nord künftig unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. In: eishockey-24.de. Stefan Watzinger, 11. Juni 2013, abgerufen am 21. August 2013.
  3. Rückzug aus der Oberliga. In: weserstars.de. Weserstars Bremen, 16. Juli 2013, abgerufen am 21. August 2013.
  4. a b Modus für Verzahnungsrunde der Eishockey-Oberligen abgestimmt. In: deb-online.de. Deutscher Eishockey-Bund, 23. August 2013, abgerufen am 24. August 2013.
  5. ECC Preussen Berlin treten nicht mehr in der Oberliga Ost an. Eishockey News, 14. August 2013, abgerufen am 4. Dezember 2013.
  6. H.-G. Schoofs: Eishockey: Krefelder EV meldet Oberliga-Team ab. Rheinische Post, 30. April 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  7. Bernward Franke: Eishockey: Neusser EV würde Aufstiegspflicht nicht nachkommen. Westdeutsche Zeitung, 1. April 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  8. Der NEV spielt wieder in der Oberliga. Neusser EV, 9. Juli 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  9. Oberliga West: Jetzt hat sich auch die DEG beworben. Eishockey News, 2. Mai 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  10. Friedhelm Thelen: Nun sicher: Dortmund nicht mehr in der Oberliga. In: hockeyweb.de. 3. Mai 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  11. Oberliga West 2013/14: Modus. In: eishockey.net. Tim Marach, 21. September 2013, abgerufen am 9. Januar 2014.
  12. Zwölf Teams kämpfen in zwei Gruppen um den Einzug in die Relegationsrunde zur DEL2. In: Eishockey News. 23. August 2013, abgerufen am 4. Dezember 2013.
  13. Oberliga: Modus für Verzahnungsrunde der Oberligen abgestimmt. In: hockeyweb.de. 26. August 2013, abgerufen am 5. Juli 2017.