Echinocereus viridiflorus

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Echinocereus viridiflorus

Echinocereus viridiflorus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Echinocereus
Art: Echinocereus viridiflorus
Wissenschaftlicher Name
Echinocereus viridiflorus
Engelm.

Echinocereus viridiflorus ist eine Pflanzenart in der Gattung Echinocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton viridiflorus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚grünblütig‘. Trivialnamen sind „Brown-Flowered Hedgehog“, „Brown-Spined Hedgehog“, „Golden-Spine Hedgehog Cactus“, „Green-Flowered Torch Cactus“ und „Green Hedgehog“.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Echinocereus viridiflorus wächst einzeln mit aufrecht stehenden Trieben. Sie sind kugelig bis eiförmig, manchmal verlängert oder zylindrisch geformt, 1,2 bis 12,5 Zentimeter hoch und weisen dabei einen Durchmesser von 1 bis 5 Zentimeter auf. Die 6 bis 18 Rippen sind deutlich gehöckert. Die bis zu vier roten, cremefarbenen oder braunen Mitteldornen sind bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die 8 bis 24 Randdornen sind gleichfalls rot, cremefarben oder braun und bis zu 1,8 Zentimeter lang.

Die Blüten erscheinen entlang der Triebseiten. Sie sind meist weit geöffnet, trichterig geformt und grün bis gelbgrün. Sie werden 2,5 bis 3,0 Zentimeter lang und im Durchmesser groß. Die Früchte sind kugelig, grün und stark bedornt.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Echinocereus viridiflorus ist in den US-Bundesstaaten South Dakota, Wyoming, Colorado, Kansas, New Mexico, Oklahoma und Texas sowie in den benachbarten mexikanischen Bundesstaaten Coahuila und Chihuahua weit verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1848 durch George Engelmann.[1] Nomenklatorische Synonyme sind Cereus viridiflorus (Engelm.) Engelm. (1849) und Echinocactus viridiflorus (Engelm.) Pritz. (1855).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:[2]

  • Echinocereus viridiflorus subsp. viridiflorus
  • Echinocereus viridiflorus subsp. correllii (L.D.Benson) W.Blum & Mich.Lange:
    Die Erstbeschreibung als Echinocereus viridiflorus var. correllii erfolgte 1969 durch Lyman David Benson.[3] Wolfgang Blum und Michael Lange stellten die Varietät 1998 als Unterart zu Echinocereus viridiflorus.[4]

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[5]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 211–212.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 80.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In: A. Wislizenus: Memoir of a Tour to Northern Mexico: connected with Col. Doniphan’s expedition, in 1846 and 1847. Washington 1848, S. 91 (online).
  2. Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 102 (doi:10.3372/wi.51.51208).
  3. Cactus and Succulent Journal. Band 41, Los Angeles 1969, S. 128.
  4. Wolfgang Blum, Michael Lange, Werner Rischer, Jürgen Rutow: Echinocereus. Monographie. 1998, ISBN 3-00-001910-3, S. 10.
  5. Echinocereus viridiflorus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Heil, K., Terry, M. & Corral-Díaz, R., 2009. Abgerufen am 24. Januar 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Echinocereus viridiflorus – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien