Edith Carstensen

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Edith Carstensen (* 14. Juli 1926 in Lichtenstein-Callnberg) ist eine deutsche Scherenschnittkünstlerin.

Nach kriegsbedingtem Notabitur besuchte sie die Textil-Ingenieur-Schule in Chemnitz. Nach ihrer Flucht in den Westen ließ sie sich 1952 in Lübeck nieder, gründete eine Familie und bekam zwei Töchter, Caren (1958) und Anke (1963). Der Krebs-Tod ihres Mannes (1978) motivierte sie, ihre Scherenschnitte von nun an ausschließlich für die Deutsche Krebshilfe zu spenden. 1980–1985: DM 50.000. 1986 gründete sie die "Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder e. V.", wurde ehrenamtliche Erste Vorsitzende des Vereins und organisierte während der nächsten 18 Jahre einen Gesamtbetrag von nahezu € 5.000.000 (fünf Millionen Euro), den sie dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (Kinderklinik), für dessen Patienten, Geräte, Personal und Projekte zur Verfügung stellte. Seit 2004 ist Edith Carstensen Ehrenvorsitzende des Vereins. 1996 gründete sie eine private, eigenständige Stiftung, die Edith-Carstensen-Stiftung, die bedürftige Familien unterstützt, in denen krebskranke Kinder leben.

Edith Carstensen erhielt zahlreiche Auszeichnungen:

u.a.m.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carola Fischer: Edith Carstensen. In: Profile aus der Hansestadt Lübeck. Lübeck 2009, S. 64–65.
  • Peter Guttkuhn: Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder. Ein Verein stellt sich vor. In: Lübeckische Blätter. Lübeck 1989, S. 2.
  • Peter Guttkuhn: In Lübeck haben kranke Kinder eine Lobby - 10 Jahre "Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder". In: Lübeckische Blätter. Lübeck 1996, S. 186.
  • Peter Guttkuhn: Edith Carstensen zum Gruß. [Ernennung zur Ehrenvorsitzenden ihres Vereins] In: Fregatte. Stadtteil-Magazin Lübeck-Buntekuh. (38) 2004. Heft 2, S. 6.
  • Peter Guttkuhn: Lübeck-Hilfe tut Not! Zum 80. Geburtstag von Edith Carstensen. In: Fregatte. Stadtteil-Magazin Lübeck-Buntekuh. (41) 2006. Heft 3, S. 12.