Edo Reents

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Edo Reents (* 26. September 1965 in Wittmund, Ostfriesland) ist ein deutscher Kulturjournalist und Literaturkritiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reents studierte Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Universität Münster und wurde dort 1995 zu Thomas Manns Schopenhauer-Rezeption promoviert.

Nach dem Studium schrieb er ab 1999 für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung unter anderem über Popmusik und geisteswissenschaftliche Tagungen. Im April 2001 wechselte er mit dem dortigen Ressortchef Claudius Seidl sowie Niklas Maak, Georg Diez und dem Filmkritiker Michael Althen als Redakteur zum Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er bis 2006 für den Bereich Popmusik zuständig war. Seit März 2006 schrieb Reents (Redaktionskürzel edo) in der Literaturredaktion der FAZ, ab Januar 2012 war er einer der Stellvertreter des Kulturchefs Nils Minkmar. Am 1. November 2014 wurde er, vorerst interimistisch, Leiter des Feuilletons der FAZ.[1] Seit dem 15. Januar 2015 ist er offiziell Leiter des Feuilletons der FAZ.[2]

Reents lebt in Heidelberg.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zu Thomas Manns Schopenhauer-Rezeption. Königshausen und Neumann, Würzburg 1998 ISBN 3-8260-1336-0 (Dissertation).
  • Thomas Mann. Kurzbiografie. Claassen, München 2001, ISBN 3-546-00291-1.
  • Neil Young. Eine Biographie. Rowohlt, Berlin 2005, ISBN 978-3-87134519-7.
  • F.A.Z. – Helden des Pop. Hörbuch mit Porträts von Johnny Cash, Bob Dylan, Van Morrison, David Bowie, Paul Simon, Eric Clapton, Lou Reed, Paul McCartney, Roger Waters, Keith Richards und Pete Townshend. Verlag Just, München 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FAZ, 31. Oktober 2014, S. 11.
  2. FAZ, 15. Januar 2015, S. 11.