Eleni Theocharous

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Eleni Theocharous (griechisch Ελένη Θεοχάρους, * 24. Juni 1953 in Amiantos, Limassol) ist eine zypriotische Politikerin. Seit 2009 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theocharous studierte Medizin und Philosophie an der Aristoteles-Universität Thessaloniki von Thessaloniki. 1991 lehrte sie als Hochschullehrerin für pädiatrische Medizin an der Demokrit-Universität Thrakien. Von 1992 bis 2001 war sie als Ärztin in Nikosia am Krankenhaus Makarios III. tätig. Von 2001 bis 2009 war Theocharous als Abgeordnete im Repräsentantenhaus für die Partei Dimokratikos Synagermos tätig. Theocharous ist seit 2009 Abgeordnete im Europäischen Parlament. Neben ihrer Arbeit als Ärztin, Hochschullehrerin und Politikerin veröffentlichte sie als Autorin mehrere Gedichte und Kurzgeschichten in verschiedenen Literaturmagazinen, für die sie mehrere Auszeichnungen erhielt. Theocharous ist mit Louis Kariolou verheiratet und hat ein Kind.

EU-Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theocharous war bis zum März 2016 in der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten). Dann wechselte sie zur Fraktion Europäische Konservative und Reformer.

Sie ist Stellvertretende Vorsitzende in der Delegation im Parlamentarischen Ausschuss Cariforum-EU. Mitglied ist sie im Entwicklungsausschuss und in der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei. Stellvertreterin ist sie im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter und in der Delegation in der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU.[1]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theocharous gehörte der Dimokratikos Synagermos (DISY) an. Im November 2015 trat sie aus der Partei aus, nachdem diese eine föderale Lösung der Zypernfrage unterstützte.

Am 15. Januar 2016 gründete Theocharous die Partei Kinima Allilengyi (Solidaritätsbewegung). Im März 2016 schloss sich die Evropaiko Komma der KA an. Bei der Wahl zum Repräsentantenhaus 2016 erreichte die KA 5,2 % der Stimmen und 3 Sitze.

Im November 2018 wurden ihr durch die albanische Regierung rassistischen Äußerungen und Anstiftung zum Hass in Albanien vorgeworfen, woraufhin sie zur Persona non grata erklärt wurde.[2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website des Europäischen Parlaments
  2. Vorlage:Lien web.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]