Elisabeth Thalmann

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Elisabeth Thalmann, auch Beth Thalmann (* 11. April 1918 in Zürich; † 3. Februar 2000 ebenda) war eine Schweizer Künstlerin, die mit Malerei, Wandbild, Collage, Tuschezeichnung und Objektkunst arbeitete.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Thalmann stammte aus einer Wirtefamilie. Ihr Vater war Chefkoch in grossen Hotels und führte als Zunftwirt das Zunfthaus zur Waag in Zürich. In der «Waag» wurde sie auch geboren und wuchs in Zürich auf.

Sie besuchte während fünf Jahren die Kunstgewerbeschule in Zürich und schloss bei Otto Morach mit einem aussergewöhnlichen Zeugnis ab. Sie erlang das Diplom als Zeichnerin und Entwerferin. Neben dem obligatorischen Fachunterricht, Zeichnen und Entwerfen für Textilien, hat sie sich mit dem Entwerfen von Dekorationen für Keramik, Schaufenster, Messestände, Wanddekorationen, Dekorationen für festliche Anlässe beschäftigt.

Im Schlusszeugnis erwähnte der Fachlehrer O. Morach: «In meiner 24-jährigen Tätigkeit als Lehrer für dekoratives Entwerfen an der kunstgewerblichen Abteilung der GewerbeschFarbsinn|Farbensinnule Zürich hatte ich nur ganz selten eine Schülerin mit einem so guten [[]], wie ihn Fräulein Thalmann besitzt.» [2]

Sie hatte 1938 einen Studienaufenthalt in Rom. 1942 war sie Hospitantin bei E. Gubler und nebenbei tätig als Stickereizeichnerin. 1949–1951 liess sie sich in Paris an den Akademien von André Lhote und Fernand Léger sowie an der Académie de la Grande Chaumière unterrichten. Kurse bei Oskar Dalvit erhielt sie in Zürich. Stipendien bekam sie von der Stadt Zürich 1957 und von der Füllemann-Stiftung 1956.[3] Außerdem erhielt sie einen 3. Preis für den Entwurf einer Wanddekoration im Rathaussaal von Aarau und einen 2. Preis bei einem Plakatwettbewerb innerhalb der GSMBK.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Thalmanns Werke wurden gezeigt in Einzelausstellungen von Galerien in Zürich (BENO, 1959, 1962/1963, 1969), Basel (Hilt, 1966), Wien (Foitl, 1970) u. a., 1992 Keltenkeller, [4][5][6]

In Gruppenausstellungen war sie vertreten im Kunsthaus Zürich (1961, 1967, 1968, 1976, 1981, 1986, 1989), im Helmhaus Zürich (1951, 1956–1959, 1966, 1990), im Kunstmuseum Bern (1964). Im September 1964 nahm sie an der Vernissage des peintres zurichois anlässlich der Expo 64 in Lausanne teil.[7] Palais des Expositions, Genève (1973), 7. bis 29. Juli 1973 mit GSMB+K, Nov. 1992, 1993: Vogtei Herrliberg, [8][9][10][11][12]

In Frankreich hatte sie ab 1972 Einzel- und Gruppen-Ausstellungen vor allem in und um Rouen (Normandie).[13][14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thalmann, Elisabeth, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft
  2. Abschlussdiplom Gewerbeschule der Stadt Zürich vom 7. Oktober 1940. Online
  3. 3. August 1979 SIK, Artikel für Handbuch der Schweizer Künstler.
  4. Einladung Claude Paillard, 2001 Retrospektive Galerie Frankengasse
  5. Einladung, Zürichsee-Spiegel, Zürichsee-Zeitung, 24. August 2001, Eröffnung Museum-Privatgalerie 20. Februar 2003
  6. Zürichexpress 27. Februar 2002, Zürich 2 Nr. 48, S. 12 vom 29. November 2002, 2009, 2012, Treppenhausvernissagen im Museum-Privatgalerie Beth Thalmann
  7. Bestätigungsschreiben vom 12. August 1964 (unpubliziert); Vernissage-Prospekt 2. September 1964, Café des Arts, Expo 64, Lausanne.
  8. Einladung Galerie Vogtei Herrliberg, Vernissage 31.10.9.
  9. Zürichsee-Zeitung vom 18. November 1993, 2003, Park Residenz Meilen.
  10. Einladung Vernissage 10. Januar 2003, 2002: Galerie zur Zinn
  11. Einladung Vernissage 8. Juni 2002, 2003 Galerie Zumipark
  12. Einladung Vernissage 23. Mai 2003, 2009 Galerie DKO "bella figura"
  13. So Gruppenausstellung Rouen: Salon de Rouen, 22. September – 15. Oktober 1973 / Gruppenausstellung Cabines des Dessins, Paris, 14. Dezember 1977 – 10. Januar 1978 / Giverny Galerie 73, Philippe Pigues: Mit Claire Joyes-Galtier und Christian Sauvé.
  14. Die Ausstellungen von Elisabeth Thalmann. Auf der Künstlerwebsite abgerufen am 25. August 2014.