Elisabeth von Janstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Elisabeth Jenny von Janstein (Geburtsname: Elisabeth Jenny Janeczek) (* 19. Oktober 1893 in Iglau, Österreich-Ungarn; † 31. Dezember 1944 in Winchcombe, Borough of Tewkesbury, England) war eine böhmisch-österreichische Dichterin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch war sie als Journalistin unter dem Namen Elisabeth Janstein bei der deutschsprachigen Tageszeitung Prager Tagblatt tätig. Sie schrieb in Wien für die Neue Freie Presse und ging als Korrespondentin nach Paris. Beim Einmarsch der Deutschen konnte sie 1940 nach England fliehen und siedelte sich in Winchcombe an.

Daneben schuf sie einige Gedichte wie Spiegel[1] und Wand an Wand.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gebete um Wirklichkeit. Gedichte. Strache, Wien u. a. 1919.
  • Die Kurve. Aufzeichnungen. Wien u. a. 1920.
  • Die Landung. Gedichte. Drei Masken Verlag, München 1921.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Erian: Reportage und Feuilleton – Antipoden im Gleichschritt? Zur operativen Publizistik Elisabeth Jansteins und Klara Mautners. In: Hildegard Kernmayer, Simone Jung (Hg.): Feuilleton. Schreiben an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Literatur. Bielefeld: transcript 2017, S. 125–149.
  • Jürgen Serke: Böhmische Dörfer. Wanderungen durch eine verlassene literarische Landschaft. Paul Zsolnay, Wien 1987, ISBN 3-552-03926-0, S. 411–412
  • Hartmut Vollmer (Hrsg.): "In roten Schuhen tanzt die Sonne sich zu Tod": Lyrik expressionistischer Dichterinnen. Zürich : Arche, 1993, S. 243

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spiegel (buecher-entdecken.de)