Elise Honegger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Elise Honegger, 1890

Elise Honegger (* 28. November 1839 in Stäfa; † 14. November 1912 in Rotmonten, heimatberechtigt in St. Gallen) war eine Schweizer Frauenrechtlerin.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stäfa geboren und in St.Gallen aufgewachsen, heiratete Elise Honegger mit 28 Jahren den Buchdrucker Matthias Egger, von dem sie sich 1879 trennte.

Erste redaktionelle Erfahrungen sammelte Elise Honegger mit der Frauenbeilage des "Republikaners", einer politischen Zeitung, die von ihrem Mann herausgegeben wurde.

Ab 1879 war sie Herausgeberin und Redaktorin der Schweizer Frauen-Zeitung in St. Gallen, der ersten Frauenzeitschrift in der Schweiz die nicht nur Themen rund um Mode und Haushalt behandelte, sondern auch der (Frauen-)Politik.

1885 initiierte sie den ersten Zusammenschluss der schweizerischen Frauenorganisationen auf nationaler Ebene, den Schweizer Frauen-Verband, dessen erste Präsidentin sie wurde.

Elise Honegger setzte sich für zivilrechtliche Themen wie die Errungenschaftsbeteiligung und die Freiheit des Ehevertrages, wie auch für die Mädchenbildung und Frauenerwerbsarbeit ein. Sie nutzte ihre Zeitung, um die Leserinnen über ihre Rechte und Möglichkeiten zu informieren, wie z.B. den Unterschied zwischen Gütertrennung und Güterverbindung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marina Widmer und Heidi Witzig (Hrsg.): St. Galler Frauen - 200 Porträts. blütenweiss bis rabenschwarz. Limmat Verlag, Zürich 2003, ISBN 3 85791 444 0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]