Enea Baummuseum

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Enea Baummuseum, Rapperswil-Jona

Das Enea Baummuseum ist ein 75'000 m² grosser Park nahe dem Zürichsee in Rapperswil-Jona, Kanton St. Gallen. Im Baummuseum sind über 50 Bäume aus über 25 Arten zu sehen sowie Skulpturen internationaler Künstler.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 2010 gegründete Baummuseum wurde von Landschaftsarchitekt Enzo Enea geplant und gebaut. Das Grundstück am Zürcher Obersee wurde von der Zisterzienserabtei Kloster Mariazell-Wurmsbach gepachtet. Vor dem Bau musste dem ehemaligen Feuchtgebiet Wasser entzogen werden. Zu diesem Zweck wurde eine Allee von Sumpfzypressen gesetzt. Diese Baumart entzieht dem Boden auf natürliche Weise viel Wasser (Evapotranspiration). Heute bildet diese Allee die Einfahrt zum Baummuseum. Seit der Eröffnung ist das Museum öffentlich zugänglich.

Baumbestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Baummuseum wachsenden Bäume hätten gefällt werden sollen, wurden aber von Enea gerettet und im Baummuseum neu gesetzt.[3] Zum Baumbestand gehören folgende Exemplare:

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Baummuseum finden sich Skulpturen internationaler Künstler. Aktuell sind folgende Kunstwerke im Baummuseum kuratiert:

  • Mushrooms, Sylvie Fleury
  • Pulpo Otto, Jeremie Crettol
  • Remos Schnauz, Sergio Tappa
  • Relay, Kerim Seiler
  • Schweinebauch, Olaf Nicolai
  • Sentinel, Richard Erdman
  • Sentinel – Working Model, Richard Erdmann
  • Sentinel, Jaume Plensa
  • Sleeping Mountain, Masatoshi Izumi
  • Snailholesuperlove, Jeremie Crettol
  • Southern Shade V, Nigel Hall
  • Spira, Richard Erdmann
  • Unlimited & Limiters, Steve Claydon
  • Wasserhahn, Risch / Duosch
  • WVZ 147, Elmar Trenkwalder

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Enea Baummuseum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Enea Baummuseum. In: Stadt Rapperswil-Jona. Stadt Rapperswil-Jona, abgerufen am 17. September 2019.
  2. Bruno Knellwolf: Bäume als Kunstwerke. Abgerufen am 17. September 2019.
  3. Helene Arnet: Alte Bäume vor dem Kongresshaus heben ab. In: tagesanzeiger.ch. Tamedia AG, abgerufen am 17. September 2019.

Koordinaten: 47° 13′ 24,2″ N, 8° 51′ 56,4″ O; CH1903: 708078 / 231255