Eparchie Adigrat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eparchie Adigrat
Karte Eparchie Adigrat
Basisdaten
Rituskirche Äthiopisch-Katholische Kirche
Staat Äthiopien
Kirchenprovinz Addis Abeba
Metropolitanbistum Erzbistum Addis Abeba
Diözesanbischof Tesfay Medhin
Generalvikar Tesfay Hadgu
Fläche 80.000 km²
Pfarreien 35 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 4.262.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 20.050 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 0,5 %
Diözesanpriester 68 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 13 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 0 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 248
Ordensbrüder 42 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 53 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Äthiopischer Ritus (Alexandrinischer Ritus)
Kathedrale Kathedrale des Heiligen Erlösers

Die in Äthiopien gelegene Eparchie Adigrat (lat.: Eparchia Adigratensis) ist ein Bistum der äthiopisch-katholischen Kirche, welche mit der römisch-katholischen Kirche uniert ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum Adigrat wurde am 25. März 1937 als Apostolisches Vikariat innerhalb des Apostolischen Vikariats Abessinien errichtet. 1950 etwa 4.000 Gläubige in Pfarreien mit 8 Diözesanpriestern zählend, wurde es am 20. Februar 1961 zur selbständigen Eparchie Adigrat erhoben, die als Suffraganbistum dem Erzbistum Addis Abeba untersteht. 1970 zählte es 9.848 Gläubige in 14 Pfarreien mit 33 Diözesanpriestern, 3 Ordenspriestern und 34 Ordensschwestern und wuchs bis zum Jahre 2002 auf 17.427 Gläubige in 33  Pfarreien mit 74 Diözesan- und 11 Ordenspriestern sowie 47 Ordensschwestern an.

Entwicklungszusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ADCS (Adigrat Diocese Catholic Secretary) ist im Rahmen des OVC-Projektes (OVC = „Orphans and Vulnerable Children“) für die Auszahlung von Fördermitteln an Stipendiaten des Bistums verantwortlich, die von dem Rahel-Bildungsprojekt des Instituts für Weltkirche und Mission (IWM) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt/Main, Deutschland) gesammelt und von den Päpstlichen Missionswerken (missio) überwiesen werden. Das Rahel-Projekt unterstützt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit durch Mikro-Stipendien benachteiligte Jugendliche in dieser Region und begleitet sie während ihres Studiums bzw. ihrer Ausbildung. [1] [2]

Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rahel – Ein Bildungsprojekt für Adigrat. In: Webseite des Rahel-Bildungsprojektes. Institut für Weltkirche und Mission - Rahel-Bildungsprojekt, abgerufen am 25. September 2016.
  2. Judith Breunig, Madeleine Helbig, Claudia Berg, Stefanie Matulla, Magdalena Strauch, Marita Wagner, Benedikt Winkler: Rahel - Ein Bildungsprojekt für Adigrat. Festschrift der Studierendeninitiative - Ein Blick durch die Zeit: 2010-2015. Institut für Weltkirche und Mission, Frankfurt am Main Juni 2015.