Eric Phipps

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Sir Eric Clare Edmund Phipps GCB, GCMG, GCVO, PC (* 27. Oktober 1875; † 13. August 1945) war ein britischer Diplomat. Bekannt wurde Phipps insbesondere als britischer Botschafter im Deutschen Reich zwischen 1933 und 1937.

Leben und diplomatische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Phipps wurde 1875 als Sohn des britischen Diplomaten Sir Constantine Edmund Henry Phipps und seiner Gattin Maria Jane Miller-Mundy geboren. Nach dem Studium am King's College der Universität Cambridge ging Phipps in den britischen diplomatischen Dienst, in den er 1899 aufgenommen wurde.

Es folgten Sekretärsposten an den britischen Vertretungen in Petrograd, Madrid und Paris bevor er 1919 als britischer Sekretär an der Versailler Friedenskonferenz teilnahm.

1933 wurde Phipps als Nachfolger von Sir Horace Rumbold als britischer Botschafter nach Berlin entsandt. In den folgenden vier Jahren warnte er die britische Regierung mit wachsender Dringlichkeit vor der Aggressivität des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland und betonte insbesondere immer wieder den Umstand, dass dieses eine Hinnahme seiner außenpolitischen Aktionen, ohne dass Gegenmaßnahmen erfolgten, als Zeichen von Schwäche des Auslandes und Bestätigung seines Kurses auffassen würde, den es dann mit nur noch gesteigertem Tempo weiterverfolgen würde. Einer seiner engsten Verbündeten bei seinen Warnungen an die britische Regierung war dabei sein Schwager Robert Vansittart, der zu dieser Zeit den Posten des ständigen Staatssekretärs im Foreign and Commonwealth Office bekleidete.

1937 erfolgte die Versetzung von Phipps als Botschafter nach Paris, wo er bis 1939 tätig war.

Familie und Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Phipps erste, 1907 geschlossene Ehe mit Yvonne de Louvencourt bereits 1909 mit dem Tod seiner Gattin endete, heiratete er 1911 Frances Ward, mit der er sechs Kinder hatte.