Erich Pfefferlen

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Erich Pfefferlen nach einer Lesung 2013

Erich Pfefferlen (* 17. April 1952 in Nördlingen) ist ein deutscher Schriftsteller, Herausgeber, Dichter und Pädagoge.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich Pfefferlen verbrachte seine Kindheit und Jugend in Nördlingen. Er studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Germanistik, Geschichte und Sozialkunde und legte das 1. und 2. Staatsexamen ab. In dieser Zeit begann er auch seine Tätigkeit als Lyriker mit ersten Veröffentlichungen, vor allem in Zeitschriften, Anthologien, Dokumentationsbänden, Rundfunk und Fernsehen. Nach Heirat und der Geburt seines ersten Kindes begann er nach dem Referendariat in Regensburg als Gymnasiallehrer am A. B. von Stettenschen Institut in Augsburg. Zur gleichen Zeit begann er seine schriftstellerische Tätigkeit zu intensivieren, schrieb Essays, Kurzprosa und vor allem Lyrik. Als Pädagoge wurde er 1993 Literaturbeauftragter an den bayerischen Schulen. Von 1996 bis 2001 war er Mitglied im Arbeitskreis „Kreativität im Unterricht“ am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung ISB.

In den Jahren 2005 und 2011 wurde er als Studiendirektor i.K, jeweils für fünf Jahre, in die Beurteilungskommission für Lehrkräfte in der Probezeit an kirchlichen Schulen der Evangelischen Schulstiftung in Bayern berufen. In dieser Zeit kamen zu seinen Publikationen als Autor auch die eines Herausgebers hinzu. Seit 2005 ist er Mitglied im VS; von 2007 an wurde er zum Pressesprecher der Regionalgruppe Schwaben-Allgäu für den Verband deutscher Schriftsteller (VS) (wieder)gewählt. Seit 1985 lebt er in Horgau/Augsburg; er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995 Nominierung durch den B.A. für den Internationalen Preis der Poesie „Auf den Spuren von Ada Negri“ in Mailand
  • 1995 Finalist (7. Platz) beim Internationalen Lyrikwettbewerb „Sannio“, Benevento/Italien
  • 1996 Fedor-Malchow-Lyrikpreis des Landes Schleswig-Holstein (zusammen mit Bodo Heimann)
  • 1996 Horgauer Kulturpreis
  • 1999 Preis beim Lyrikwettbewerb des 28. Dt. Ev. Kirchentages, Stuttgart
  • 2003/04 und 2004/05 Stipendium der BMW-Kuenheim Stiftung für schwäbisches Pilotprojekt „Tatfunk“ des Bayerischen Rundfunks
  • 2005 Preis beim Literaturwettbewerb des 30. Dt. Ev. Kirchentages, Hannover
  • 2007 Lehrer-Preis der Bundeszentrale für politische Bildung
  • 2007 Aufnahme in den Friedrich-Bödecker-Kreis
  • 2008 Literarischer Arbeitskreis Dorsten verleiht Erich Pfefferlen die Ehrenmitgliedschaft
  • 2017 Ehrung durch Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
  • 2020 Finalist beim Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis
  • 2020 GZL-Lyrikpreis der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedichtbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgaben (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die literarische Venus. Mitherausgeber. Witten 2003, ISBN 3-932801-45-8.
  • Wasser und Salz: Poesie der Lebensquelle. Dorsten 2004, ISBN 3-932801-46-6.
  • Sternschnuppen der Poesie. Mitherausgeber. Witten 2008, ISBN 978-3-9810832-6-2.
  • Lit.Zs. Gegenwind. (Mitherausgeber 1991 bis 1997 und ab 2010), Augsburg

Anthologien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ries im Herzen Europas (1982)
  • Reisegepäck 2, Prosa (1992)
  • Malachite und Smaragde (1993)
  • Poesia i cultura (1993)
  • Pleiade (1993)
  • Zacken im Gemüt (1994)
  • Antologia di poesie italo-tedesche (1995)
  • Innentexte (1995)
  • Lyrik 90/94 (1995)
  • Jahrbuch, Lyrik (1995)
  • Zeitbilder (1995)
  • Der Mond ist aufgegangen (1995)
  • Paloma, Prosa (1996)
  • Literaturkorrespondenz, Essays (1996)
  • Wunschbilder oder Die Reise ins Jahr 2000 (1996)
  • Pflücke die Sterne, Sultanim (1996)
  • Keine laute Provinz (1996)
  • Jahrhundertwende (1996)
  • Orte, Ansichten (1997)
  • Das große Buch der kleinen Gedichte (1998)
  • Der parodierte Goethe (1998)
  • Gottesklang: Das kleine Liederheft (1999)
  • 10 Jahre Mauerfall (1999)
  • Lyrik 2000 (1999)
  • Wieder schlägt man ins Kreuz die Haken (2001)
  • Herbst (2001)
  • Versfluss (2002)
  • Kriegszeit/Friedenszeit (2002)
  • Jahrbuch Lyrik 2002 (2002)
  • Dialoge (2003)
  • Zeit-Wort. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart (2003)
  • Odyssee: Lyrik 2000 S (2004)
  • Augsburger Friedenssamen (2004)
  • Der Schwabenspiegel, Jahrbuch für Literatur, Sprache und Spiel, hrsg. vom Archiv für Literatur aus Schwaben, Sprache und Spiel, 4-5 (2004)
  • Wenn dein Kind dich morgen fragt (2005)
  • Begegnungen (2006)
  • Traumvogel, Kinderbuch (2010)
  • Winterreise (2011)
  • Versnetze fünf (2012), sechs (2013), sieben (2014), acht (2015), neun (2016), elf (2018), zwölf (2019), dreizehn (2020)
  • Worte reden, Worte schweigen (2013)
  • Zilpzalp, Gedichte-Kalender (2019)
  • Phantastisches Schwaben, Erzählungen (2019)
  • Fließen der Identitäten (2020)
  • Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2020. Saatkorn sein. Zwischen Mühlsteinen (2020)
  • 6. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2020 (2020)

Literatur über Erich Pfefferlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Lehner, In: Das Gymnasium in Bayern. 10/93
  • Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. Saur, München/ Leipzig, seit 2004/05.
  • Claudia M. Pecher, In: Literatur in Bayern. 23. Jg., Nr. 90, München, 2007.
  • Ronald Hummel, In: Augsburger Allgemeine, Nr. 121, 27. Mai 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]