Erich Silla

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Erich Silla (* um 1920,[1] vermutlich in Eisenkappel;[2]2002[3] in Klagenfurt) war ein österreichischer und regional in Kärnten tätiger Politiker (FPÖ).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silla, nach Aussage Jörg Haiders ein Windischer,[2] also ein slowenischsprachiger Kärntner, wandte sich der FPÖ zu, da seine Familie im Konflikt mit den Partisanen gestanden war und hierdurch schwere Schläge erlitten hatte.[4] Er erlangte in der Wehrmacht den Rang des Leutnants und übte nach dem Kriege den Beruf des Volks- und Hauptschullehrers aus, unter anderem in Sittersdorf,[5] Eberndorf[5] und Griffen,[6] später als Direktor.[3] Seine Frau Erika heiratete er spätestens 1948; am 20. Juni 1948 kam ein Sohn zur Welt[6].

Silla war von 1956 bis 1984 vom 19. Kärntner Landtag bis zum 24. Kärntner Landtag Abgeordneter, eine Zeit lang als FPÖ-Klubobmann. Zudem war er FPÖ-Bezirksobmann für Völkermarkt und Obmann des Freiheitlichen Lehrervereines. Er trat als freiheitlicher Verhandler in der Kärntner Ortstafelfrage auf.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FPÖ Kärnten trauert um verdienten Funktionär. Abgerufen am 11. Mai 2015. bzw. FPÖ Kärnten trauert um verdienten Funktionär. Abgerufen am 11. Mai 2015.
  2. a b Haider: Lösung auf Sterbebett versprochen. Der Standard; abgerufen am 11. Mai 2015.
  3. a b FPÖ Kärnten trauert um verdienten Funktionär. Abgerufen am 11. Mai 2015.
  4. Christian Dorner-Hörig: Habitus und Politik in Kärnten. Soziogenetische und psychogenetische Grundlagen des Systems Jörg Haider (= Figurationen. Bd. 9). Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-04239-4, S. 77–78, (Zugleich: Graz, Universität, Dissertation, 2012).
  5. a b VOLKSSCHULE EBERNDORF. Abgerufen am 11. Mai 2015.
  6. a b VOLKSSCHULE GRIFFEN. Abgerufen am 11. Mai 2015.