Erich von Siegfried

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Erich Siegfried, seit 1913 von Siegfried (* 22. April 1859 in Karben, Ostpreußen; † 15. Januar 1935 ebenda) war ein deutscher Rittergutsbesitzer und Verwaltungsjurist in Ostpreußen.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich von Siegfried studierte an der Albertus-Universität Königsberg und der Universität Leipzig Rechtswissenschaft. 1878 wurde er im Corps Normannia Königsberg und im Corps Guestphalia Leipzig aktiv.[3] Er wurde zum Dr. iur. promoviert. 1910 wurde er kommissarisch, am 15. März 1911 endgültig zum Landrat im Kreis Heiligenbeil ernannt. Nach der Novemberrevolution legte er das Amt am 31. Dezember 1919 nieder.[2] Für die Deutschnationale Volkspartei vertrat er von 1919 bis 1921 den Wahlkreis Königsberg 6 (Heiligenbeil) im Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen.[1]

Am 5. Februar 1913 (Diplom vom 19. August 1913) wurde Erich Siegfried durch König Wilhelm II. in den erblichen preußischen Adelstand erhoben.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus von der Groeben: Verwaltung und Politik 1918–33 am Beispiel Ostpreußens, 2., erweiterte Auflage. Lorenz von Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität, Kiel 1988, S. 503.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages (Korfmacher)
  2. a b Landkreis Heiligenbeil (territorial.de)
  3. Kösener Corpslisten 1930, 90/21; 92/214.
  4. A. Freiherr von Houwald: Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918. Görlitz 1939, S. 198.